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    Weitere Lkw-Fahrverbote seit 1. Januar 2020 in Tirol. Mittelständische Transportunternehmen sehen ihre Existenz bedroht.


    22.01.2020 Regina Weinrich


    Seit dem 1. Januar ist die Route durch das österreichische Bundesland Tirol für Transitbeförderungen von zwei Dritteln aller anfallenden Güter und für über 80 Prozent aller deutschen Lkw gesperrt, kritisiert der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Ein wesentlicher Grund dafür ist auch, dass zum Schutz von Bevölkerung und Umwelt nur noch neueste Lkw der Klassen Euro 6c und 6d den Alpenpass überqueren dürfen.

    Massiver Umsatzeinbruch

    „Viele Unternehmen hier können nur noch mit maximal einem Drittel ihres Fuhrparks die Brennerroute befahren“, sagt Sebastian Lechner, Hauptgeschäftsführer des Landesverbands Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT). Der BGL meldet Umsatzeinbrüche von etwa 40 Prozent bei den betroffenen Unternehmen. Die Transportdauer verdoppele sich und damit auch die Personalkosten. Hinzu komme bei der Nutzung der Schiene über die Rollende Landstraße eine Verteuerung um 30 Prozent im Vergleich zum Straßentransport. Dieser Mehraufwand könne derzeit nicht an die Auftraggeber weitergegeben werden, berichtet Transportunternehmer Georg Dettendorfer aus Nussdorf am Inn.

    Die Bahn hat zudem nicht genügend Kapazitäten, und es fallen Züge aus. „Wir haben nichts dagegen, mit dem Zug zu fahren, aber Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit müssen gegeben sein“, erklärt Dettendorfer. Gebraucht werde ganz dringend eine Verbindung zwischen Trient und Regensburg. Er hofft, dass sich die jetzigen Probleme als Anlaufschwierigkeiten erweisen, während Lechner da­rauf setzt, dass die EU-Kommission massiv auf Tirol einwirkt. „Wir warten auf ein Vertragsverletzungsverfahren“, sagt er.

    Kritik an Kleinstaaterei

    Generell hätte der LBT-Chef gern ein schlüssiges Gesamtkonzept, eine Konsenslösung, die auf fairen und nachvollziehbaren Parametern beruht. „Wir haben die Kleinstaaterei satt“, erklärt er. Im Sinne von Umwelt und Klima sei auch eine Technologieachse zwischen Bayern und Brenner denkbar, auf der neue Antriebe und innovative Lösungen zum Einsatz kommen könnten.

    Die Transportbranche muss sich darauf einstellen, dass künftig nicht nur aus Tirol, sondern auch aus der Hauptstadt Wien schärfere Vorgaben kommen. Die neue Regierung aus ÖVP und Grünen will nicht nur die Lkw-Maut unter ökologischen Gesichtspunkten neu regeln. Eine Überarbeitung der EU-Wegekostenrichtlinie soll eine schon lange geforderte Korridormaut zwischen München und Verona ermöglichen, damit die teureren Schweizer Alpenpässe nicht mehr umfahren werden.

    Lkw-Kontrollen verschärfen

    Ein Vorbild könnten die Schweizer auch bei Lkw-Kontrollen werden. Das österreichische Regierungsprogramm sieht hier ebenfalls eine Verschärfung in eine Richtung vor, wie sie die Schwerverkehrskontrollzentren im Nachbarland schon praktizieren.:/ Das dient der Sicherheit, aber auf diese Weise sollen auch Verstöße gegen Sozialstandards, Lenkzeiten, Tempolimits und Kabotage bekämpft und das heimische Transportgewerbe gestärkt werden.:thumbup: Um ihr Verlagerungsziel zu erreichen, wollen die Österreicher den Schienenverkehr mehr fördern und die Trassenpreise für drei Jahre einfrieren.


    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…te-in-tirol-11150170.html



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    Nussbaum am Kobernaußer Walde 19

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    Lkw-Fahrer leiht sich nagelneuen Audi von geparktem Kfz-Transporter aus und macht eine Spritztour:!:

    23. Januar 2020 Harry Polizei


    Pforzheim. Eine ganz besondere und dennoch verbotene Probefahrt hat sich ein 30-jähriger Lastwagenfahrer am Samstag auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim gegönnt. Er hat Neuwagen von einem Autotransporter entladen und damit eine Spritztour unternommen, bis die Polizei ihn stoppte.


    Der 30-jährige Russe hatte seinen Lkw gegen 17.15 Uhr an der Heidenheimer Straße geparkt, als er dort auf einen 27-jährigen, ebenso russischen Kollegen traf. Dieser hatte seinen Lastwagen, ein Autotransporter mit litauischer Zulassung, am selben Ort geparkt. Auf dem Transporter befanden sich mehrere noch nicht zugelassene Neufahrzeuge der Marke Audi. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen fuhr der 30-Jährige einen der Neuwagen von der Ladefläche herunter und machte mit Einverständnis des 27-Jährigen damit eine kurze Probefahrt. Diese führte ihn über einen Parkplatz und eine Wiese.


    Ein Zeuge beobachtete das Treiben und verständigte im Folgenden die Polizei. Die hinzugeilten Beamten des Polizeireviers Pforzheim-Nord stellten schließlich sowohl beim Fahrer des Autotransporters, als auch bei seinem 30-jährigen Kollegen fest, dass diese alkoholisiert waren. Ein mit ihnen durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von jeweils über einem Promille.


    Für den 30-Jährigen hatte seine Probefahrt unter Alkohol zur Folge, dass er eine Blutprobe abgeben musste. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein. Zudem mussten beide eine Sicherheitsleistung von jeweils mehreren Hundert Euro bezahlen.


    Quelle: https://www.pz-news.de/pforzhe…tztour-_arid,1399885.html

    Jetzt setzt es das nächste LKW Durchfahrverbot, nach der Ennstalbundesstraße und B 156 Braunau – Salzburg, diesmal im Mühlviertel.

    Es sind nun mal zu viele Mautflüchtlinge unterwegs, im Mühlviertel baut man die S 10 großzügig aus, aber die Trucks benutzen von CZ kommend lieber die Mautfrei B 126 aber auch nach Deutschland die B 38 Freistadt - Rohrbach - Bayern/Passau.


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    Autor: Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung


    Das Land Oberösterreich will den 14%-Anteil an Mautflüchtlingen auf die Mühlviertler Schnellstraße S10 transferieren.

    URFAHR-UMGEBUNG. Umfangreiche Untersuchungen der Abteilung Verkehr des Landes OÖ betreffend dem LKW-Verkehr auf der B126 hätten detaillierte Ergebnisse hervorgebracht. Rund 13.100 Fahrzeuge sind somit auf dieser Landesstraße tagtäglich unterwegs. Der Schwerverkehrsanteil liegt hier bei 6,4%. Die meisten Lenker waren im Ziel- und Quellverkehr unterwegs. Allerdings resümiert die Untersuchung auch ein Verlagerungspotential von rund 14%.

    „Viele Schwerlastzüge die sich auf der B126 bewegen sind kein Ziel oder Quellverkehr in dieser Region und nützen die Strecke als Ausweichroute. Diese Mautflüchtlinge sollen im Zuge des Fahrverbots dorthin transferiert werden, wo sie hingehören. Das ist die Schnellstraße S10“, sagt FPÖ-Landesrat Günter Steinkellner. Um den Mautausweichverkehr zu unterbinden soll für die B126 folglich ein Durchfahrtsverbot für LKW erlassen werden.

    Regelung des Fahrverbots

    „Mit dem Fahrverbot sollen keine Einschränkungen für Oberösterreichs Handels- und Wirtschaftsbeziehungen einhergehen. Wir schauen hier über den Tellerrand hinaus und betrachten einen gesamtheitlichen Wirtschaftsraum und beziehen die tschechischen Gebiete in die Ausnahmebestimmungen mit ein. Mit einem fachlichen fundierten Entwurf vereinen wir sowohl den Anrainerschutz sowie das Vorgehen gegen Mautflüchtlinge“, fasst Steinkellner zusammen.

    Ab Zwettl

    Die Fahrverbotsregelung wird in Form eines Durchfahrverbotes auf der B 126 Leonfeldener Straße zwischen km 18,900 (Zwettl an der Rodl) und km 27,182 (Kreisverkehr Leonfeldener Straße, Böhmerwald Straße, Freistädter Straße, Weinzierler Straße und Gewerbepark, sowie zwischen km 28,299 (bei Bad Leonfelden) und km 32,838 (Staatsgrenze Weigetschlag), verordnet. Sofern nicht zum Ziel- und Quellverkehr zählend, dürfen Lastkraftfahrzeuge und Sattelkraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen in beiden Fahrtrichtungen nicht verkehren.

    Ausnahmen

    Vom Verbot der Fahrten sind die tschechischen Bezirke Prachatice und Cesky Krumlov in denen be- oder entladen wird, (Ziel- und Quellverkehr) ausgenommen. Weitere Ausnahmen sollen für Fahrten mit Fahrzeugen des Straßendienstes, des Bundesheeres, der Pannen- und Abschleppdienste, des öffentlichen Sicherheitsdienstes sowie mit Fahrzeugen, die dem Einsatz in Katastrophenfällen und zu Schulungszwecken dienen, gelten. „Mit der vorgeschlagenen Variante betrachten wir einen ganzheitlichen Wirtschaftsraum und treffen eine faire Regelung. Diese dient dazu, Mautflüchtige auf das hochrangige Straßennetz zu bringen. Die Auswirkungen treffen im Wesentlichen den gebietsfremden, grenzüberschreitenden Verkehr. Von der Fahrverbotsregelung wird der heimische Inlandsverkehr kaum betroffen sein. Die Auswirkungen des Fahrverbots werden von der Abteilung Verkehr weiter konsequent beobachtet“, so Steinkellner.

    Was ist Ziel- und Quellverkehr?

    Unter Quellverkehr ist jener Verkehr zu verstehen, der seinen Ausgangspunkt innerhalb einem genannten Gebiete hat und aus diesen hinausführt. Zielverkehr ist jener Verkehr, der von außerhalb in ein Gebiet kommt und sein Ziel innerhalb diesem Gebiet hat. Vom Begriff Ziel- und Quellverkehr können auch Fahrten zum Zwecke der Durchführung von Be- oder Entladungen in den betroffenen Regionen umfasst sein.

    „Wir hoffen, dass diese Regelung schnell in Kraft treten kann und somit die Anliegergemeinden eine Reduzierung von mautflüchtigem LKW-Verkehr erfahren werden“, so Steinkellner abschließend.



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    Politik Lkw-Verbot im Flachgau: Land will trotz Widerständen hart bleiben Trotz der Kritik aus dem Nachbarbezirk Braunau bleibt das Land dabei: Nur noch Lkw mit Start oder Ziel in Salzburg sollen künftig auf der B156 unterwegs sein.


    Das Verbot soll den Schwerverkehr um zehn Prozent reduzieren.:/ Einen "Super-GAU" nennt Michael Mayrböck das geplante Fahrverbot für den Lkw-Transitverkehr auf der Lamprechtshausener Straße (B156) durch den Flachgau.


    Im Bezirk Braunau ist man nicht glücklich über das LKW-Durchzugs-Fahrverbot auf der B156. Es bringt gehörige Nachteile für die vielen Betriebe dort mit sich. Deshalb trafen die Landeshauptleute und Verkehrslandesräte von Salzburg und Oberösterreich zur Lagebesprechung zusammen.:rolleyes:

    FLACHGAU, INNVIERTEL. Man will gemeinsame Verkehrslösungen für die Region nördlicher Flachgau und Braunau finden.

    Quelle: https://www.sn.at/salzburg/pol…den-hart-bleiben-82383598 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2020

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    Die Norweger halten sich an die Kabotageregeln und deren Durchsetzung. Nachdem der litauischen Vlantna zuvor die Durchführung von Kabotagetransporten in Norwegen verboten war, wurde nun auch das lettische Unternehmen Kreiss verboten.


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    Das Verbot wurde von den norwegischen Arbeitsaufsichtsbehörden verhängt.:thumbup: Es ist die Rede von einer größeren Reinigung im norwegischen Verkehr und ab sofort sind die Kabotagefahrten für Kreiss verboten. Dies, nachdem Kreiss sich geweigert hatte, auf Fragen der Inspektion zu antworten.

    ,, Wir können bestätigen, dass die Entscheidung getroffen wurde, das lettische Transportunternehmen Kreiss mit allen Kabotagetransportaktivitäten in Norwegen zu stoppen. Die Entscheidung gilt ab dem 20. Januar, sagt Oberinspektorin Mariann Nordal von der norwegischen Arbeitsaufsichtsbehörde.


    Kreiss steht seit einiger Zeit in Konflikt mit den norwegischen Behörden hinsichtlich der Fahrerentlohnung für Kabotageverordnungen in Norwegen. Es wurde ein Gehaltsniveau von 24 NOK (€ 2,41) pro Stunde festgestellt,:thumbdown: und auch nach wiederholten Forderungen wollte das Unternehmen die norwegischen Anforderungen nicht erfüllen. Irgendwann stellte Kreiss die norwegische Anwaltskanzlei von Deloitte ein, aber das half auch nicht. Kreiss will scheinbar himmelhohe Anwaltshonorare zahlen, aber keinen anständigen Fahrerlohn.:rolleyes:

    Laut Dokumenten, die über einen Antrag auf Zugang eingereicht wurden, scheint Kreiss trotz wiederholter Aufforderungen zur Einreichung von Unterlagen nicht mehr auf Anfragen der norwegischen Arbeitsaufsichtsbehörde zu antworten. In der Vergangenheit hat Kreiss verschiedene Zwangssanktionen und Stillstandswarnungen für bestimmte Fahrzeuge erhalten. Eine Reihe von Großkunden hat seitdem aufgehört, dem Unternehmen längere Kabotagefahrten in Norwegen anzubieten.

    Die Kabotage erfolgt der Vollständigkeit halber, wenn Inlandsreisen in ein anderes Land mit einer ausländischen Registriernummer durchgeführt werden. Jetzt, da dies nicht mehr erlaubt ist, kann Kreiss nur noch Fracht von und nach Norwegen transportieren. Damit zeigen die Norweger ihre Zähne.


    Quelle: https://bigtruck.nl/blog/item/na-vla...n-in-noorwegen

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    Diese Woche hat sich die dänische Regierung auf neue Regelungen geeinigt, die einen Mindestlohn für ausländische LKW-Fahrer einführen.


    Die Regierung und eine große Mehrheit im Folketing (dänisches Parlament) haben sich am Mittwoch darauf geeinigt, dass alle Fahrer, die in Dänemark Güter- oder Personenverkehr durchführen, einen Lohn erhalten müssen, der dem Lohn der nationalen Straßentransportbranche entspricht.:thumbup: Dieses gilt auch für ausländische Fahrer, die Kabotage auf dem dänischem Hoheitsgebiet durchführen, informiert das dänische Arbeitsministerium.:thumbup:


    Darüber hinaus müssen sich ausländische Transportunternehmen nach Inkrafttreten der neuen Bestimmungen in einem Sonderregister registrieren lassen. Dank dessen können die dänischen Behörden die Fahrer in Bezug auf die Vergütung wirksamer kontrollieren. Derzeit liegen jedoch keine Informationen zum Zeitpunkt der Umsetzung der neuen Vorschriften vor. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.


    Ausländische Frachtführer, die die Kabotage nicht registrieren, müssen mit einer Strafe in Höhe von 10 Tsd. dänischen Kronen rechnen.:thumbup: Sollte sich jedoch bei der Überprüfung herausstellen, dass der Fahrer kein angemessenes Gehalt für die in Dänemark durchgeführte Kabotage erhält,kann die Strafe viel höher ausfallen, d.h. mindestens 35.000 dänische Kronen.:thumbup:


    Die Sanktionen für dänische Frachtführer bleiben unverändert – teilte das Ministerium mit.


    Die an diesem Mittwoch getroffene Vereinbarung basiert auf Empfehlungen, die der dänische Arbeitgeberverband (DA) und die wichtigste Gewerkschaftsorganisation (FH) gemeinsam vorgeschlagen haben. Es soll das sogenannte Sozialdumping in der Transportbranche verhindern. Es geht darum, Briefkastenfirmen zu bekämpfen, die ihren Hauptsitz in osteuropäischen Ländern einrichten, um nur die Kosten für eine tatsächlich in Dänemark geführt Geschäftstätigkeit zu senken.


    Die Auswirkungen der Umsetzung der neuen Rechtsvorschriften sollen nach zwei Jahre nach ihrem Inkrafttreten evaluiert werden.


    Quelle: https://trans.info/de/daenemar…nfirmen-bekaempfen-170948

    Schwerer LKW-Unfall auf Welser Autobahn bei Weißkirchen an der Traun

    Weißkirchen an der Traun. 18. 01. 2020


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    Die Welser Autobahn war am Samstag nach einem schweren LKW-Unfall bei Weißkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) in Fahrtrichtung Knoten Haid mehrere Stunden gesperrt.


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    "Ein 50-jähriger rumänischer Staatsbürger fuhr am 18. Jänner 2020 gegen 11:30 Uhr mit einem Sattelzug auf der Welser Autobahn Richtung Linz. Bei Straßenkilometer 7,108, im Gemeindegebiet von Weißkirchen an der Traun, geriet der Anhänger plötzlich aus noch unbekannter Ursache ins Schleudern.:huh: Der 50-Jährige versuchte noch sein Fahrzeug zu stabilisieren, verlor aber die Kontrolle und stieß gegen die Mittelleitschiene. :whistling: Danach schleuderte sein Sattelzug über beide Fahrstreifen, wobei sich das Zugfahrzeug entgegen der Fahrtrichtung eindrehte und in die Leitschiene beziehungsweise Lärmschutzwand auf der rechten Seite krachte. Dabei wurde das Führerhaus zur Gänze nach vorne gekippt und schlug auf der Fahrbahn auf. X/ Der Anhänger stand quer zur Fahrtrichtung über beide Fahrstreifen, weshalb es zu einer Blockade der gesamten Richtungsfahrbahn kam. Der Lenker konnte sich vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbständig befreien.:thumbup: Nachkommende Fahrzeuglenker, darunter auch ein Sanitäter, leisteten Erste Hilfe. Die Rettung brachte den Mann leicht verletzt ins Klinikum Wels," berichtet die Polizei.

    Der Sattelaufleger stand quer zur Fahrbahn, die Autobahn war dadurch blockiert. Ein Spezialbergeunternehmen wurde zur Bergung des verunfallten LKW angefordert. Nachdem der Auflieger auf die rechte Fahrspur gezogen werden konnte, wurden die vor der Unfallstelle wartenden Fahrzeuge am Einsatzort vorbeigeleitet, anschließend konnte die Bergung des LKWs beginnen.


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    Die Sperre dauerte mehrere Stunden. Trotz eingeblendeter Hinweise am Knoten Wels fuhr ein Großteil in den gesperrten Streckenabschnitt ein und musste dann erneut vor der Unfallstelle warten.


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    Quelle: https://www.laumat.at/medienbe…n-an-der-traun,17482.html

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    Transport mit geöffneten/aufgeklappten Hecktüren ist nicht mehr zulässig

    8. Jänner 2020


    Diese Frage sorgte in den vergangenen Monaten in Deutschland für Ungewissheit und Verwirrung, da Transporte von Waren mit Überlänge, mit einem gewöhnlichen Planen- bzw. Kofferauflieger nur durch das Öffnen/Aufklappen der Hecktüren zu bewerkstelligen sind. Es kam vermehrt zu Anhaltungen und Bestrafungen von Transporten mit geöffneten/aufgeklappten Hecktüren, :huh: trotz Vorliegen einer geltenden Ausnahmegenehmigung für den Ladungsüberhang gemäß § 46 dStVO.


    Ein brandaktuelles Schreiben des deutschen Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. liefert nun Antworten.

    Grund für die Unzulässigkeit des Fahrens mit geöffneten/aufgeklappten Hecktüren sind die Bau- und Betriebsvorschriften des Fahrzeuges. Ein gewöhnlicher Planen- bzw. Kofferauflieger ist nicht zum Betrieb mit offenen Hecktüren geprüft und amtlich nicht genehmigt. Mit offenen/eingeklappten Hecktüren überschreitet das Fahrzeug in der Regel die zulässige Fahrzeugbreite von 2,55 m. Weiters ist die Aufbaustabilität nach DIN EN 12642 in der Regel nicht mehr sichergestellt, da die geschlossenen Hecktüren einen großen Einfluss auf die Gesamtstabilität des Fahrzeuges haben und bei der Ladungssicherung eine wichtige Rolle spielen. Schließlich verdecken die offenen Hecktüren die Konturmarkierungen des Fahrzeuges.

    Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass der Grund für die Unzulässigkeit des Transports mit geöffneten Hecktüren, der in weiterer Folge die Grundlage für die Verhängung einer Verwaltungsstrafe bildet, die fehlende amtliche Prüfung und Genehmigung eines Fahrzeuges zum Betrieb mit offenen Hecktüren ist. Auch eine Ausnahmegenehmigung nach § 46 dStVO für einen entsprechenden Ladungsüberhang nach hinten beinhaltet keine Genehmigung für geöffnete/umgeklappte Heckportaltüren. Transporte mit einem Überhang können in Deutschland daher mit einem „normalen“ Sattelanhänger nicht durchgeführt werden. Vielmehr müssen hierfür teleskopierbare Sattelanhänger oder Sattelanhänger, die am Heck anstelle von Heckportaltüren nur über eine Plane verfügen die bei Bedarf hochgerollt werden kann, eingesetzt werden.:rolleyes:

    Das Rundschreiben des BGL bezieht sich ausschließlich auf Transporte, die auf deutschen Straßen durchgeführt werden.


    Haben Sie Fragen dazu? Unsere Experten stehen Ihnen zur Verfügung:

    RA Dr. Dominik Schärmer

    Alexej Miskovez

    Wer erinnert sich noch an das Kroatische Transportunternehmen PEVEC:!:


    Das Unternehmen ist sehr schnell gewachsen und auch schnell wieder verschwunden.

    06.01.2010 - Das Handelsgericht in Bjelovar (Kroatien) hat ein Insolvenzverfahren für das Transportunternehmen Pevec eröffnet. Das finanziell angeschlagene Unternehmen Pevec transporti beschäftigt 188 Mitarbeitern, meistens Fahrer.


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    Später habe ich noch Pevec Trucks mit der Aufschrift Jata Trans und polnischen Kennzeichen gesehen.


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    Fahrerlose Lkw sind auf absehbare Zeit nicht in größerer Zahl unterwegs. Das geht aus der Studie „Die Zukunft des Straßentransports“ der Internationalen Straßentransportunion (IRU) hervor.


    05.11.2018 Regina Weinrich


    Der Verband dämpft in einer Untersuchung die enthusiastischen Erwartungen der Straßentransportwirtschaft. Mehr als Dreiviertel von 450 repräsentativ ausgewählten Unternehmen aus 19 Ländern waren davon ausgegangen, dass autonome Trucks innerhalb der nächsten zehn Jahre eine realistische Alternative seien, fast jedes dritte Unternehmen rechnete bereits in fünf Jahren damit.

    „Es ist es noch ein weiter Weg, bis Lkw ohne Fahrer weltweit eine sichere und nachhaltige Lösung sind“, betont die IRU und mahnt Realismus an. „Angesichts des Rummels und der Schlagzeilen von Fahrzeugherstellern und Technologieunternehmen wird die Bereitschaft der Branche für wirklich fahrerlose Trucks schnell überschätzt“, betont Zeljko Jeftic, der bei der IRU für Innovationen zuständig ist. Erst einmal müssten weniger fortgeschrittene Technologien und Prozesse umgesetzt und die digitalen Grundlagen der Branche festgelegt werden, bevor technologiegetriebene Innovationen optimiert werden könnten, betont die IRU in ihrer Untersuchung „Die Zukunft des Straßentransports“.

    Autonome Lkw lösen nicht das Problem Fahrermangel:!:

    Jeftic geht davon aus, dass es zunächst noch Jahre braucht, bis es eine entsprechende Gesetzgebung und Infrastrukturen gibt, dann dauere es noch weitere zehn bis 15 Jahre, bevor die Fahrzeuge in größerem Umfang zu sehen seien. Das akute Problem des Fahrermangels könne nicht mit autonomen Lkw gelöst werden, denn Automatisierung bedeute nicht, dass weniger Fahrer gebraucht würden. Diese würden künftig nur anspruchsvollere Tätigkeiten verrichten. Die IRU hat ihre Untersuchung in drei für Handel und Straßentransport strategisch wichtigen Schlüsselregionen gemacht und dafür in Europa, den Golf-Staaten und Asien große und kleine Transportunternehmer, Spediteure und Makler befragt.


    Von ihnen sehen 57 Prozent die weltpolitischen Unsicherheiten als größte Bedrohung für ihr Geschäft, 52 Prozent befürchten eine globale Rezession ebenso wie bei steigenden Kundenansprüchen nicht mithalten zu können. In Asien seien Klimawandel und Umweltveränderungen ein großes Thema, in Europa habe der Fahrermangel das Potenzial, den Sektor lahmzulegen, betont die IRU. Am schlimmsten aber wäre hier ein Austritt Großbritanniens aus der EU ohne umfassende multilaterale Vereinbarungen: „Das wäre das schlechteste Ergebnis für den Straßentransport und hätte gravierende Effekte für die Wirtschaft Großbritanniens und der verbleibenden EU-Staaten“, sagte der Leiter des Brüsseler IRU-Büros, Matthias Maedge.


    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…ht-es-nicht-10488255.html

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    Lkw leiden unter schlechten Straßenzuständen:!:

    Bei der schlechten Qualität der Überlandpisten ist das lange Leben der Trucks umso erstaunlicher. Guter Service ist hier besonders gefragt, denn eine Panne unterwegs ist nicht nur wegen der Hitze und der aggressiven Fliegenschwärme extrem lästig. Australiens Straßen sind in einem schlechten Zustand, und die Lastwagen leiden darunter. Vor allem die Reifen verschleißen auf der rauen Fahrbahn schnell. :whistling:Reifenplatzer spürt man am Steuer erst, wenn der Zug ins Pendeln gerät. Erschreckte Anfänger treten instinktiv auf die Bremse. :huh: Das ist gefährlich und kann bei einem Roadtrain in einer Katastrophe enden. =O Sobald hinten ein Trailer aus der Spur zu tanzen beginnt, gibt es nur eins: Vollgas und mit der Anhängerstreckbremse den Zug wieder stabilisieren.:thumbup: Der Bremsweg eines 52-Meter-Zuges ist gewaltig, hier gibt es nur die Flucht nach vorn. In ländlichen Gegenden von Queensland sind die Straßen eng und bieten kaum Platz für zwei vorbeifahrende Fahrzeuge. Wie im Norden Europas ist jedes Passieren eines anderen Roadtrains ein Manöver für Profis: Gas wegnehmen, sanft an den Straßenrand herantasten und, unmittelbar nachdem der Gegenverkehr vorbei ist, kräftig beschleunigen, um den Zug zu strecken. Danach schmettert Manton in breitem australischem Slang via CB einen Gruß an den Entgegengekommenen. Hier ist CB-Funk tatsächlich noch wichtig, um sich vor Überschwemmungen, Buschfeuern oder einfach einem überbreiten Transporter zu warnen.


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    Auf dem nächsten Rasthof, gerade mal schlappe 130 Meilen weiter, übernehmen wir unseren vierten Auflieger. Jetzt wird es schwierig, denn ein Dolly soll hinter den Volvo gespannt und dann die vier Trailer zu der Königsdisziplin, dem "B-Quad", zusammengestellt werden. Das Rangieren ist auch auf dem riesigen Parkplatz knifflig, Manton erledigt das mit der souveränen Ruhe eines Profis mit jahrelanger Erfahrung. Jetzt noch das I-Shift auf das neue Gesamtgewicht einsteuern, und es kann losgehen. Die Sonne geht unter, wir fahren endlich weiter – rund 4.300 Kilometer sind es von Brisbane zur Westküste. Jetzt sind wir im Full-Size-Modus eines Roadtrains unterwegs – 52 Meter lang und 120 Tonnen schwer. Einmal in Schwung gekommen, donnert der Lastzug in die Nacht. Nur bei den leichten Bergaufpassagen spürt man das hohe Gewicht, das der drehmomentstarke Sechszylinder aber sehr souverän bewegt. Die I-Shift-Schaltung wechselt auf Hügeln ständig zwischen dem elften und dem zwölften Gang. Dies macht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 100 km/h möglich. Gerade jetzt, nach Sonnenuntergang, ist höchste Vorsicht angebracht.


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    Tierische Überraschungen inklusive:!:

    Jede Menge Überraschungen tauchen im Lichtkegel des FH16 auf. Nachts sitzen die Kängurus und ihre kleineren Verwandten, die Wallabys, oft mitten auf der Straße. Das grelle Licht der Trucks blendet sie. Allerdings flüchten sie dann vor ihrem eigenen Schatten in Richtung Truck. "Abblenden und ,leise‘ hupen mit dem Elektrohorn, damit sie nicht erschrecken", rät mein Co-Pilot aus dem Rotlicht der Globetrotter-Kabine. Trotzdem wird auch diese Nacht der Blutzoll auf der Piste groß sein. Das Gemetzel ist unglaublich, auch wenn nur wenige Trucks heute Nacht hier durchgefahren sind. Wir versuchen, keine toten Tiere zu überfahren, denn das Letzte was wir hier brauchen, ist ein durchlöcherter Reifen. Die Dingos und Wildkatzen schleppen tote Kängurus von der Straße, um sich daran gütlich zu tun. "Unsere Roo-Bars sind so Teil des Kreislaufs des Lebens", sinniert Manton. In seinen 30 Jahren auf australischen Pisten kam Manton mit fast jeder Art von Tieren in Kontakt. "Aber das Übelste, das ich jemals getroffen habe, war ein Bienenschwarm", erinnert er sich. "Als die Bienen auf die Windschutzscheibe prallten, war das wie ein Schuss aus der Schrotflinte. Ich hab sofort den Scheibenwischer angemacht, dann ging gar nichts mehr!" Die fleißigen Bienen waren auf dem Rückweg von ihrer Arbeit, der Honig verschmierte die Scheibe vollständig. Uns bleiben solche Tiererlebnisse erfreulicherweise erspart.


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    Wir sitzen entspannt und trotzdem wachsam am FH16-Steuer. Nur noch 3.500 Kilometer bis zum Ziel. In Europa eine Mammutdistanz – aber für einen waschechten australischen Truckie nicht mehr als der Job für drei Tage!


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    So fährt man einen Roadtrain rückwärts:!:

    Mit einem australischen Roadtrain, der aus mehreren Hängern zusammengesetzt wird, kann man sehr schnell in ausweglose Situationen kommen, wenn man unverhofft rückwärts fahren muss. Für Profis am Steuer gibt es beim Rückwärtsrangieren aber eine scheinbar einfache Faustregel: Jedes Mal, wenn in der Zugkombination ein neuer Knickpunkt dazukommt, ändert sich die Drehrichtung am Lenkrad. In der Theorie sieht das so aus: Bei einem Zug mit zwei Knickpunkten, dem sogenannten B-Double, dreht man das Lenkrad im Uhrzeigersinn, wenn der Trailer nach rechts fahren soll. Setzt sich der Zug aus vier Fahrzeugteilen mit drei Knickpunkten zusammen („B-Triple“), dreht man gegen den Uhrzeigersinn, um den letzten Trailer nach rechts zu schieben. Wenn der Zug als „BAABB-Quad“ durch den eingesetzten Dolly mit fünf Knickpunkten über die Pisten rollt, muss man wie beim „B-Triple“ gegen den Uhrzeigersinn lenken, um den Zug nach rechts zu bekommen. Klingt alles ganz simpel, und tatsächlich folgt der 52 Meter lange Zug für ein paar Meter den Lenkkommandos. Nach ein paar weiteren Metern und minimalen Knickbewegungen im Zug läuft das Manöver jedoch völlig aus dem Ruder – Korrekturen sind sinnlos. Im schlimmsten Fall hilft dann nur abkuppeln und die einzelnen Fahrzeugteile des Zuges separat um das Hindernis bugsieren. „Tatsächlich beherrschen nicht gerade viele Truckies das Rückwärtsfahren mit so einem langen Zug!“, beruhigt Manton den gescheiterten Fahrer am Steuer. „Das Problem ist hier meist, dass der Dolly ausschert und dann nur noch schwer unter Kontrolle zu bringen ist. Mein heißer Tipp: am besten erst gar nicht in so eine Situation reinfahren, in der man eventuell rückwärts rangieren muss!“


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    Volvo Trucks in Australien:!:

    Volvo ist als Lkw-Hersteller seit 1966 in Australien präsent. Seit 1972 produziert Volvo in Brisbane Lastwagen. Dort ist man mächtig stolz auf die eigene Fertigungslinie, in der die schweren Typen FM, FH und FH16 vom Band rollen. Rund 30 Prozent der verbauten Teile stammen hier von einheimischen Zulieferern. Allerdings hat sich die Versorgung mit Zulieferteilen in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Die australische Automobilindustrie wurde stark dezimiert. Der einzige australische Hersteller Holden sowie Toyota und Ford haben die Pkw-Produktion in Down Under eingestellt, wodurch auch die Zulieferindustrie schrumpfte.Das Volvo-Werk Brisbane beschäftigt 560 Mitarbeiter sowie weitere 50 Forschungs- und Entwicklungsingenieure. Im letzten Jahr rollten dort 2.100 schwere Trucks vom Band. Damit sichern sich die Schweden einen Löwenanteil am 14.344 Einheiten großen Markt für Trucks über 16 Tonnen Gesamtgewicht. Das ist insofern respektabel, als sich auf dem heimischen Markt nicht nur alle Europäer und zahlreiche Amerikaner, sondern auch asiatische Hersteller um die Marktanteile im schweren Trucking-Geschäft balgen.


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    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…dert-nerven-10883380.html

    Die Ladung muss so gesichert sein, dass diese während der Fahrt bzw. im Fahrbetrieb, was somit auch heftiges Bremsen und Kurvenfahrt mit einbezieht, nicht verrutschen, umkippen oder herunterfallen kann. ;)


    Ladungssicherung ist ein heikles Thema, es werden mittlerweile so viele Gegebenheiten mit hinein interpretiert, die meist nicht erfüllt werden können. :rolleyes::whistling:


    Gruß Hisco

    Das E-Auto kommt im Endeffekt eh viel teurer als der gute alte Verbrenner, auch wenn die Kraftstoffpreise steigen.

    Schon allein die Anschaffungskosten sind weit über dem des normal PKW und wer garantiert mir langen wartungsfreien Betrieb und Kilometerleistung.


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    Die Rechnung nach zwei Ladevorgängen seines Elektro-Autos war für einen Salzburger ein Schock. Mehr als 300 Euro musste der Mann für die beiden Ladevorgänge an einer privaten Station in der Stadt Salzburg bezahlen.


    An der privat betriebenen Ladestation an der Reichenhaller Straße in Salzburg-Riedenburg lud der Stadt-Salzburger sein E-Auto. Bis zum Sommer war das Laden hier kostenlos, seit einem halben Jahr kostet es etwas. Wie teuer dem Mann der Strom-Tankstopp kommen werde, wurde dem Mann allerdings erst Tage nach dem Laden klar, als ihm zwei Rechnungen ins Haus flatterten. Einmal rund 211 Euro für knapp sechs Ladestunden und einmal mehr als 103 Euro für dreieinhalb Stunden.


    Anbieter und Betreiber schieben sich schwarzen Peter zu

    Der deutsche Anbieter Charge-now verwies auf ORF-Anfrage auf die Salzburg AG, die die Ladestation an der Reichenhaller Straße betreibe und auch die Preise selbst festlege. Dem aber widerspricht der Salzburger Energieversorger. „Über die Preisgestaltung des Drittanbieters haben wir keinen Einfluss. Es stimmt nur bedingt, dass die Salzburg AG für die Preisgestaltung verantwortlich ist. Wir stellen den Preis für die Energie auf eine Plattform. Wie der Drittanbieter die Energie dann verrechnet, liegt nicht in unserem Ermessen“, sagte Hans-Peter Buchegger von der Salzburg AG.

    Unklar, wie sich 300-Euro-Rechnung zusammensetzt

    Wie es tatsächlich zu den 300 Euro Kosten kommen konnte, bleibt also offenbar unklar. Nach einer Intervention bekam der betroffene Salzburger einen Teil als Gutschrift rückerstattet. So wie ihm dürfte es etlichen Besitzern von Elektro-Autos ergehen, denn bis vor kurzem durften viele der Ladestationen noch unentgeltlich genutzt werden. Auch das Parken während des Ladevorgangs war gratis.


    Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3029522/

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    Endlose Freiheit unter australischer Sonne oder Albtraum-Trip auf 84 Rädern? Eine Roadtrain-Tour quer durch Australien ist auf jeden Fall nichts für zartbesaitete Romantiker.:rolleyes:


    21.12.2019 Oliver Willms


    "Emus explodieren in einer farbenfrohen Wolke aus Federn", erklärt uns Jim bei einem Zwischenstopp in einem Fahrer-Café in der Steppenlandschaft. Jim steuert einen 53,5 Meter langen Roadtrain quer durchs weite Land. Da bleibt inniger Kontakt mit der heimischen Tierwelt nicht aus. Uns hatte interessiert, woher das bunt-blutige Durcheinander auf dem Kühler seines Mack-Haubers stammt. Natürlich ist der spontane Kontakt mit den großen Laufvögeln nicht der einzige Grund, warum jeder schwere Truck in Down Under mit einer wuchtigen Bullbar oder, wie sie hier sagen, "Roo-Bar" ausgestattet ist.


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    Ohne Kühlung geht nichts:!:

    "Roo" steht im Fahrer-Slang für Känguru. Und davon gibt es hier in Australien jede Menge, sogar mehr als Menschen. Kängurus haben die unangenehme Angewohnheit, meist direkt vor den herandonnernden Roadtrains auf die Piste zu springen. Bei 100 km/h Topspeed ist das Schicksal der Beuteltiere damit besiegelt. Denn Bremsen oder gar Ausweichen ist mit einem bis zu 200 Tonnen schweren Lastzug keine gute Idee. Also gilt die grausame Devise: Draufhalten! Auch wenn die Roo-Bars im Gegensatz zu den chromglänzenden Zierstangen in Europa richtig massiv gebaut sind, kommen die Trucks nicht ohne Blessuren davon. Meist trifft es die Scheinwerfer bis hinauf zur Windschutzscheibe, die von einem massiven Stahlgitter geschützt wird. Oft reißt der bis zu 60 Kilo schwere Känguru-Körper unter dem Truck auch noch Luft- oder Spritleitungen ab. Trucking ist auf dem fünften Kontinent ganz offensichtlich ein grausameres Geschäft als in unseren Breiten. Aber die Faszination Roadtrain und das Leben ihrer Truckies macht neugierig. Dazu starten wir vom Volvo-Montagewerk in Brisbane auf eine typische Outback-Tour. Unterwegs nehmen wir zweimal einen zusätzlichen Trailer an den Haken, um die Unterschiede an Last und Länge selbst erfahren zu können.


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    Am Start an der Ostküste muss unser FH16 "nur" zwei Auflieger ziehen: 25 Meter und rund 60 Tonnen lauten die Daten für unseren Zug, einen typischen "B-Double". Das ist der Schwede aus seiner nordeuropäischen Heimat gewöhnt.


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    Die Kilometer heraus aus der Küstenstadt Brisbane sind ein Kinderspiel für den 600 PS starken Volvo, der mit I-Shift und I-See-Tempomat optimale Voraussetzungen für die Langstreckentour durch die bis zu 50 Grad heiße Steppe bietet. Klimaanlage und Standklima sind hier obligatorisch. "Ohne Kühlung würdest du das hier nicht überstehen!", mahnt Manton, der uns auf dem Aussie-Trip im Fahrerhaus begleitet. Er ist ein alter Hase in dem Job, der auch für australische Verhältnisse fürstlich bezahlt wird, aber auch Wochenarbeitszeiten bis zu 80 Stunden fordert. Manton kennt die Kniffe am Steuer und weiß, worauf man da besonders achten muss. Denn schon kurz hinter den Vororten von Brisbane beginnt die große Einsamkeit auf der Straße. Kaum noch Pkw und entsprechend wenig Gegenverkehr. Die beiden Auflieger folgen dem Volvo fast wie auf Schienen. Das kann man beim Blick in die Flachglasspiegel gut erkennen. Das plane Glas soll helfen, die Entfernungen am Roadtrain besser abschätzen zu können.


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    Polizei kontrolliert Motorbremse:!:

    Speziell sind auch die extrem nach vorne verstellten Lenkräder. Mit durchgestreckten Armen sei die Gefahr, den Zug durch eine kleine Lenkbewegung zu destabilisieren, geringer, klärt Manton auf. Etwa 85 Meilen außerhalb von Brisbane erreichen wir Toowoomba, Australiens zweitgrößte Stadt im Landesinneren. Die besondere Herausforderung: Toowoomba liegt 700 Meter über dem Meeresspiegel, und wir müssen über vier Kilometer eine zehnprozentige Steigung hochklettern, um die Stadt zu erreichen. Der Volvo-Zug kriecht mit 30 km/h im sechsten Gang die Steigung hoch und überholt dabei viele schwächere Kollegen. Im Gegenverkehr geht es nicht schneller voran. Die "B-Doubles" fahren langsam, aber sicher, von den Motorbremsen gehalten, bergab. Aus gutem Grund: Manton erzählt uns, dass die Polizei den Roadtrains regelmäßig den steilen Abhang hinunter folgt und drakonische Bußgelder verteilt, wenn die Bremslichter


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    aufleuchten.Toowoomba ist ein Verkehrsknotenpunkt. Die Vielfalt an Lkw-Marken überrascht uns hier. Australien ist einer der wenigen Märkte, auf denen europäische, nordamerikanische und asiatische Lkw miteinander konkurrieren. Fast zwanzig Marken wetteifern hier um die Fahrergunst. Marktführer ist Isuzu aus Japan, die Chinesen haben hier – noch – nicht Fuß gefasst. In der quirligen Stadt übernehmen wir beim Transportunternehmen Simon National Carriers den dritten Auflieger.

    Mit dem dritten Trailer im Schlepp geht es auf die rauen Pisten im Outback. Wir fahren wie alle Roadtrains in der Straßenmitte. "Damit schont man die Reifen und hat immer ein bisschen Sicherheitsabstand zum Busch!", erklärt Manton. Denn die größte Gefahr am Steuer ist die Eintönigkeit. Gerade Straßen bis zum Horizont, immer die gleiche Vegetation und so gut wie kein Verkehr schläfern den Mann oder die Frau im Fahrerhaus früher oder später ein.


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    Wir steuern weiter Richtung Landesinneres, jetzt also mit drei Trailern zum "B-Triple" mit 82 Tonnen und 32 Meter Gesamtlänge. Wie schon mit dem "B-Double" darf man mit dem "Triple" legal mit 100 km/h durch die Steppe brettern.Neben der Piste fliegen Bauernhöfe vorbei, meist mit einem betagten Truck vor der Tür. Das Durchschnittsalter eines Lkw beträgt in Australien unglaubliche 14 Jahre. Und das bei Jahresfahrleistungen von 250.000 Kilometern im Langstreckenverkehr von Coast to Coast. Im zweiten Leben erledigen die Zugmaschinen normalerweise den Regionalverkehr rund um die Metropolen Melbourne und Sydney. Bei durchschnittlich 1,2 Millionen Kilometern kommt in der Regel ein neuer Motor rein, und erst ab 2 Millionen Kilometer Laufleistung kommen die Trucks auf ihr Altenteil zu den riesigen Farmen.


    Fortsetzung folgt: 1. smiley1110[1].png

    Mautpläne am Fernpass regen Imster Frächter auf:!:

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    Rund 15.000 Tonnen Streusalz liefert das Imster Transportunternehmen Silo Melmer unter Firmenchef Simon Melmer an Autobahnbetreiber und an zahlreiche Gemeinden und Straßenmeistereien in Tirol — und das oft bei winterlichen Fahrbedingungen. Fahrverbote und die Pläne für eine Fernpassmaut sorgen jedoch für gemischte Gefühle beim über 70 Jahre alten Traditionsunternehmen. Lkw-Fahrverbote, Debatten über das Diesel-Privileg oder die drohende Einführung einer Fernpassmaut verschlechtern die Rahmenbedingungen erheblich. Besonders die Einführung einer Fernpassmaut beurteilt Simon Melmer kritisch. „Die Fernpassmaut würde unsere Wettbewerbsfähigkeit bedrohen und zahlreiche Arbeitsplätze gefährden. Mit einer Maut steigen die Streckenpreise und der Verkehr verlagert sich auf andere Routen.“

    Melmer, dessen Unternehmensphilosophie es ist, die Arbeitsplätze nicht ins günstigere osteuropäische Ausland zu verlagern, argumentiert weiter: „95 Prozent unserer Fahrer sind in Österreich angemeldet, die restlichen in Deutschland. Wir zahlen unsere Abgaben dort, wo wir die Erträge erwirtschaften. Damit das so bleiben kann, brauchen wir faire politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen und nicht noch mehr Belastungen.“(TT)


    Quelle: https://www.tt.com/wirtschaft/…egen-imster-fraechter-auf