Die neue Felbermayr-Firmenzentrale und die bewegte Vorgeschichte

  • WELS. Was lange währt, wird einmal gut. Die Firmenzentrale im Industriegebiet der Felbermayr Gruppe platzt schon seit Jahren aus allen Nähten. Gut zwei Jahre muss es noch halten, dann ist das neue Hauptquartier im Norden der Stadt fertig.


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    Es gab schon mehrere Anläufe und Standorte für ein neues Hauptquartier. Der Flughafen fiel aus Naturschutzgründen aus. Vor mehr als zehn Jahren war der Autobahnanschluss zwar ein Thema, aber in der Realität weit entfernt. Mit der endgültigen Realisierung des Projektes kam auch wieder Bewegung in die Causa Felbermayr. Nun haben die Arbeiten in der Voralpenstraße in Wels-Oberthan begonnen. Binnen eineinhalb Jahren entsteht auf 100.000 Quadratmetern die neue Firmenzentrale für 700 Mitarbeiter.


    VP-Landeshauptmann Thomas Stelzer und FP-Bürgermeister Andreas Rabl sprachen von der hohen Kompetenz des Unternehmens und wie wichtig es ist, dass Familienbetriebe in ihrer Heimat investieren. Seniorchef und Bauherrn, Horst Felbermayr betonte wie wichtig die Mitarbeiter für das Unternehmen sind: „Wir haben Mitarbeiter, die seit 20, 30, 40 Jahren bei uns sind und die nächste Generation ausbilden“.


    Die Fertigstellung des rund 50 Millionen Projektes ist für das zweite Quartal 2021 geplant. Für Architektur und Generalplanung der neuen Felbermayr-Konzernzentrale zeichnet das Welser Architekturbüro „benesch, stögmüller architekten“ verantwortlich. Der Entwurf basiert auf drei senkrecht zur Voralpenstraße gestellte Hallenbauwerke, mit einem im Süden vorgelagerten Verwaltungs- und Sozialbau. Die zentrale Werkstätte mit einer Fläche von 9.000 Quadratmeter ist das Herz des Hallenareals. Eine alle Bauteile verbindende Tiefgarage bietet den Mitarbeitern den Vorteil kurzer, wettergeschützter Wege. Beim Verwaltungsgebäude bietet die U-Form ebenfalls kurze Wege.


    Altes Gebäude :


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