Gute Zeiten für Berufskraftfahrer

  • trucker-forum.at/cms/index.php?attachment/31451/


    „Berufskraftfahrern stehen viele Türen offen“, sagt der Dekra Arbeitsmarkt-Report 2019. Die Sachverständigenorganisation hat untersucht, worauf Unternehmen bei Berufskraftfahrern Wert legen und welche Konditionen sie Bewerbern in Aussicht stellen.


    08.08.2019 Ilona Jüngst


    Zum vierten Mal hat die Sachverständigenorganisation sich in ihrem Arbeitsmarkt-Report vor allem die Situation der Berufskraftfahrer angeschaut – nach 2016, 2013 und 2009. Basis der Analyse sind 350 Stellenangebote.

    Veränderte Anforderungen:!:

    Demnach haben auch Kandidaten mit wenig Erfahrung derzeit gute Chancen am Arbeitsmarkt.:/ „Doch der Beruf hat sich verändert und mit ihm die Anforderungen, die Arbeitgeber an Bewerber stellen“, heißt es in dem Arbeitsmarkt-Report 2019. „Arbeitgeber achten vor allem auf verantwortungs- und sicherheitsbewusste Fahrer mit Teamgeist und einem gewissen Verständnis für Logistikprozesse“. Dies seien Eigenschaften, die vor zehn Jahren in Stellenanzeigen noch selten zu finden waren. Fahrern auf Jobsuche spiele der Engpass laut Dekra in die Hände, nicht nur, was die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz betrifft: „Unternehmen drücken an der einen oder anderen Stelle auch mal ein Auge zu, wenn Bewerber nicht alle Kriterien erfüllen“. Gesucht: Fahrer im Nahverkehr

    Nur etwa drei von fünf Arbeitgebern beschreiben in den untersuchten Stellenangeboten, welche Art von Touren die gesuchten Fahrer übernehmen sollen. Doch die Tendenz ist klar: Fast jeder zweite übernimmt regionale Transporte (48 Prozent), also im Nahverkehr und im Rahmen von Tagestouren. Jeder siebte Bewerber soll im nationalen und gerade einmal 14 Fahrer werden im internationalen Fernverkehr unterwegs sein.:/

    Sicherheit bleibt Thema Nr. 1:!:

    Berufskraftfahrer müssen ihre Fracht routiniert be- und entladen sowie transportsicher verstauen, um Unfälle und Schäden zu vermeiden. Gut jedem zweiten Arbeitgeber sind deshalb Kenntnisse in Ladungssicherheit besonders wichtig, so ein Ergebnis aus der Analyse. „Diese Anforderung hat über die Jahre erheblich an Bedeutung gewonnen“, heißt es in dem Bericht. „Vor zehn Jahren fand sie in gerade einmal 3,2 Prozent der Stellenanzeigen Erwähnung“.

    Fahrer, die einfache Handgriffe bei der Montage oder Wartung ihres Lkw selbst vornehmen können, punkten demnach auch bei der Jobsuche.;) Außerdem ist ein allgemeines Verständnis der Logistik- und Lagerprozesse von Vorteil, da es die Zusammenarbeit an der Rampe oder mit der Disposition verbessert. :rolleyes: Die Tatsache, dass Unternehmen in diesem Jahr auffällig selten den Wunsch nach Erfahrung im Auslieferungsverkehr äußern, hängt eventuell damit zusammen, dass sie sich auf die wichtigsten berufspraktischen Erfahrungen konzentrieren, um die Bewerberauswahl nicht zu sehr einzuschränken. :thumbup:

    Ausbildung wird immer gefragter:!:

    In den analysierten Jobangeboten überwiegen drei konkrete Abschlüsse und Zertifikate, die Bewerber im Optimalfall mitbringen: Die Grundqualifikation führt die Liste an (28,6 Prozent), allerdings ist dieser Nachweis ohnehin für alle gesetzlich vorgeschrieben, die gewerblich Güter transportieren. Erstmals taucht die Frage nach der Ausbildung zum Berufskraftfahrer in Stellenanzeigen in nennenswertem Umfang auf (14,9 Prozent), ihr Anteil hat sich gegenüber der letzten Analyse aus dem Jahr 2016 verdoppelt. ;) Auch der Gabelstaplerschein ist immer häufiger eine Voraussetzung, um sich auf eine offene Stelle zu bewerben.

    Eine gültige Fahrerlaubnis ist die Eintrittskarte in den Beruf: Gut drei Viertel der Arbeitgeber erwähnen explizit, dass die zukünftigen Mitarbeiter den Führerschein der Klasse CE benötigen, mit dem sie Lkw mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 7,5 Tonnen lenken dürfen. Ein Punkt hat sich seit 2009 jedoch nicht verändert: Fremdsprachen sind weiterhin kein Thema im Fahrerberuf. :rolleyes: Bei den Deutschkenntnissen schauen Unternehmen allerdings genauer hin. :thumbup:


    trucker-forum.at/cms/index.php?attachment/31452/

  • ungarischer silofrächter hat vor kurzen 30 Philippinen eingestellt.

    Ich denke die dürfen dann nur innerungarisch fahren. EU - weite Transporte hat auch das dänische Transportunternehmen Kurt Beier versucht, über in Polen angemeldet Trucks fuhr man mit Filipinos 2 Mann Besatzung im Europäischen Fernverkehr. Die Dänische Firma musste hohe Strafen zahlen und es wurden sogar LKW´s beschlagnahmt, :thumbup:die Filipinos wurden dann wieder abgezogen.

  • wenn die nur inner ungarn fahren, hätte ich die nicht gesehen, ich fahre fast nur mehr inland, auch die italiener fahren mit denen.

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • wenn die nur inner ungarn fahren, hätte ich die nicht gesehen, ich fahre fast nur mehr inland, auch die italiener fahren mit denen.

    Die Österreicher kontrollieren nicht ob Mindestlohn eingehalten wird und wahrscheinlich nur die nationale Arbeitsgenehmigung vom LKW Standort sowie auch die Italiener. Aber im Westen die Belgier, Franzosen und Deutsche verlangen EU Genehmigung, EU Arbeitserlaubnis sowie regelmäßige WE Pausen am Heimatort und Bezahlung des Mindestlohns vom Land durch die der LKW fährt usw.

    Bei Franzosen mussten wir zuletzt auch immer eine Lohnbestätigung mitführen.

    Der Österreicher kontrolliert zwar auch sehr häufig, aber denen geht´s mehr um Gewicht sowie technischen Zustand und Einhaltung der Lenkzeiten.

  • nein auch ich muss die lohnbestätigung mit führen, und das auch auf tschechisch, ebenso werden wie kürzlich gesehen habe die we ruhezeiten in guntramsdorf und am asfinag parkplatz steinfeld kontroliert, war nur zufällig bei diesen beiden parkplätzen, denke aber nicht das dies genau die beiden waren wo ich es gesehen habe und andere nicht.

    bei den deutschen werden ja die flüchtlinge als fahrer umgeschult, denen wird ja auch der FS bezahlt, wenn man sich umschaut gibt es wohl keine firma die nicht fahrer sucht.

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • Flüchtlinge als Fachkräfte für Transportunternehmen

    Um dem Fahrermangel entgegenzuwirken und geleichzeitig die Integration Geflüchteter voranzubringen, bildet das Verkehrsinstitut Chemnitz Flüchtlinge zu Fahrern aus.


    Chemnitz. Kraftfahrer werden in Deutschland gesucht und unzählige Stellen bleiben unbesetzt. Viele Flüchtlinge waren in ihren Herkunftsländern bereits als Fahrer oder Arbeiter in Transportunternehmen tätig. Diese bestehenden Erfahrungen will das Verkehrsinstitut Chemnitz gemeinsam mit den ansässigen Jobcentern verbinden und so die Integration von Flüchtlingen zu fördern. Das berichtet das Verkehrsinstitut.

    Durch gemeinsame Informationsveranstaltungen, begleitet durch einen Dolmetscher, werden den Flüchtlingen in einem ersten Schritt das Berufsbild, Tätigkeitsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten erläutert. Im zweiten Schritt durchlaufen die Flüchtlinge eine Eignungsfeststellung und ein „Schnupperpraktikum“ bei potentiellen Arbeitgebern der Region. Dabei sollen Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der potentiellen Arbeitnehmer festgestellt werden. Im Praktikum können sich die Flüchtlinge gemeinsam mit den Mitarbeitern der Unternehmen ungezwungen einen Überblick über die jeweiligen Aufgaben im Betrieb verschaffen, erläutert das Institut die Vorzüge.

    Bereits 13 Ausbildungen im Raum Chemnitz

    Im Anschluss beginnt für die Teilnehmer eine sechsmonatige Ausbildung im Rahmen der „Teilqualifikation zum Berufskraftfahrer“. Darin erhalten die Flüchtlinge alle wichtigen Fähigkeiten für den späteren Beruf, angefangen vom Erwerb des Führerscheines, über die beschleunigte Grundqualifikation als Berechtigung für den gewerblichen Einsatz, bis hin zur Gefahrgut- und Gabelstaplerausbildung. Somit könne ein erfolgreicher Einstieg in den Arbeitsmarkt geschaffen werden, so das Verkehrsinstitut.

    Gemeinsam konnten das Verkehrsinstitut Chemnitz und die örtlichen Jobcenter bisher 13 Teilnehmer aus den verschiedensten Herkunftsländern wie Syrien, Tunesien und dem Iran ausbilden. Acht von ihnen wurden anschließend erfolgreich in Arbeit vermittelt. Neue Kurse laufen bereits, weitere sind in Vorbereitung.

    Eine der größten Hürden für beide Seiten sei nach wie vor die Sprache, da auch der Großteil der Prüfungen im Rahmen der Ausbildung auf Deutsch abgelegt wird, so die Verantwortlichen. Um dem erfolgreich zu begegnen habe das Verkehrsinstitut Chemnitz daher einen ehemaligen syrischen Teilnehmer als Dozenten engagiert. Dieser wird in laufenden Kursen eingesetzt, um die Sprachbarriere zu überwinden.


    Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special AUSWIRKUNGEN DER FLÜCHTLINGSKRISE AUF TRANSPORT & LOGISTIK.

    27.08.2018


    quelle: https://www.verkehrsrundschau.…tunternehmen-2206522.html

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • Ich denke die dürfen dann nur innerungarisch fahren. EU - weite Transporte hat auch das dänische Transportunternehmen Kurt Beier versucht, über in Polen angemeldet Trucks fuhr man mit Filipinos 2 Mann Besatzung im Europäischen Fernverkehr. Die Dänische Firma musste hohe Strafen zahlen und es wurden sogar LKW´s beschlagnahmt, :thumbup:die Filipinos wurden dann wieder abgezogen.

    https://www.dvz.de/rubriken/la…-ja-nichts-illegales.html

    Diese Firma steht jetzt desöfteren bei einer großen Kundschaft in Steyr...
    Finnische Trailer, lettische Zgm., philippinische Fahrer....
    Entgegen offizieler Beteuerungen dieser Firma, sehe ich ausschließlich phillipinische Fahrer...
    Aber eines muß man fairerweise sagen....Mit dem Lkw können sie eindeutig besser umgehen als die Ostblock-"Kollegen"...

    Das Leben ist scheiße! Aber die Grafik ist geil!
    Krieg ist die Hölle!Aber der Sound ist geil, und wir sind die DJ´s!
    Veni, Vidi, Vici, Volvo!

  • https://www.dvz.de/rubriken/la…-ja-nichts-illegales.html

    Diese Firma steht jetzt desöfteren bei einer großen Kundschaft in Steyr...
    Finnische Trailer, lettische Zgm., philippinische Fahrer....
    Entgegen offizieler Beteuerungen dieser Firma, sehe ich ausschließlich phillipinische Fahrer...
    Aber eines muß man fairerweise sagen....Mit dem Lkw können sie eindeutig besser umgehen als die Ostblock-"Kollegen"...

    In der EU ist man gespalten was die Bezahlung im Transportgewerbe betrifft. :rolleyes:


    Von Finnland fahren die übers Baltikum, Polen, Tschechien und dort tummeln sich schon genug Fahrer aus nicht EU Länder wie Weißrussen und Ukrainer, es kümmert dort auch keinen wo die Fahrer her kommen. 8o

    Viele polnische Fahrer sitzen auf deutschen, holländischen, belgischen, dänischen Trucks sowie die Balten auf Skandinavischen LKW´s, weil man dort wesentlich mehr verdient als in der Heimat. :/

    Aber auch viele West Europäische Firmen haben ihre Zugmaschinen in Osteuropa gemeldet um Steuern und Abgaben zu sparen und diese Fahrer verdienen dort ebenfalls mehr als bei heimischen Frächtern und Speditionen in Osteuropa. :P

    Daher haben Osteuropäische Frächter genauso einen Fahrermangel und denen ist es wurscht woher die Fahrer kommen, wichtig ist Lohndumping und hohe Gewinne für Unternehmen, die wollen keinen Mindestlohn zahlen wie in die westlichen EU Mitgliedstaaten fordern. X/


  • https://www.dvz.de/rubriken/la…-ja-nichts-illegales.html


    Entgegen offizieler Beteuerungen dieser Firma, sehe ich ausschließlich phillipinische Fahrer...
    Aber eines muß man fairerweise sagen....Mit dem Lkw können sie eindeutig besser umgehen als die Ostblock-"Kollegen"...

    Das der Filipino als Fahrer ein Profi ist kann man nicht bestreiten es kommen ja nur die Besten.:thumbup: Man sieht das auch auf Passierschiffen wo viele Filipinos arbeiten, es sind top Seeleute oder Kellner immer freundlich und nie Aggressiv. :thumbup:


    Wir hatten 1976 schon Filipinos als Stewards auf den Frachtschiffen und ich habe mit diesen Jungs sehr gute Erfahrung gemacht.


    seefahrt 02f.jpg

  • Sorry aber bei dem Bild konnt ich nicht anders 8o

    Ja, wir hatten schon hin und wieder kleine Partys an Bord, Getränke waren ja sehr preisgünstig die gab´s jeden zweiten Tag im Zollstore zu einer bestimmten Zeit auf See zu kaufen, sowie Waschmittel, Reinigungsartikel, Süßes und Knabbergebäck.


    Aber so richtig gesoffen wurde nicht, war ja auch verboten, sollte mal einer aus der Reihe tanzen, gab´s Alkoholverbot. Die Sicherheit eines Schiffes ist nur gewährleistet wenn man jederzeit Einsatzbereit war.



    Und ich habe eigentlich eh nie viel getrunken, Alkohol meine ich natürlich. Prost Freunde...101.jpg

  • Das der Filipino als Fahrer ein Profi ist kann man nicht bestreiten es kommen ja nur die Besten.:thumbup: Man sieht das auch auf Passierschiffen wo viele Filipinos arbeiten, es sind top Seeleute oder Kellner immer freundlich und nie Aggressiv. :thumbup:


    Wir hatten 1976 schon Filipinos als Stewards auf den Frachtschiffen und ich habe mit diesen Jungs sehr gute Erfahrung gemacht.


    seefahrt 02f.jpg

    Sehr umgängliche, nette Leute. Dass sie mit ihrer Arbeit bei solchen Firmen das Lohndumping & Nomadentum massiv unterstützen, dafür können sie ja nur bedingt etwas.
    Freundlich, professionelles Auftreten mit vernünftiger Kleidung (keine Jogginghose & Flip-Flops am Eingang eines Chemiebetriebs) und du musst keine Angst haben, dass etwas an deinem Lkw fehlt wenn ein Phillipino neben dir steht.
    Billiglöhner sind die einen, wie die anderen...aber wenn man sich das Gebaren in Firmen und auf der Strasse von den ganzen Rumänen & Bulgaren ansieht...dann weiß ich ganz klar welches Fahrpersonal ich mehr als Kollegium betiteln würde...

    Das Leben ist scheiße! Aber die Grafik ist geil!
    Krieg ist die Hölle!Aber der Sound ist geil, und wir sind die DJ´s!
    Veni, Vidi, Vici, Volvo!