Gute Zeiten für Berufskraftfahrer

  • Welcher Fahrermangel eigentlich? Ich suche als Anfänger seit 3 Monaten einen Job und jeder Arbeitgeber sagt: Ohne Praxis nicht möglich. Wenn der aber so einen Mangel hätte, dass nichts mehr ginge, würde er auch Jobeinsteigern eine Chance geben. Scheinbar geht es den Spediteuren noch immer zu gut. X/

    Was unter anderem auch noch ein Grund ist, :/ man sucht volleinsatzbare Spezialisten, wie

    z. B. WAB Fahrer.


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    Ich war 18 Jahre im internationalen Fernverkehr on Tour, mit Plane, Kühler, Sondertransport und die letzten 9 Jahre davon im Europaweiten Tanktransport Chemie unterwegs, war sicher ein guter Fahrer, aber eines kann ich bis heute nicht, nämlich Hängerzug fahren, vom auf oder um Waben gar nicht zu reden. Hängerzugfahren sollte man meines Erachtens jung lernen. :rolleyes:

    Ich habe mit 43 den C/E Schein gemacht und mit 45 gleich auf 40t im Fernverkehr begonnen. Beim Vorstellen wurde natürlich gelogen 8o und behauptet dass ich früher einige Jahre in Schweden gefahren bin, in Wirklichkeit aber habe ich bloß vorher, zwei Monate lang als zweiter Fahrer, im Möbeltransport Österreich – Deutschland ein bisserl Fahrpraxis erworben. :thumbup:

  • Branche mit Zukunft – aber Fachkräfte fehlen:!:

    30. September 2019


    LANGGÖNS. Die Logistikbranche boomt, dementsprechend groß ist die Nachfrage nach Fachkräften. Mit welchen Strategien arbeiten die Unternehmen und wie begegnen sie den Anforderungen der zunehmend digitalen Arbeitswelt? Dr. Bettina Wolf, Geschäftsführerin Operativ der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, besucht das mittelhessische Speditionsunternehmen Bork.

    Die Zahl der Lastwagen, die sich auf dem Gelände des Speditions- und Logistikunternehmens Bork aneinanderreiht, ist beeindruckend, auch wenn die meisten Fahrzeuge der Flotte unterwegs sind. Die Farben weiß und rot dominieren. Der Firmensitz im Landkreis Gießen, so ist es auch auf der Homepage des Unternehmens zu lesen, liegt genau im Zentrum Deutschlands und Europas und bietet somit gute Voraussetzungen für den Logistik- und Güterverkehr.


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    Transport- und Logistikunternehmen sorgen dafür, dass von Wirtschaft, Handel und Konsumenten benötigte Waren flächendeckend verfügbar sind. Die Branche ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Ebenfalls gewachsen sind die Herausforderungen: eine zunehmende Verkehrsdichte, Dauerbaustellen, eine enge Termintaktung, die Reduzierung des CO2 Ausstoßes. Voraussetzung ist, technisch auf dem neuesten Stand zu sein und die benötigten Fachkräfte, vor allem Berufskraftfahrer und -fahrerinnen zu finden.

    „Stellenangebote für Berufe in der Lagerwirtschaft sowie für Berufskraftfahrer sind unter den Top-Ten der Arbeitsstellen, die bei den hessischen Arbeitsagenturen gemeldet sind“, bestätigt Dr. Bettina Wolf, Geschäftsführerin Operativ der RD Hessen, bei ihrem Besuch. „Viele Betriebe haben Schwierigkeiten, vakante Stellen zügig mit den entsprechenden Fachkräften zu besetzen. Hier sind innovative Lösungen gefragt. Dazu zählt, Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden, Berufseinstiege durch Weiterbildungen und Qualifizierungen zu ermöglichen und vor allem bereit zu sein, junge Fachkräfte selbst auszubilden.“


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    Auch das Logistikunternehmen Bork hat viele Stellen im Angebot, die es zu besetzen gilt. Gesucht werden besonders Kraftfahrer/innen, außerdem Hochregal-Staplerfahrer/innen und KFZ-Mechatroniker/ Mechaniker/innen. Um für Jobsuchende attraktiv zu sein, lässt sich das Familienunternehmen einiges einfallen: „Wir bieten jungen Menschen unter anderem die Ausbildung als Berufskraftfahrer/in unserem Betrieb an“, :thumbup: erzählt Wolfgang Bork, Geschäftsführer der Spedition Bork GmbH & Co. KG. „Außerdem unterhalten wir voll ausgestattete Werkswohnungen im nahegelegenen Butzbach mit guter Verkehrsanbindung an die nahegelegenen Städte.:thumbup: Auch Kindergarten und Schulen sind schnell zu erreichen. Wir haben hier bewusst viel Geld investiert und sind das Risiko eingegangen. Themen wie Sicherheit und Nachhaltigkeit beschäftigen uns sehr. Damit wir unsere Aufträge präzise und auf hohem Niveau ausführen können, sind wir auf zuverlässige, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter angewiesen.“

    Quelle und mehr : https://nh24.de/2019/09/30/bra…-aber-fachkraefte-fehlen/

  • Welcher Fahrermangel eigentlich? Ich suche als Anfänger seit 3 Monaten einen Job und jeder Arbeitgeber sagt: Ohne Praxis nicht möglich. Wenn der aber so einen Mangel hätte, dass nichts mehr ginge, würde er auch Jobeinsteigern eine Chance geben. Scheinbar geht es den Spediteuren noch immer zu gut. X/

    Sandmann suchst du immer noch, bzw wo bist du zu Hause? Hätte vielleicht was für dich, gerne auch per PN.


    LG TurboZwieback

    Der immense Usus exterritorialer Vokabeln in der germanistischen Linguistik ist mit dezidiertem Fanatismus auf das maximale Minimum zu reduzieren!

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    Positive Entwicklungen bei der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation von Berufskraftfahrern: Die Zahl der Fahrer nahm laut BAG 2018 um 1,6 Prozent zu, die Zahl weiblicher Fahrer stieg leicht an und es wurden deutlich mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen.


    18.11.2019 Ilona Jüngst


    Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) auch 2018 die Arbeitsbedingungen sowie die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation von Berufskraftfahrern, Lokführern und Binnenschiffern evaluiert.

    20,7 Prozent aus dem Ausland:!:

    Fachkräfte sind Mangelware, dies trifft auch auf Berufskraftfahrer zu: Seit September 2019 ist die Berufsgruppe „Berufskraftfahrer (Güterverkehr/Lkw)“ deswegen in einer Positivliste aufgeführt, die eine Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland erleichtert. Nach Angaben des BAG ist der Anteil von Fachkräften mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft, insbesondere aus den osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten, erneut überdurchschnittlich gewachsen – auf rund 20,7 Prozent an der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Berufskraftfahrer im Güterverkehr.

    Insgesamt verzeichnete das BAG zum Jahresende 2018 573.849 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Berufskraftfahrer, ein Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Fahrerinnen legte gegenüber 2017 leicht auf rund 1,8 Prozent zu. Der Anteil von Berufskraftfahrern unter 25 Jahren erhöhte sich im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr geringfügig auf rund 2,7 Prozent, der Anteil der über 55-jährigen Berufskraftfahrer auf über 30 Prozent.

    Ausbildungsbemühen verbessert:!:

    Laut dem BAG-Bericht hat die deutsche Transportwirtschaft im Jahr 2018 ihre Ausbildungsbemühungen vor dem Hintergrund anhaltend positiver Vorgaben aus der Gesamtwirtschaft intensiviert. Die Gesamtzahl der Ausbildungsverträge zum Berufskraftfahrer nahm im Vergleich zum Vorjahr um rund 7,7 Prozent auf insgesamt 7.623 zu – der höchste Wert der letzten Jahre. Dies galt ebenso in Bezug auf die Anzahl der im Jahr 2018 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge, die um 12,3 Prozent zulegte. Bewegung zeigt sich auch bei der Ausbildungsvergütung: Die lag laut dem BAG im vergangenen Jahr zwar weiterhin unter dem Durchschnitt über alle Ausbildungsberufe, allerdings habe es in den neuen und alten Bundesländern reale Lohnsteigerungen von rund 3,2 Prozent.

    Weiter viele Abbrecher:!:

    Nach wie vor weise die Ausbildung zum Berufskraftfahrer aber eine überdurchschnittlich hohe Quote an Vertragslösungen auf: Demnach brachen im Jahr 2017 rund 47,7 Prozent ihre Ausbildung ab. Die Gesamtzahl der Prüflinge im Rahmen der (beschleunigten) Grundqualifikation sowie der dualen Berufsausbildung nach dem BKrFQG, die erfolgreich ihre Prüfungen ablegten, lag bei 17.339 Prüflinge teil. Dem BAG zufolge erfolgte der überwiegende Teil der Qualifizierung zum Berufskraftfahrer über die beschleunigte Grundqualifikation.


    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…gsvertraege-10985911.html