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    Die Huber Warenhandel und Transportgesellschaft ist insolvent. Vom Konkurs sind 60 Mitarbeiter und 192 Gläubiger betroffen.


    Über die Huber Warenhandel und Transportgesellschaft m.b.H. in Riedlingsdorf im Südburgenland ist am Freitag das Konkursverfahren eröffnet worden. Das berichtete der KSV1870. Die Verbindlichkeiten wurden vom Unternehmen mit rund 5,2 Mio. Euro beziffert, die Kundenforderungen liegen demnach bei 1,3 Mio. Euro. Vom Konkurs sind 60 Mitarbeiter und 192 Gläubiger betroffen.

    Begründet wird die Pleite mit einem kontinuierlichen Rückgang der Kundenfrequenz in den vergangenen Jahren. Zudem hätten Probleme bei der Abwicklung diverser Großprojekte sowie Forderungsausfälle schließlich zur Insolvenz geführt.

    Vom Unternehmen werde kein Sanierungsplan angestrebt, hieß es vom KSV1870. Der Masseverwalter werde daher für die geordnete Beendigung des Geschäftsbetriebes und bestmögliche Liquidation der Aktiva sorgen.

    Schon im März 2015 war über den im Transportwesen sowie im Betrieb von Deponien und in der Sand- und Schottergewinnung tätigen Betrieb ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet worden. Damals waren die Gläubiger bereit, einen 33-prozentigen Sanierungsplan anzunehmen, der in weiterer Folge auch erfüllt wurde.

    Gläubigerforderungen können über den KSV1870 angemeldet werden. Eine Berichts- und Prüfungstagsatzung im Landesgericht Eisenstadt wurde für den 25. Februar 2019 angesetzt.


    Quelle: Die Presse


    Mit seinem 38-Tonner hat sich ein türkischer Lkw-Lenker im Nationalpark Kalkalpen verirrt. Als der Anhänger 30 Meter abzustürzen drohte, harrte der Mann die ganze Nacht in dem über dem Abgrund hängenden Lkw-Zug aus.

    Dreimal (:!:) hatte der Kraftfahrer ein Fahrverbotsschild ignoriert und seinen 38-Tonnen-Sattelzug über Forststraßen im Nationalpark Kalkalpen gelenkt. Im Bereich des „Saigerinbaches“ im Gemeindegebiet von Weyer (Bezirk Steyr-Land) musste er auf der immer enger und steiler werdenden Straße schließlich stehen bleiben.

    Lkw drohte 30 Meter über Böschung zu stürzen

    Beim Versuch, sich aus dieser misslichen Lage zu befreien, streifte der Anhänger eine Felswand, rutschte mit den hinteren Achsen über die Fahrbahn und drohte 30 Meter über die senkrechte Böschung in den Bach abzustürzen. Der Lenker konnte keinen Hilferuf absetzen, weil sein Mobiltelefon an der Unfallstelle keinen Empfang hatte.

    Ganze Nacht in Lkw ausgeharrt

    Er harrte die ganze Nacht in dem über dem Abgrund hängenden Lkw-Zug aus. Dienstag früh wurde ein Nationalparkförster auf den Vorfall aufmerksam und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Freiwilligen Feuerwehren Unterlaussa und Steyr mit insgesamt 25 Einsatzkräften starteten eine aufwendige Bergungsaktion.

    Forststraße musste verbreitert werden

    Das Fahrzeug zu bergen war sehr aufwendig. Mit einem 50-Tonnen-Kran wurde bis in die späten Abendstunden versucht, den Sattelzug zu bergen. Zuvor hatten die Einsatzkräfte die enge Forststraße mit Bagger und Laderaupen verbreitern müssen. Er sei nur seinem Navi gefolgt, so der Lkw-Lenker.

    Quelle: orf.at


    YouTube-Video

    Lkw um Lkw vor dem Untergang auf dem Schrottplatz zu bewahren, das ist die Mission von „Diesel Max“. Sein ungewöhnliches Hobby widmet der Steirer der puren Lust am Laster - und braucht daher vor allem eins: Platz.

    Seit mittlerweile 30 Jahren sammelt der Leobener Transportunternehmer Max Zottler Nutzfahrzeug-Oldtimer. Allesamt irgendwo aufgespürt, ja geradezu ausgegraben, hat ihnen der Steirer in minutiöser Kleinstarbeit neues Leben eingehaucht.

    „Geht nicht gibt’s nicht“

    Seit der ersten Restauration unter dem Motto „Geht nicht gibt’s nicht“ wurde die Passion für Lastkraftwagen, die gewisserweise schon im Kindesalter wurzelt, immer größer.


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    Auch Zottlers Enkelin Anna ist oft mit dabei, wenn der „Diesel Max“, wie der Lkw-Sammler in der Szene genannt wird, wieder einen neuen alten Lkw-Teil für seine bereits jetzt mehr als eindrucksvolle Sammlung anschleppt.


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    „Mir ist es darum gegangen, Fahrzeuge, die eigentlich niemand wollte, so herzurichten, dass - wenn man die total zerlegt, bis zur letzten Schraube, und sich dann hineinsetzt und auf einen Knopf drückt - sie wieder funktionieren“, spricht der Steirer über sein ehrgeiziges Ziel.

    Jeder Oldtimer fahrtauglich

    Jeder einzelne Oldtimer in Zottlers Sammlung ist daher fahrtauglich - bzw. wird so schnell wie möglich fahrtauglich gemacht. Und da alles, was rastet bekanntlich rostet, werden die Oldtimer-Lkw und Busse auch regelmäßig ausgefahren.

    Und der Fuhrpark wächst weiter, verspricht der passionierte Sammler: „Im Laufe der Zeit kommt eigentlich die Sucht hinzu - und das ist eigentlich schlimm. Denn kaum ist ein Auto fertig, hat man das nächste schon im Kopf oder weiß, wo es steht. Bei mir ist es eigentlich so, dass das meiste auf der Halde steht: Ich brauche es eigentlich nur mitzunehmen und zu restaurieren. Und das ist eigentlich der Spaß, den ich habe: Ich entspanne mich beim Restaurieren und wenn das fertig ist, ist die Erfüllung gegeben.“

    Quelle: orf.at