Ich mal wieder. 😁😁😁

  • hey ihr Halunken,


    hab mal wieder ein Thema am Start, wo ich gerne mit eure Meinungen bzw Erfahrungen wüßte.


    Vorgeschichte: bin seit 29.08. endlich geschieden, und hab alle 2 Wochen meine Kids (5 und 7) für jeweils die ganze Woche bei mir. Das heißt aber auch dass ich sie da klarerweise in Schule und KiGa bringen muss.


    Da in meiner jetzigen Firma das zeitmanagement zwar perfekt ist, aber durch div. Gerüchte über Umstrukturierungen, meiner Meinung nach, eine langfristige existenz meiner Position nicht mehr gegeben ist, bin ich auf der Suche nach was neuem und da kommt eure Erfahrung ins Spiel.


    Ich habe gestern das Angebot bekommen, dass ich in den Wochen wo ich Kinderfrei bin, vollgas reinhackel (im Schnitt 13h/Tag 6x/Woche) und dafür die Kinderwoche komplett frei hab.


    Prinzipiell find ich die Idee Bombe weil ich einfach unendlich viel Zeit für meine Kids habe, und ich nicht mehr auf meine Eltern angewiesen bin wegen abholen, Aufgabe machen etc. (sie werden ja auch nicht jünger).


    Auf der anderen Seite ist mir aber auch bewusst, dass eine Woche mit 84h maximaler Arbeitszeit (ich denke dass es auf das hinauslaufen wird) nicht ohne ist, und man das erstmal körperlich und sicherlich auch psychisch wegstecken muss.


    Wie seht ihr das, war schon mal wer in einer ähnlichen Situation, wie kann man damit umgehen und würdet ihr den Schritt wagen? Netto schauen übrigens ca. 200€ mehr raus.



    Liebe Grüße und allzeit stoß- und knitterfreie Fahrt, euer TurboZwieback

    Der immense Usus exterritorialer Vokabeln in der germanistischen Linguistik ist mit dezidiertem Fanatismus auf das maximale Minimum zu reduzieren!

  • ich finde das super, echt

    ich finde ja auch dass das ein wahnsinnsangebot ist, und dass ich was ähnliches so schnell sicher nicht mehr finde bzw bekomme.


    Mir gehts halt auch um eure Erfahrungen mit so einem Arbeitspensum.


    Liebe Grüße und allzeit stoß- und knitterfreie Fahrt, euer TurboZwieback

    Der immense Usus exterritorialer Vokabeln in der germanistischen Linguistik ist mit dezidiertem Fanatismus auf das maximale Minimum zu reduzieren!

  • Wenn das ein Fahrerjob ist, sind 13 Std. Arbeitszeit täglich fast immer normal, wenn es sich gesetzlich ausgeht bei 3 x mal 15 Std. Einsatzzeit…

    Bei 13 Std. EZ kommt man wahrscheinlich eh nicht auf 13 Std. Arbeitszeit.

    Und wenn dann wieder frei hast gibt’s mit der Wochenendruhezeit auch kein Problem.

    Zu meiner Zeit habe ich beim Entladen oder Tankreinigen den Digitacho oft zeitweise auf Pause gestellt, aber unser Firmeneigenes Zeit-Aufzeichungsgerät auf die jeweilige Tätigkeit wie Entladen, Beladen, Reinigen, so gab es bei Kontrollen nie Probleme, den Bezahlt wurden unsere Stunden vom Firmeneigenen Zeit-Aufzeichungsgerät wo auch die Wartezeiten an der Ladestelle oder Reinigung als Arbeitszeit galten.


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    :/:PJetzt in Pension stelle ich den Herzschrittmacher meist auf FB, Truckerforum, Spazierengehen und Reisen damit ich bei einer PVA Kontrolle ein sauberes EKG habe. ^^:D:thumbup:


    Gruß Hisco

  • Ich komme ursprünglich aus der maschinenbaubranche. Da hatten wir einmal den fall, dass wir arbeit hatten zum saufuattan. Also hackln ohne ende, 7 tage die woche. ergab knapp 65h in der woche, nachtarbeit. Zu beginn dieser zeit dachte ich: naja 2-3 monate machst das, dann schau ma weiter...

    Nach fast eineinhalb jahren durcharbeiten war dann schluß und es ging wieder mit normalem schichtbetrieb weiter.

    2.fall: andere firma, dort hab ich alleine nur am wochenende gearbeitet. Freitag abend 19 uhr bis sonntag 22 uhr durch. Ohne nach hause fahren...

    Um rückstände auf zuarbeiten.

    Was ich damit sagen will? Der körper ist schon extrem belastbar, solange dein wille sich durchsetzt. Des weiteren hast du ja nach einer woche hackln eine woche frei, wo erholung in ausreichendem maße möglich ist, trotz der tatsache dass du deine kinder bei dir hast, denn auch da gehen sie kiga u schule.


    Was ist das für ein job? Denn ich denke, offiziell dürfen wir sowas nicht. Arbeitszeitgesetz und so...max. 10std pro tag...und solchen schwachsinn...

  • heute ist ja der 12 stunden tag ja schon normal, wurde von den leuten ja gewollt, kenne firmen die haben keine dreischichten mehr sondern 2.

    von freiwillig kann man nicht mehr sprechen, aber ok, dafür wollen sie ja das man bis 65 arbeitet, ist jetzt so.

    die mehrheit hast sich dafür ausgesprochen. wir leben eben in einen land wo die mehrheit zählt.

    von freitag freihaben , ne war nie die rede, aber bin schon wieder leise.

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • ja, stimmt schon. Bei uns bkf ist der 12std-tag eh normal, eher mehr...

    In meinem erlernten beruf fand ich 12std immer fürchterlich anstrengend, jetzt als bkf beflügelt mich die leidenschaft für den beruf so, dass ich kein problem mit 12-14 std pro tag hab...