Posts by Highwaycharly

    Polizeieinsatz auf A4: "Spiel mit Leben und Tod"

    Ablenkung ist die Gefahr Nummer 1 im Straßenverkehr. Deshalb testet die Dresdner Polizei eine spezielle Methode für Lkw-Kontrollen auf der Autobahn.


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    Stefan Reichel hat die Kamera im Anschlag, seine Kollegin Vivien Jünger beobachtet. Aus einem Bus heraus hat die Polizei Lasterfahrer ins Visier genommen. Dieser Fahrer war vorbildlich unterwegs, mit beiden Händen am Lenkrad.
    © Christian Juppe


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    Rund neunzig Prozent des grenzüberschreitenden Warenverkehrs wird mithilfe von Schiffen abgewickelt. Alleine von China nach Europa werden so jährlich mehr als zwanzig Millionen Container transportiert. Die Corona-Pandemie hat hier aber für nicht unerhebliche Verwerfungen gesorgt. So hat die Nachfrage nach zahlreichen Konsumgütern stark angezogen. Gleichzeitig kommt es immer wieder zu Problemen an kritischen Infrastrukturpunkten. So schließt die chinesische Regierung regelmäßig ganze Häfen, sobald dort Corona-Fälle auftreten. Dadurch entstehen große Staus, die dann wiederum dazu führen, dass später in Europa zu viele Schiffe auf einmal ankommen und die Kapazität der Häfen nicht ausreicht. All dies hat zur Folge, dass die Preise für den Transport per Schiff in die Höhe geschossen sind. Wer vor einem Jahr einen Container von China nach Nordeuropa schicken wollte, musste damals weniger als 2.000 Dollar bezahlen. Inzwischen kostet der Transport auf der selben Route rund 12.000 Dollar.


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    Foto: LVT771 at de.wikipedia (Own work) [CC BY-SA 2.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons


    Die Schiene kann erstmals auch beim Preis konkurrieren

    Wie lange die Situation noch derart angespannt bleiben wird, lässt sich schwer prognostizieren. Viele Experten gehen aber davon aus, dass es auch in den nächsten beiden Jahren auf den wichtigen Routen von Asien nach Europa Engpässe geben wird. Dies hat einen durchaus interessanten Nebenaspekt. Denn schon seit einigen Jahren ist es möglich, Waren auch mit dem Zug von China nach Europa zu transportieren. Dies bringt sogar einen Zeitvorteil mit sich. So benötigt ein Container mit dem Güterzug lediglich rund zwei Wochen für die Strecke. Mit dem Schiff ist er hingegen etwa dreimal so lang unterwegs. Trotzdem fristete der Transport per Zug lange Zeit nur ein Nischendasein. Denn für die meisten Importeure spielt die Zeitersparnis keine große Rolle. Gleichzeitig war der Warentransport auf der Schiene stets deutlich teurer als auf dem Wasser. Dies ändert sich nun aber: Durch die explodierten Frachtraten ist der Transport per Bahn zwischen China und Europa erstmals auch preislich konkurrenzfähig.

    Auch die Züge haben mit Nadelöhren zu kämpfen

    Dies schlägt sich inzwischen auch in den Zahlen nieder. So stiegen die Transporte auf der Schiene im vergangenen Jahr um fünfzig Prozent an. Erstmals wurden somit in einem Jahr mehr als eine Million Container per Zug von Asien nach Europa gebracht. Auch in diesem Jahr ist mit einem weiteren Wachstum im zweistelligen Bereich zu rechnen. Auch damit käme die Schiene nur auf einen vergleichsweise kleinen Marktanteil von etwas über fünf Prozent. Doch dies liegt nicht unbedingt an mangelnder Nachfrage. Vielmehr gibt es auf den verschiedenen Routen noch zahlreiche Engstellen. Einige der betroffenen Länder haben aber bereits Investitionen angekündigt, um die Situation zu verbessern. So will Russland auf einigen wichtigen Transportrouten zusätzliche Ausweichgleise bauen und die Kapazität der Umschlagplätze erhöhen. In Polen wiederum soll das Terminal Małaszewicze ausgebaut werden. Dort könnten dann zukünftig nicht nur fünfzehn Züge pro Tag abgefertigt werden, sondern stolze fünfundfünfzig.


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    Lohfelden – In der Nacht zum Freitag kam es auf dem Lkw-Parkplatz am Autohof Lohfeldener Rüssel an der A7 zum Brand eines geparkten Sattelzugs. Andere Lkw-Fahrer waren gegen 00:50 Uhr durch knallähnliche Geräusche auf den Brand aufmerksam geworden und hatten daraufhin sofort den im Führerhaus schlafenden Fahrer des Sattelzugs geweckt. Der 30-jährige Mann aus Polen konnte sein Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen und blieb glücklicherweise unverletzt. Der entstandene Sachschaden an dem Sattelzug einer polnischen Spedition dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen in einem niedrigen fünfstelligen Bereich liegen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei, deutet alles auf eine vorsätzliche Brandstiftung hin. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen an der Zugmaschine im Bereich der Sattelkupplung und des Kraftstofftanks ausgebrochen.

    Nun bitten die Polizei Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Brand gemacht haben oder Hinweise auf die mutmaßlichen Täter geben können, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.


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    Weltpremiere des Renault Master H2-Tech mit Wasserstoff-Brennstoffzelle

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    Das französisch-amerikanische Joint Venture "Hyvia" will nicht nur wasserstoffbetriebene Transportfahrzeuge auf den Markt bringen, sondern auch mobile Speicherstationen und Wasserstofftankstellen anbieten. Die Lademöglichkeiten sollen entweder gekauft, geleast oder auch gemietet werden können.


    Das französisch-amerikanische Gemeinschaftsunternehmen Hyvia präsentiert den wasserstoffbetriebenen Renault Master Kastenwagen "H2-Tech" mit Ladesäule. Der Transporter soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen.

    Hyvia ("Hy" für Wasserstoff, "Via" für Straße) nennt sich das Joint Venture zwischen dem französischen Fahrzeughersteller Renault und dem US-amerikanischen Brennstoffzellen-Spezialisten Plug Power. Das gemeinsame Vorhaben hatten Renault und Plug Power erstmals im Januar 2021 angekündigt. Im Rahmen des gemeinsamen Schaffens sollen wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Fahrzeuge und weitere Produkte auf den Markt erscheinen. Das erste davon ist der modifizierte Renault Master Kastenwagen "H2-Tech", der mitsamt einer Wasserstofftankstelle der Öffentlichkeit präsentiert wird. Aktuell handelt es sich noch um einen Prototypen. Dieser Transporter ist das erste von drei leichten Nutzfahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb, die das Joint Venture ab 2022 auf den Markt bringen will.

    Der H2-Tech-Kastenwagen bietet zusätzlich zu einer 33-kWh-Batterie eine 30-kW-Brennstoffzelle und produziert im Fahrbetrieb keine CO2-Emissionen. Die vier Tanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von sechs Kilogramm fassen jeweils 1,5 Kilogramm Wasserstoff. Für den Warentransport steht ein Ladevolumen von zwölf Kubikmetern zur Verfügung. Insgesamt seien nach Angaben des Unternehmens Reichweiten von bis zu 500 Kilometern möglich, davon 100 Kilometer im reinen Batteriebetrieb. Als Einsatzgebiet des H2-Transporters sind Logistikunternehmen, Großkunden, Flotten und Kommunen vorgesehen.

    Als nächstes sollen zu einem späteren Zeitpunkt ein H2-Tech-Master-Modell mit 19 Kubikmeter Ladekapazität und einer Reichweite von 250 Kilometern erscheinen sowie ein H2-Tech-Master-Combi der für bis zu 15 Personen mit einer Reichweite von rund 300 Kilometern ausgelegt ist. Die Wasserstofftankstelle von Hyvia ermöglicht Tankvorgänge wie bei Fahrzeugen mit konventionellem Benzin- oder Dieselmotor. Das Joint Venture verspricht, dass der Master Kastenwagen H2-Tech innerhalb von fünf Minuten wieder einsatzbereit ist. Der Wasserstoff wird entweder vor Ort durch Wasserelektrolyse erzeugt oder mit Tankanhängern angeliefert. Die Hyvia-Wasserstofftankstellen werden zum Kauf, zum Leasing oder zur Miete angeboten.

    Grundsätzlich will Hyvia die gesamte Fertigung in Frankreich halten. So wird der Master Van im Werk Batilly hergestellt, ehe die Integration von Elektro- und Wasserstoffantrieb von PVI, einer Tochtergesellschaft der Renault-Gruppe, in Gretz-Armainvilliers realisiert wird. Den E-Motor steuer das Werk Cleon bei, die Montage der Brennstoffzelle wird im Werk Flins bewerkstelligt. Die Wasserstofftanks liefert der französische Konzern Faurecia zu.


    quelle: https://traktuell.at/a/weltpre…sserstoff-brennstoffzelle

    Erstmals unterwegs im Wasserstoff-Lkw von Daimler

    Daimler hat seinen Wasserstoff-Lkw mit Brennstoffzelle und Elektroantrieb im Betrieb präsentiert. Ein Bericht aus dem Cockpit des Gen-H2-Truck!


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    Das Versuchsfahrzeug "Gen-H2-Truck" von Daimler Trucks


    Es kommt nicht oft vor, dass man in einem Lkw Platz nimmt von dem man weiß: es ist der derzeit einzige seiner Art. Der Gen-H2-Truck von Daimler ist derzeit noch ein Versuchsfahrzeug, mit nicht einmal 5.000 Kilometern auf der Uhr. Selten lässt ein Hersteller die Öffentlichkeit schon zu so einem frühen Zeitpunkt an der Entwicklung zukünftiger Technologien teilhaben. Das Thema Wasserstoff ist den Schwaben mit dem Stern am Kühlergrill aber offenbar ein besonderes Anliegen, soviel steht fest. Nicht nur arbeitet man gemeinsam mit Volvo Trucks am Aufbau einer Serienfertigung für standarisierte Brennstoffzellen-Racks, auch an Betankungslösungen wird intensiv geforscht. Dabei kooperiert Daimler Trucks mit dem Unternehmen Linde und experimentiert dabei auch mit flüssigem Wasserstoff. Dieser benötigt nur etwa ein 1/800 des Volumens von gasförmigem Wasserstoff, muss dazu aber stark gekühlt werden. Der Siedepunkt liegt bei minus 253 Grad Celsius. Das ist bereits nahe am absoluten Nullpunkt und nur mit großem Energieaufwand zu erreichen. Außerdem muss verflüssigter Wasserstoff auch im Tank gekühlt bleiben. Dazu bedarf es entsprechend stark isolierter Kryotanks. Ob sich der flüssige Wasserstoff durchsetzen wird ist unter Experten umstritten. Die derzeitigen H2-Tankstellen ermöglichen lediglich eine Betankung mit gasförmigem Wasserstoff, komprimiert auf 350 oder 700 bar.

    Der Gen-H2-Truck

    Von außen ist dem Gen-H2-Truck sein Innovationspotenzial nicht sofort anzusehen: Im Wesentlichen gleicht das Fahrzeug einem handelsüblichen Sattelschlepper. Aber dort, wo sonst ein Dieselmotor freundlich brummt, werkt nun dezent und mit futuristisch anmutenden Pfeifgeräuschen – eine Brennstoffzelle. Deren Aufgabe ist es, im Zuge einer Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff, bei der Wasser entsteht, elektrischen Strom zu erzeugen. Die Brennstoffzelle versorgt damit eine 70-Kilowattstunden-Batterie mit elektrischer Energie. Dieser Akku befindet sich zwischen den Achsen des Lkw und erfüllt zwei Aufgaben: einerseits deckt er die Leistungsspitzen bei Beschleunigungsvorgängen ab. So kann die Brennstoffzelle während der Fahrt unabhängig von Topographie und Fahrsituation gleichmäßig auf kontinuierlichem Leistungsniveau und mit optimalem Wirkungsgrad betrieben werden. Die direkte Energieabgabe an die Elektromotoren im Antriebsstrang erfolgt dann aus der Batterie. Ebenso kann bei Bergabfahrten zurückgewonnene Energie wieder im Akku gespeichert werden, was den Wirkungsgrad, abhängig von der gefahrenen Strecke, nochmals deutlich erhöht. Hier liegt auch der große Vorteil dieses Systems gegenüber Wasserstoff-Lkw mit Verbrennungsmotor, bei denen keine Energierückgewinnung (Rekuperation) möglich ist.


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    Mit dem Joint Venture Cellcentric von Volvo Trucks und Daimler Trucks soll die Brennstoffzelle für schwere Lkw zur Serienreife gebracht werden


    Die Leistungsdaten des Gen-H2-Truck sind dabei beachtlich: Die maximale Entladeleistung der Batterie liegt bei 400 kW. Betreibt man zusätzlich die Brennstoffzelle mit 200 kW (max. 300 kW möglich), dann ergibt das eine Leistungsspitze von 600 kW, also mehr als 815 PS. Zudem steht das volle Drehmoment beim Elektromotor quasi aus dem Stand zur Verfügung, das Fahrzeug kommt daher mit einem 2-Gang-Getriebe aus. Ein rasanter Beschleunigungsversuch im Highspeed-Oval auf dem Testgelände und ein Anfahrmanöver am Berg mit 18 Grad Steigung, bei voller Beladung mit 40 Tonnen aus dem Stand, waren schlichtweg beeindruckend.

    Infrastruktur und Energieerzeugung

    Auch wenn der Gen-H2-Truck noch weit vom Serienfahrzeug entfernt ist, das bis 2027 fertig entwickelt sein soll, hat Daimler mit seiner Demonstration etwas deutlich klar gemacht: Die Frage, ob und wann sich Wasserstoff als Energieträger im Fernverkehr durchsetzen wird, ist bald keine Frage des Fahrzeugs mehr. Die Technologie funktioniert prinzipiell, die Fahrleistung stimmt und wenn es gelingt, die Tanktechnologie weiterzuentwickeln, dann ist auch die Reichweite kein Problem. Fraglich ist allerdings, ob die entsprechende Infrastruktur zur Produktion und Verteilung von Wasserstoff rechtzeitig zur Verfügung steht, um der Technologie auf breiter Basis zum Durchbruch zu verhelfen. Und dann muss die elektrische Energie für das Elektrolyseverfahren in der H2-Produktion auch noch nachhaltig erzeugt werden, die eigentliche Herausforderung und Kernfrage bei allen Bemühungen rund um die zukünftige Mobilität und den Klimaschutz. Denn es hätte schließlich keinen Sinn, wenn dazu Kohlestrom verwendet wird – dann könnten wir uns den Umweg über Batterie und Wasserstoff schlichtweg ersparen.


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    Tschann präsentiert die neue DAF-Generation mit einer Roadshow

    Im Oktober wird DAF die ersten Demofahrzeuge der im Juni vorgestellten, neuen Modellgeneration an die Vertriebspartner ausliefern. Tschann wird die neuen Lkw im Rahmen einer Roadshow potenziellen Kunden präsentieren.


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    Durch die coronabedingten Einschränkungen konnten bislang nur wenige Kunden die neuen DAF-Fahrzeuge live sehen und erleben. Tschann Nutzfahrzeuge hat deshalb unter dem Motto „Das Rollout des Jahres“ eine Roadshow vorbereitet, die von 22. Oktober bis 4. Dezember 2021 an allen Standorten des DAF-Händlers sowie bei allen angeschlossenen DAF-Servicepartnern Station machen wird. Start ist am 22. und 23. Oktober bei der erst kürzlich eröffneten Filiale in Himberg.

    Die Kunden erwarten sechs teilausgeladene Sattelzüge, gezogen von den neuen Modellen XF und XG. Diese stehen für praxisgerechte Probefahrten bereit. Erfahrene Instruktoren werden die Kunden bei den Testfahrten begleiten und alle neuen Effizienz-, Sicherheits- und Komfortfunktionen erklären. Als Highlight wird ein DAF XG+ statisch präsentiert. Hier können die Besucher erstmals das völlig neue Raumgefühl des aktuell größten Nutzfahrzeug-Fahrerhauses auf sich wirken lassen.

    Bei den Wochenend-Events an den Tschann-Standorten wird es jeweils auch eine After Show Party geben, bei der man in einem hochmodernen Show Auflieger absolute Formel-1-VIP-Atmosphäre genießen kann.

    Seitens der Organisatoren geht man davon aus, dass die Veranstaltungen unter Einhaltung der in der Gastronomie geltenden Covid-Regeln (3G Nachweis, Registrierung, Hygienekonzept) sicher und gesetzeskonform durchgeführt werden können.


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    Erzberg testet E-Leitungen für schwere Kipper

    Es soll ein neues Oberleitungssystem schweres Gerät elektrisch in die Tiefe und wieder hinauf geleiten.


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    Der Erzberg ist ein kulturhistorisches Monument und ein im Berg manifestiertes Zeugnis österreichischer Wirtschaftsgeschichte. Als einer der größten Eisenerztagbaue Europas galt er lange Zeit als Garant des wirtschaftlichen Aufschwungs der östlichen Obersteiermark, weshalb er auch den Beinamen „Steirischer Brotlaib“ verpasst bekam.

    Die VA Erzberg betreibt dort nach wie vor den größten Bergbau Österreichs sowie den größten Hartgesteinstagbau Mitteleuropas. Dazu gehört nicht zuletzt die Elektrifizierung des Schwerverkehrs am Tagbau, die auch über Mittel der Umweltförderung im Inland des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) realisiert wird.

    Auch den Verkehr am Erzberg beherrschen einige Superlative. Für die Förderung des über Sprengungen hereingeschossenen Materials kommen die größten in Mitteleuropa in Betrieb stehenden Mining-Trucks mit 120 Tonnen Nutzlast zum Einsatz. Dabei wird das erzhaltige Gestein durch die dieselbetriebenen Ungetüme vom Abbaugebiet zum Großbrecher, sowie das nicht erzhaltige Gestein entlang der Hauptförderrampe zur Abraumhalde transportiert. Nun soll ein neues Oberleitungssystem die Schwer-Lkw elektrisch in die Tiefe und wieder hinauf geleiten.


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    Bergwerk als Testlabor

    Der Abbau wird aufgrund der geologischen Gegebenheiten in Zukunft tiefer erfolgen müssen, wodurch sich die Transportwege verlängern sowie die Transporthöhen vergrößern werden. Um diese zukünftigen Herausforderungen meistern zu können, ist entlang der Hauptförderrampen der Aufbau eines Oberleitungssystems für elektrisch angetriebene Schwer-Lkw als Demonstrationsanlage geplant. Da dieses System für die schweren Kipper unter den Lastkraftwagen sowie die automatische Einkopplung in das Oberleitungssystem – die Oberleitung wird nur entlang der Hauptstrecke errichtet, auf der Abraumebene fährt das Fahrzeug die "Letzte Meile" mittels Dieselantrieb – eine komplette Neuentwicklung darstellt, wird es zunächst eine umfangreiche Testphase geben.


    Teststrecke über 500 Meter

    In einem ersten, bereits geförderten Projekt wurde eine Teststrecke über 500 Meter umgesetzt. Allein auf dieser kurzen Teststrecke können durch den eingesetzten Demonstrator der Einsatz von Diesel um rund 82.000 Liter pro Jahr verringert und somit über 200 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Im Rahmen des gegenständlichen Projekts sollen daher drei weitere Abschnitte mit einer Gesamtlänge von 3,8 Kilometer Länge mit Oberleitungen versehen werden.

    Hierbei soll erstmals auch die gleichzeitige Benutzung von bis zu sechs Fahrzeugen getestet werden. Danach soll die Gesamtumsetzung der Elektrifizierung einer insgesamt 6,3 Kilometer langen Strecke erfolgen. Auf diesem Abschnitt kann durch die Elektrifizierung der Hauptstrecke der Dieseleinsatz gar um mehr als drei Millionen Liter pro Jahr reduziert werden.

    Die VA Erzberg investiert 15,7 Millionen Euro in die Realisierung dieses zukunftsträchtigen Projektes, wobei 5,7 Millionen Euro als förderungsfähige Kosten für das Oberleitungssystem anerkannt wurden. 1,5 Millionen Euro werden durch Förderungen aus der „Umweltförderung im Inland“ bereitgestellt. Mit dieser Maßnahme können jährlich über 4.000 Tonnen CO2 vermieden werden. Die Kommunalkredit Public Consulting ist für die Förderungsabwicklung im Auftrag des BMK zuständig.


    quelle: https://traktuell.at/a/erzberg…ungen-fuer-schwere-kipper

    Strom statt Diesel am steirischen Erzberg: Am Dienstag ist in Eisenerz der Spatenstich für die "nächste Generation an Schwerlastkraftwagen" erfolgt. Künftig sollen im Tagbaugebiet die schweren Lkw durch Oberleitungen betrieben werden, hieß es bei der Präsentation des Projekts durch die VA Erzberg GmbH. Bisher erforderte der Transport von mehr als 13 Mio. Tonnen Gestein rund 4,5 Mio. Liter Diesel pro Jahr. Durch die Oberleitungen sollen es künftig drei Mio. Liter weniger sein.


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    Bereits seit 2019 wurde zusammen mit der Unternehmensgruppe Liebherr am Erzberg, der größten Sideritlagerstätte der Welt, das diesel-elektrische Schwer-Lkw-Modell T236 getestet. Der Prototyp aus der 100 Tonnen-Nutzlastklasse wurde dabei so umgebaut und adaptiert, dass er für den Betrieb mit Oberleitung vorbereitet wurde. Der Feldversuch mit Stromabnehmer erfolgte auf einer 500 Meter langen Oberleitungs-Teststrecke im obersteirischen Tagbaugebiet.

    Die Herausforderungen einer Oberleitungstechnologie für den Bergbau seien speziell: Nicht nur die Nutzlastklasse sei fordernd, sondern hinzu kommen unebenes Gelände, enge Kurven und teils widrige Witterungsverhältnisse. "Es gibt weltweit einige wenige Betriebe, welche eine Oberleitungs-Technologie ähnlich einer Lokomotive in der Schwer-Lkw-Förderung einsetzen. Wir kamen jedoch sehr schnell zur Erkenntnis, dass diese vorhandene Technologie bei uns nicht einsetzbar ist", erklärte Josef Pappenreiter, technischer Geschäftsführer der VA Erzberg.

    Die neu entwickelte Technologie unterscheide sich sowohl vom Oberleitungssystem, nämlich einem Stangenstromabnehmer ähnlich einem O-Bus, als auch von der Fahrzeugtechnologie grundlegend zu der bisher am Markt verfügbaren Technik. Am Dienstag erfolgte nun der Spatenstich für den Vollausbau des Projekts. Künftig soll die Oberleitungsstrecke eine Länge von rund fünf Kilometern haben.

    "Die bisherige Teststrecke lag auf einer Seehöhe von 810 Metern über dem Meeresspiegel, die obersten Abschnitte reichen bis auf eine Höhe von 1.055 Metern. Daher wird es hier interessant zu beobachten sein, wie sich die Witterungslage bei winterlichen Bedingungen in den Eisenerzer Alpen auf die Oberleitungsanlage auswirkt", sagte Projektleiter Peter Schimek. Eine weitere Herausforderung sei die Auslegung der gesamten Elektrotechnik, weil ja bis zu sechs Schwer-Lkw an mehreren Stellen auf der Oberleitung angedockt sein können.

    Auf Dauer erhoffe man sich am Erzberg Einsparungen von rund drei Mio. Liter Diesel pro Jahr. Die jährliche CO2-Verringerung belaufe sich durch den Einsatz der diesel-elektrischen Lkw mit Trolley auf rund 4.200 Tonnen jährlich. Weiters reduziere sich der Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub. Für den Tagbaubetrieb selber bedeute der Einsatz der sechs neuen Liebherr T236 künftig ein Strom-Mehrverbrauch von 12,2 GWh.

    Pappenreiter meinte weiter: "Neben den positiven Umwelteffekten ist mit einer Investition in diese neue Technologie auch die nachhaltige Gewinnung des wichtigen Rohstoffs Eisenerz für die heimische Stahlproduktion besser abgesichert. Dies entspricht auch den Intentionen der EU die Versorgung der Wirtschaft mit der Produktion von mineralischen Rohstoffen innerhalb der EU sicherzustellen. Insgesamt werden in das Projekt rund 20 Mio. Euro investiert."

    "Seit Jahrhunderten nimmt der Erzberg als ,Steirischer Brotlaib' eine zentrale Rolle für unser Land ein. Mit der Elektrifizierung der Lkw-Flotte wird am Erzberg einmal mehr Geschichte geschrieben. Die Steiermark unterstreicht mit dieser international einzigartigen Zukunftsinvestition ihre Vorreiterrolle im Klimaschutz und zeigt, dass sie nicht nur das Grüne Herz Österreichs ist, sondern auch ein grünes Hirn hat", sagte Landesrat Hans Seitinger (ÖVP).


    quelle: https://www.sn.at/panorama/oes…nftig-am-erzberg-93504439

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    Gegen 15.00 Uhr wurde die Feuerwehr Theresienfeld am 15.10.2021 zu einer Fahrzeugbergung in die Badnerstrasse gerufen. „LKW steckt in Bahnunterführung“ war die Alarmierung für die Feuerwehr.

    Ein Klein-LKW war mit seinem Aufbau in der Bahnunterführung auf Grund der Fahrzeughöhe steckengeblieben und durch den Anprall wurde der Aufbau vom Fahrzeug gerissen und das Fahrgestell abgeknickt. Bei der Ankunft des Einsatzleiter der Feuerwehr war bereits die Polizei vor Ort und nahm den Unfall auf. Da der Aufprall so heftig war, da Fahrzeugteile in der Unterführung hängen blieben, wurde der ÖBB Notfallkoordinator verständigt. Die Südahnstrecke wurde sofort für den Zugverkehr gesperrt, da eine Prüfung des ÖBB Notfallkoordinators angeordnet wurde.

    Während dessen wurden durch die Feuerwehr die Teile von der Unterführung entfernt und das Fahrzeug am Bauhof abgestellt. Nach den Reinigungsarbeiten war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Der Fahrzeuglenker und sein Beifahrer blieben bei diesem Crash unverletzt. Die Beladung des Klein-LKW wurde durch einen anderen LKW von der Unfallstelle abtransportiert.


    quelle: https://ff-theresienfeld.at/in…Dr8LP5jaLOk1F6dVEtX1ruoHM

    Am Salzburgring wurde eine Fachmesse zur Zukunft der Mobiliät veranstaltet. Präsentiert wurden unter anderem Neuheiten der Elektro-Mobilität und hier vorwiegend für betrieblichen oder kommunalen Einsatz. Darunter war auch ein Elektro-Feuerwehrauto.


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    Es klingt nach einem normalen Feuerwehrfahrzeug, sieht auch so aus, fährt allerdings voll elektrisch. Neun Feuerwehrleute haben darin Platz. Zum Einsatz kommt es nicht nur in Berlin und Amsterdam, sondern auch in Dubai, sagt Markus Schachner, Geschäftsführer von Rosenbauer E-Technology: „Die Kunden testen diese Fahrzeuge derzeit im Realbetrieb. Sie sammeln für uns wichtige Daten wie die Fahrzeuge genutzt werden. In Berlin sehen wir, dass wir über 99 Prozent der Einsätze elektrisch bedienen können.“

    Hunderte Einsätze in Berlin mit Elektrofahrzeug bestritten

    800 Einsätze hat die Berliner Feuerwehr schon mit dem voll elektrischen Fahrzeug bestritten und auch in Salzburg stößt es auf Interesse, sagt Schachner: „Wir haben schon jemanden vom Landesfeuerwehrkommando Salzburg am Messestand begrüßen dürfen, der sich sehr interessiert informier hat über die ganzen technischen Daten des RT-Fahrzeuges. Wir erkennen derzeit in jeder größeren Stadt den klaren Trend hin zu Elektromobilität. Da macht die Feuerwehr keine Ausnahme.“

    Auch E-Busse und Drohnen vorgestellt

    Die Fachmesse für alternative Antriebsformen richtet sich vor allem an Unternehmen und den öffentlichen Raum. So war etwa auch die grüne Umwelt- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler zu Gast. Neben herkömmlichen E-Fahrzeugen wurden auch Elektrobusse für den öffentlichen Verkehr präsentiert. Veranstalter der Fachmesse zur Zukunft der Mobiliät und Chefredakteur der Salzburger Nachrichten Manfred Perterer sagt, es sei wichtig Unternehmern zu zeigen, wie groß die Bandbreite der elektrobetriebenen Fahrzeuge mittlerweile ist. Auf der Fachmesse wurden auch Drohnen vorgestellt.


    quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3125950/

    In Wien-Neubau ist es Freitagmittag in der Begegnungszone Neubaugasse zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Laut Polizei wurden vier Personen leicht bis schwer verletzt. Ein Bentley rammte einen Lkw und schob ihn dabei in einen Schanigarten.

    Der schwere PKW soll durch die Begegnungszone gerast sein, wie ein Augenzeuge „Wien heute“ erzählte, der sein Auto vor der roten Ampel angehalten hatte. Der Bentley krachte dann in den abgestellten Lieferwagen und drückte ihn in den Schanigarten, in dem gerade drei Gäste sitzen.

    „Ich wollte gerade mit Getränken rauskommen, das ist alles so schnell gegangen“, erzählte eine Kellnerin, noch unter Schock. „Fünf Sekunden später hätte es mich erwischt.“ – „Man hat gesehen, dass dieser Lkw den ganzen Schanigarten abräumt. Es hat einen irrsinnigen Krach gemacht“, schilderte ein Augenzeuge, der ein Geschäft gegenüber des Lokals betreibt, im „Wien heute“-Interview.

    Verletzte nicht in Lebensgefahr

    Die Wiener Berufsrettung war kurz nach 12.00 Uhr mit nicht weniger als zwölf Rettungsteams im Einsatz. Ein 28-jähriger Mann und eine 65-jährige Frau wurden schwer verletzt in den Schockraum eines Spitals gebracht. Laut Berufsrettung schweben sie nicht in Lebensgefahr. Eine 71-jährige Frau wurde leicht verletzt und ebenfalls in ein Spital gebracht.

    Auch der 77-jährige Lenker des Bentley mit Wiener Kennzeichen wurde verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung in häusliche Pflege entlassen, so Corina Had, Sprecherin der Berufsrettung.

    Unfallursache wird untersucht

    Laut Markus Dittrich, Sprecher der Wiener Polizei, verlief ein Alkotest bei dem Lenker negativ. Seine Frau gab offenbar an, die Elektronik oder Automatik des Autos hätten versagt. Sollte der Fahrer bei diesen Angaben bleiben, würde ein Sachverständiger bestellt, um den Unglückswagen zu untersuchen, so Dittrich.


    quelle: https://wien.orf.at/stories/3125904/

    Kein generelles Tempolimit und Ausbau der Elektromobilität

    SPD, Grüne und FDP wollen Koalitionsgespräche zur Bildung einer Bundesregierung führen, unter der Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität werden soll.

    Berlin. SPD, Grüne und FDP wollen kein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen. In einem gemeinsamen Papier der drei Parteien zu den Ergebnissen der Sondierungen heißt es: „Wir wollen Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität machen und dafür den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur massiv beschleunigen. Ein generelles Tempolimit wird es nicht geben.“

    Grünen-Chef Robert Habeck sagte, es sei in dem gemeinsamen Papier darum gegangen, Klarheit zu schaffen. „Das Tempolimit konnten wir nicht durchsetzen. An anderen Stellen sind wir sehr zufrieden.“ Die FDP ist gegen ein generelles Tempolimit. In dem Papier heißt es weiter, in den Verhandlungen über das EU-Programm „Fit for 55“ sollten die Vorschläge der EU-Kommission unterstützt werden – dabei geht es um deutlich mehr Anstrengungen für den Klimaschutz.

    Parteien wollen auf Technologieoffenheit setzen

    In den einzelnen Sektoren sollten die Instrumente möglichst technologieneutral ausgestaltet werden. „Gemäß den Vorschlägen der EU-Kommission hieße das im Verkehrsbereich, dass in Europa 2035 nur noch CO2-neutrale Fahrzeuge zugelassen werden – entsprechend früher wirkt sich dies in Deutschland aus.“

    Die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP streben Koalitionsgespräche zur Bildung einer gemeinsamen Bundesregierung an. „Wir sind davon überzeugt, dass wir einen ambitionierten und tragfähigen Koalitionsvertrag schließen können“, heißt es in einem gemeinsamen Papier der drei Parteien zu den Ergebnissen der Sondierungen, das am Freitag, 15. Oktober, veröffentlicht wurde. Bei den Grünen soll sich noch ein kleiner Parteitag mit der Aufnahme befassen, bei der FDP Parteigremien. (dpa)


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…romobilitaet-2947120.html

    Fahrermangel: London will Kabotageregeln lockern

    Großbritannien kämpft mit den Folgen des Fahrermangels und will deshalb die Kabotage ausweiten, der Vorstoß wird von verschiedenen Seiten heftig kritisiert.

    London. Im Kampf gegen den eklatanten Mangel an Lastwagenfahrern will die britische Regierung die Arbeitsregeln für ausländische Kräfte lockern und die Kabotage ausweiten. So sollen ausländische Spediteure in Großbritannien künftig innerhalb von zwei Wochen unbegrenzt Waren aufnehmen und abladen dürfen, wie Verkehrsminister Grant Shapps am Freitag, 15. Oktober, ankündigte. „Das entspricht etwa 1000 zusätzlichen Lkw-Fahrern auf den Straßen, aber wir müssen keine Visa ausstellen, um das zu schaffen“, sagte Shapps dem Sender Sky News. Bisher sind nur zwei inländische Stopps pro Woche erlaubt.

    Sowohl der britische Spediteursverband RHA als auch die europäische Gewerkschaft FNV reagierten empört. RHA-Manager Rod McKenzie nannte die Idee populistisch. „Die Regierung will Weihnachten retten und will, dass sie als Weihnachtsretter gesehen wird“, sagte McKenzie dem Sender BBC Radio 4. Doch im Gegenzug würden britische Unternehmer geschwächt. „Wir wollen nicht, dass die Kabotage unsere Branche sabotiert“, sagte McKenzie.

    Edwin Atema von der FNV, die Lkw-Fahrer in der EU vertritt, sagte dem Sender, mit dem Schritt legalisiere die Regierung die Ausbeutung der Trucker. „Die Kabotageregeln aufzuheben, wird keine Abhilfe schaffen, sondern schüttet nur noch mehr Öl ins Feuer einer Branche, die bereits kaputt ist“, sagte Atema. Nach RHA-Angaben fehlen in Großbritannien etwa 100 000 Lkw-Fahrer. (dpa)


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…geln-lockern-2947065.html

    China will einen nachhaltigen Transport fördern

    Zum Auftakt einer UN-Konferenz hat Chinas Präsident angekündigt, sein Land wolle eine nachhaltige Entwicklung im Transportsektor fördern.

    Peking. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping will eine nachhaltige Entwicklung des Transportsektors weltweit fördern. Zum Auftakt einer dreitägigen UN-Konferenz zum Transportwesen kündigte der chinesische Präsident am Donnerstag, 14. Oktober, in Peking die Gründung eines globalen Innovations- und Wissenszentrums für ein Verkehrswesen an, das verantwortungsbewusst mit den Rohstoffen der Erde umgeht.

    Das UN-Treffen für ein nachhaltiges Transportwesen vor der Weltklimakonferenz in Glasgow wird unter dem Vorsitz von China in Peking und online mit Vertretern aus aller Welt abgehalten. Experten und Regierungsvertreter beraten dabei über Möglichkeiten, das Transportwesen umweltfreundlicher, sicherer, effektiver und auch in ärmeren Regionen zugänglicher zu machen.

    UN sieht neue Technologien als entscheidend an

    Die Transportkonferenz ist eine weitere große Veranstaltung der Vereinten Nationen, bei der Chinas als Gastgeber eine führende Rolle bei den globalen Bemühungen für nachhaltige Entwicklung demonstrieren will. Im Kampf gegen den Klimawandel spielt der Transportsektor eine wichtige Rolle, weil er zu rund einem Viertel zu den direkten Treibhausgasen beiträgt. Rund 95 Prozent der eingesetzten Energie stammt aus fossilen Rohstoffen. Ohne einen Wandel wird mit einem weiteren Anstieg der Emissionen gerechnet.

    Neue Technologien seien neben politischer Innovation entscheidend für den Kampf gegen die Erderwärmung, stellte ein UN-Bericht zu der Konferenz fest. Um aber wirksam zu sein, müsse sichergestellt werden, dass die Transportstrategien auch jedem zugutekommen. (dpa)


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    Grossbritannien und die EU uneins wegen Regelungen für Nordirland

    Die Europäische Union und Großbritannien haben keine Einung beim Nordirland-Protokoll erzielt, unter anderem geht es um die Rolle des EuGH.

    London/Brüssel. Der britische Brexit-Minister David Frost hat die EU-Vorschläge im Streit um Sonderregeln für Nordirland begrüßt, hält aber an einigen Forderungen fest. „Wir erkennen an, dass die EU sich sehr bemüht hat“, sagte Frost dem Onlineportal „Politico“. Vor allem pochte er erneut darauf, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) nicht die oberste Schlichtungsinstanz für Probleme rund um Nordirland sein dürfe. Hier seien „grundlegende Änderungen“ notwendig, wenn es eine Lösung geben solle, sagte Frost.

    Das Protokoll sieht vor, dass Nordirland auch nach dem Brexit Teil der EU-Zollunion und des Binnenmarkts bleibt, weshalb aus EU-Sicht der EuGH zuständig sein muss. Mit der Regelung soll eine harte Grenze zum EU-Mitglied Republik Irland vermieden werden. Allerdings ist dadurch eine Zollgrenze zum Rest des Vereinigten Königreichs entstanden, es kam zu schweren Einschränkungen im innerbritischen Handel.

    Erleichterungen für den Warenverkehr in Aussicht

    Der EU-Brexit-Beauftragte Maros Sefcovic hatte am Mittwoch Erleichterungen für den Warenverkehr zwischen Großbritannien und Nordirland in Aussicht gestellt. Die Prüfungen der Qualitätsstandards bei Lebensmitteln und anderen Waren sollen dadurch ebenso deutlich verringert werden wie Zollformalitäten, Medikamente sollen ohne Einschränkungen in die britische Provinz gelangen können. Für landestypische Produkte soll es Ausnahmen geben.

    In Großbritannien wurden die EU-Vorschläge begrüßt, in Nordirland fiel das Echo allerdings kritischer aus. Die führende protestantisch-unionistische Partei DUP forderte, die Zollgrenze in der Irischen See müsse komplett aufgehoben werden. (dpa)


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