Demonstration gegen Sozialdumping

  • Demonstration gegen Sozialdumping in der Transportbranche am 19.6.2020 in Berlin:!:


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    Am Freitag, 19. Juni 2020, findet in Berlin eine Demonstration von Transportunternehmen, Lkw-Fahrern und weiteren Beteiligten der Transportbranche statt, um auf den Preisverfall, Kabotageverstöße und Sozialdumping durch überwiegend osteuropäische Spediteure aufmerksam zu machen.


    Durch die Corona-Pandemie eskalieren die seit Jahren schwelenden Missstände in der Transportbranche auf ein nicht mehr hinnehmbares Niveau. Hunderttausende LKW-Fahrer aus Osteuropa wurden illegal beschäftigt und haben weder eine richtige Sozialversicherung noch Kündigungsschutz oder andere Grundrechte, die einem Arbeitnehmer in der EU garantiert werden.


    Ohne Arbeitslosenversicherung und Kündigungsschutz stehen nicht nur viele Fahrer vor dem wirtschaftlichen Ruin; Transportunternehmen aus Osteuropa benutzen jetzt auch die ohnehin rechtswidrigen Verhältnisse, um sich in der Krise gegen ihre ordentlich arbeitenden Wettbewerber weitere illegale Wettbewerbsvorteile zu sichern.


    Camion Pro liegen glaubhafte Berichte darüber vor, dass Transportunternehmen willkürlich die Bezahlung um 30-50 % kürzen und die Fahrer zwingen, zu diesen Konditionen weiterzufahren.X/ Durch die systematische Befragung der Fahrer konnte Camion Pro auch weiter erhebliche Straftaten dokumentieren, deren Ausmaß und Schwere dem teilweise organisierten Verbrechen zuzuordnen sind.:thumbdown:


    Tatsächlich konnten Branchenkenner Preisstürze auf dem Transportmarkt feststellen, die sich oft weit unter der Selbstkostengrenze eines gesetzeskonformen Betriebs bewegen. Somit werden nicht nur Menschen aus Osteuropa schwer geschädigt, sondern auch deutsche Kleinunternehmen und ihre angestellten Fahrer.:whistling:



    Demonstration gegen Sozialdumping in der Transportbranche

    mit großem Lkw-Korso zum Brandenburger Tor

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    Veranstaltungsort: Berlin

    Termin: Freitag, 19. Juni 2020

    Treffpunkt: Avus Raststätte, an der A 115, 14055 Berlin


    Verlauf:


    9:00 Uhr Eintreffen der Teilnehmer an der Avus Raststätte

    10:00 Uhr Lkw-Korso über Helenseestraße, Rathenauplatz, Messedamm, Kaiserdamm, Ernst-Reuter-Platz zur Siegessäule


    11:00 Uhr Ab Siegessäule zusätzlich Fußgänger-Demo bis Brandenburger Tor


    12:00 - 15:00 Uhr Kundgebung auf dem Platz des 18. März


    Redner:

    - Sven Bargen (Moderator)

    - Konstantin Popov (Redner)

    - Andreas Mossyrsch (Redner)

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    Angemeldet sind 200 LKW und 500 Teilnehmer

  • bin gespannt was das bringen soll, haben sie sich doch lange dafür eingesetzt das die miedesttarife abgeschaft wurden.

    damals sagten sie sie wissen wie sie die preisgestaltung machen können sie brauchen keine vorschreibung von der regierung, und wie schaut jetzt aus???

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.


  • 106.jpg Man kann demonstrieren so viel man will, Brüssel bestimmt und ist auch mitverantwortlich, das Billigfrächterhorden aus Osteuropa alles in Grund und Boden fahren.X/


    Zwar kommen von der EU zaghafte Verordnungen gegen Lohndumping und dass Fahrer nicht monatelang im LKW verbringen dürfen, aber für einen einheitlichen europaweiten Mindestlohn reicht es leider nicht. :thumbdown:


    Den Fernverkehr hat man Großteils schon an die Ostfrächter verloren und durch lahme Kabotage-Regeln, gehen auch noch viele Inlandstransport an die Preis und Lohndumping Frächter aus dem Osten.:whistling:

  • na ja wie ich die Konzessionsprüfung gemacht habe musste ich noch die Mindes Tarife lernen, wurden auf drängen der Unternehmer abgeschafft, sehe da keinen sinn,.

    man sollte mal nach denken was früher war, jeder denkt heute nur mehr an sich was ihm einen Vorteil bringen kann, ist der lauf der zeit

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • Transportbranche in der Krise

    Protest gegen Dumpingpreise – Korso mit 100 Lastwagen in Berlin:!:

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    Dumpingpreise in der Transportbranche gab es schon vor Corona. Doch vor allem für viele osteuropäische Fahrer hat sich die Lage aus Sicht einer Initiative in der Krise weiter verschärft. Mit einer Protestfahrt will sie auf die Probleme aufmerksam machen.

    Mit einem Lastwagen-Korso haben Transport- und Speditionsunternehmer am Freitag in Berlin gegen aus ihrer Sicht unfaire Frachtpreise und miserable Arbeitsbedingungen protestiert.

    Rund 100 Fahrzeuge, darunter Sattelzüge und Transporter, waren laut Veranstalter unterwegs, um ab dem Vormittag ausgehend von der Avus Raststätte in der Halenseestraße zum Rathenauplatz, Richtung Messedamm, weiter über den Kaiserdamm und über den Ernst-Reuther-Platz auf die Straße des 17. Juni und zum Brandenburger Tor zu fahren. Die Verkehrsinformationszentrale rechnete mit kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen auf der Demo-Route.


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    „Wir sind ein Zusammenschluss von kleinen und mittelständischen Unternehmen des Bereichs Güterkraftverkehr“, erklären die Initiatoren von GeizwarGeil.

    Die Situation für viele Lastwagenfahrer vor allem aus Osteuropa habe sich in der Corona-Krise noch verschärft, sagte Andreas Mossyrsch von der Initiative Camion Pro, die sich für die Belange der Fahrer einsetzt. Viele seien von ihren Speditionen schon zuvor schwarz bezahlt worden und hätten keine Sozial- oder Rentenversicherungsbeiträge eingezahlt.


    In der Krise seien sie zunächst arbeitslos gewesen. Nun müssten sie für die Speditionen zu einem Bruchteil des ohnehin schon niedrigen Gehalts wieder fahren. „Die Politik hat das zu lange ignoriert“, sagte Mossyrsch. „Die Gesetze, die wir haben, sind in dieser Konstellation gar nicht durchsetzbar.“

    Die Dumping-Löhne führten zu Frachtpreisen, bei denen andere europäische Wettbewerber nicht mithalten könnten, sagte der Veranstalter. Dazu trügen auch die unterschiedlichen Mindestlohn-Niveaus in den einzelnen EU-Staaten bei.


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    „Wir Spediteure und Frachtführer gehören zu den wenigen Gruppen, die Deutschland in den letzten harten Wochen unterstützt und getragen haben. Unsere Mitarbeiter und wir haben Außergewöhnliches geleistet, um die Wirtschaft in Deutschland am Laufen zu halten, obwohl es uns z. B. durch die Schließung der Rasthöfe nicht leichtgemacht wurde. Aber wir sind eben nicht die Gruppe, die tosenden Beifall für ihre tägliche Arbeit erhält. Viele vergessen, was die LKW-Fahrer in dieser schweren Zeit geleistet haben.“

    Quelle: https://www.bz-berlin.de/berli…60-sattelzuegen-in-berlin


  • also mich kotzt diese verlogenheit an

    damals haben die die mindest tarife abgeschaft, heute weinen sie und heucheln die regirungen , lassen sie im stich gehts noch, also wer dabei war wie die die pereise kaput gemacht haben kann nur kotzen, ich kann garnicht so virel fressen wie ich kotzen könnte und diese falsch heit zieht sich durch, echt ein irrsinn.

    ich hab mit den leute kein mitleid, das was sie kaput gemacht haben, und ihnen jetzt auf den kopf fällt dafür sollen wir fahrer streicken, nein sicher nicht.

    hätten sie die mindest tarife gelassen, und alles wäre heute noch gut, mal augn aufmachen, und nachdenken,

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • am anfang wurde es ja noch abgefedert da man in jedes land genemigungen braucht, das fällt jetzt auch weg, und nun kommen die geister die sie gerufen haben, und fahren noch billiger als sie es sich vorstellen konnten, und jetzt soll der staat eingreifen, ich denke auch das kein fahrer dann auch nur einen cent mehr bekommt, macht mal die augen auf.

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

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    LKW-Demo: Transportunternehmer kämpfen für fairen Wettbewerb


    Einige davon sind auch gar nicht oder schwer umsetzbar. Einen Mindestpreis pro Kilometer wird es nicht geben – Tarife sind europaweit abgeschafft. Und wie schwierig der Weg zu einem europaweit wirklich einheitlichen Sozialstandard für Fahrer ist, haben die kontroversen Verhandlungen über das Mobilitätspaket gezeigt. Andere Wünsche wie eine konsequentere Überwachung der Kabotageregeln oder auch höhere Strafen hängen nur vom politischen Willen ab und können zielführend sein – im Sinne eines fairen Wettbewerbs auf Deutschlands Straßen.


    Aber viel wichtiger als die Forderungen selbst ist das Signal, das die Fahrer mit ihrer Aktion in Berlin und die weitgehend unterstützende Flut von Kommentaren in den Sozialen Medien setzen: Bei ihnen sowie kleinen und mittelständischen Transportunternehmen herrscht Hilflosigkeit und Frust. Die ungewohnte Anerkennung des Berufsstands in den Wochen des Corona-Lockdowns ist der Realität gewichen – und die heißt wieder Preisdumping und teilweise unfairer Wettbewerb.


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    Nun wäre es leicht zu sagen, derartige Aktionen haben noch nie etwas gebracht. Aber Politik, die Transport- und Logistikbranche selbst sowie die Verlader sind gut beraten, die Zeichen zu erkennen und zu handeln. Und es gibt durchaus einige Hebel:


    Die Politik müsste zumindest dafür sorgen, dass Verstöße gegen bestehende Vorschriften effektiver kontrolliert und sanktioniert werden – gern auch mit deutlich höheren Strafen und einer verschärften Auftraggeberhaftung. Die Speditionen müssten ihren Lippenbekenntnissen Taten folgen lassen und keine Aufträge zu Dumpingpreisen mehr vergeben – vom mehrfachen Weitergeben von Ladungen innerhalb der Branche ganz zu schweigen. Faire Preisgestaltung gilt auch für die Verlader – nur wer entsprechend zahlt, kann auch Transportqualität fordern.


    Auch wenn manche etwas anderes behaupten mögen: Ohne deutsche Transportunternehmen und ihre Fahrer geht es nicht. Gelingt es nicht, sie aus ihrer Hilflosigkeit und ihrem Frust zu reißen, drohen weitere Proteste. Dann vielleicht mit mehr als 200 LKW – auch die Fridays for future haben im August 2018 ganz klein angefangen . . .


    Quelle: https://www.dvz.de/rubriken/la…e-signale-der-fahrer.html

  • und wenn man es noch so oft zeigt, die sind selber schuld noch mal sie haben es angezettet vor jahren, und jetzt sollen die faher für sie streicken und dann nehmen sie doch letten oder sonst was, mich kotz das derart an wie verlogen und falsch und verzerrend die schleimer dies auf andere schieben, warun , warum haben sie die mindesttarife abgeschaft, also echt , so was bringt mich in rage, wie gesagt ich hab noch die mindesttarife lernen müssen, aber eh wursch .

    mich kotzt es nur an, die verlogenheit das flasch sein und immer und immer wieder die schuld anderen in die schuhe schieben, das ist seit jahren schon gang und gebe.

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • und wenn man es noch so oft zeigt, die sind selber schuld noch mal sie haben es angezettet vor jahren, und jetzt sollen die faher für sie streicken und dann nehmen sie doch letten oder sonst was, mich kotz das derart an wie verlogen und falsch und verzerrend die schleimer dies auf andere schieben, warun , warum haben sie die mitesttarife abgeschaft, also echt , so was bringt mich in rage, wie gesagt ich hab noch die mindesttarife lernen müssen, aber eh wursch .

    mich kotzt es nur an, die verlogenheit das flasch sein und immer und immer wieder die schuld anderen in die schuhe schieben, das ist seit jahren schon gang und gebe.

    Genauso schaut es aus!
    Wie bei uns in OÖ..Mr.Wichtikus himself setzt sich Sonntags ins Radio OÖ Studio und beschwert sich lauthals über die zuwenig kontrollierten Kabotage-Regeln...Montag früh nimmt dir der erste Rumäne mit Auflieger von besagten Wichtikus gleich die Vorfahrt und fährt Richtung Vöest zum vorladen für das Stammpersonal.....und solche Leute haben dann in der Fachgruppe der Spediteure noch was zu sagen!
    Sponsoring für ein kleines Truckertreffen bei einer Familie mit schwerbehinderten Kindern, die alles ganz große Lkw Fans sind...
    Von den "großen" Playern in OÖ gabs keinen einzigen Cent.....Mittelständische Unternehmen wie Lettner Trans und Schrefler GesmbH haben ohne ein Zucken ihre Geldtaschen (richtig) weit geöffnet um das ganze zu realisieren!
    Braucht man nur in den Stellenanzeigen nachsehen...dann sieht man gleich anhand vom Stundenlohn, was die Arbeiter den Betrieben wert sind! Meißt stehen 1ß-20 Zeilen, was der Chaffeur alles haben & können muss! Bei den Sachen die der Fahrer zu erwarten hat steht dann immer nur ein 2 Zeiler-> sicherer Arbeitsplatz & Entlohnung nach KV mit Bereitschaft zur Überbezahlung..
    Und beim Vorstellungsgespräch besteht die Überbezahlung aus 2CENT/h..und das logischerweise erst nach 3 Monaten Probezeit!
    Man kann gar nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte!!
    Und genau diese feinen Herren stellen sich dann irgendwo vor die Kamera und sudern es gibt einen Fachkräftemangel!!
    Seit 10 Jahren suche ich einen top erhaltenen Mercedes SLK 500 um 200€..finde aber keinen....also muss es logischerweise einen SLK-Mangel geben!!