NUFAM 2021 Von E-Trucks bis zu Bau-Größen

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    DAF präsentiert die neue Truck-Baureihe, Iveco ist mit dem T-Way vertreten – und Kögel fährt einen optimierten Kipper vor. Die NUFAM in Karlsruhe punktet mit spannenden Ausstellungsstücken, auch mit vielen Konzepten rund um E-Antriebe. Die Highlights in der Fotoshow.

    Das hat es so auch noch nicht gegeben: Nach der langen Corona-Messe-Flaute nutzt DAF tatsächlich die Nutzfahrzeugmesse NUFAM in Karlsruhe für die offizielle Weltpremiere der neuen XF, XG und XG+. Alle drei Varianten der neuen Truck-Baureihe glänzen in den Messehallen auch dank ihres goldenen Erstaufführungs-Lacks um die Wette. Der Erfolg gibt den Niederländern recht: Schon vor dieser ersten echten Ausstellung lagen für XF, XG und XG+ laut Hersteller deutschlandweit 1.500 Vorbestellungen vor. Manuel Dreher, Geschäftsführer des DAF-Partners EBB Truck-Center ist sich sicher: "Die Nutzfahrzeugmesse NUFAM gewinnt mehr und mehr an Anziehungskraft."

    Auch Iveco scheint davon überzeugt – immerhin fahren die Italiener nicht nur einige top ausgestattete S-Way, sondern auch den neuen Bau-Lkw T-Way vor. Der Trakker-Nachfolger ist in Karlsruhe als 8x4 samt Muldenaufbau von Schmitz Cargobull zu sehen.

    Kögel: Alu-Leichtbau und automatischer Unterfahrschutz

    Kögel wiederum präsentiert auf der NUFAM einen rundum optimierten Muldenkipper ganz ohne passendes Zugfahrzeug. Der Trailer spricht auch so für sich: Er kommt ab sofort mit einem verstärkten Unterfahrschutz, der dennoch nicht mehr auf die Waage bringt als sein Vorgänger. An seinem jetzt nach oben spitzen Winkel von 65 Grad sollen außerdem Matsch und D reck nahezu spurlos vorübergehen.

    Das eigentliche Highlight aber ist die neue, pneumatische Steuerung des Heckunterfahrschutzes: Nur noch ein Hebel muss bedient werden – und schon fährt das Bauteil damit gänzlich ohne Kraftaufwand ein und wieder aus. Rund 30 Kilo wiegt die Erleichterung für den Fahrer, ein Klacks gegen die circa 400 Kilo, die sich Kunden sparen können, wenn sie die Seitenwände und die Heckklappe des neuen Muldenkippers in Alu statt Stahl ordern.


    Alternative Antriebe von A bis Z

    Auch in Bezug auf alternative Antriebe ist in Karlsruhe einiges geboten: So präsentiert Scania einen Erdgas-Lkw und einen Truck mit Oberleitung, Quantron hat einen auf E-Antrieb umgerüsteten Mercedes Econic samt Müllsammel-Aufbau am Start und Terberg nutzt die NUFAM, um die batterieelektrische Terminal-Zugmaschine YT203-EV zu präsentieren. Eine Nummer kleiner wiederum fallen die E-Transporter von Orten Electric Trucks, der KM-E oder das Evum aCar aus.

    Wirklich spannend ist dann noch der L City, ein E-Transporter auf Gitterrohrrahmen mit einer Karosserie aus Verbundwerkstoffen. Das Ausstellungsstück samt Kofferaufbau inklusive Solar-Verkleidung soll nur 1,3 Tonnen auf die Waage bringen – und voll ausgeladen mit einem 60-kWh-Akku immer noch 300 Kilometer am Stück zurücklegen. Der Hersteller, die L City Automotive, will schon 2022 mit der Serienproduktion starten und das Portfolio dazu bald auf Fahrzeuge bis 12 Tonnen ausweiten. eurotransport.de bleibt dran!


    quelle: https://www.eurotransport.de/a…cwGbZjN5AfMedRyJDGJ9Iu7I0

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.