Lkw der Zukunft – MAN liefert nachhaltige Konzepte im Bereich Elektromobilität.

  • MAN eTruck – Die Zukunft des innerstädtischen Lieferverkehrs beginnt jetzt:!:

    Aus einer Vision wird Realität: Der städtische Verteilerverkehr von morgen ist flüsterleise und emissionsfrei. :thumbup: Mit dem neuen Elektro-Lkw starten wir in eine nachhaltige Zukunft.

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    MAN übernimmt schon lange eine ökologische Verantwortung und verfolgt eine klare Roadmap in puncto Elektromobilität. Bereits seit 2009 arbeitet MAN an neuen Konzepten zur Belieferung und Entsorgung im urbanen Umfeld.:thumbup: Denn gerade in den Städten wird die Herausforderung immer größer, ein gesundes und lebenswertes Klima für ihre Bewohner mit dem innerstädtischen Waren- und Lieferverkehr in Einklang zu bringen.

    Im September 2016 präsentierte MAN auf der IAA erstmals den neuen MAN eTruck: eine TGS Sattelzugmaschine mit Elektroantrieb. Fünf Monate später unterzeichneten MAN und der Council für nachhaltige Logistik (CNL) eine Entwicklungspartnerschaft.:thumbup: Diese Vereinbarung war der Startschuss für die Einführung von MAN eTrucks im mittleren und schweren Verteilerverkehr von 18 bis 26 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.




  • Fortsetzung: MAN eTruck

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    Konzeptfahrzeug MAN eTruck
    Der MAN eTruck geht in die Erprobung:!:

    Der MAN eTruck erfüllt alle wesentlichen Forderungen an den innerstädtischen Lieferverkehr der Zukunft. Er verfügt über die gleiche Nutzlast wie die Modelle mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren und überzeugt flüsterleise und emmissionsfrei mit seiner Performance.

    Neben dem elektrischen Antrieb werden auch Nebenaggregate wie Servolenkung, Luftkompressor und Klimaanlage elektrisch betrieben. Das ermöglicht eine bedarfsabhängige und energiesparende Steuerung. In Schubphasen wird zudem die Bewegungsenergie des Fahrzeugs während der Fahrt in elektrische Energie umgewandelt und damit wieder dem Batteriespeicher zurückgeführt.

    Den Grundstein für den eTruck hat MAN schon 2012 mit der Entwicklung des Hybridfahrzeugs MAN Metropolis gelegt. In zahlreichen Praxiseinsätzen konnte wertvolles Know-how zum Thema Elektromobilität gesammelt werden. Auf der IAA 2016 war es dann soweit: MAN präsentierte nun erstmals eine vollelektrisch angetriebene Sattelzugmaschine für Einsätze in der innerstädtischen Nachtbelieferung, beispielsweise für Lebensmittelmärkte. In den folgenden Monaten baute MAN weitere vollelektrische Konzeptfahrzeuge auf der Basis des MAN TGM in den Gewichtsklassen 18 bis 26 Tonnen. Seit 2018 ist der MAN eTruck bei neun CNL-Partnerunternehmen im Erprobungseinsatz.

    Quelle: https://www.truck.man.eu/at/de/man-etruck.html

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    Mit etwas Verzögerung hat der LKW-Hersteller MAN jetzt die ersten neun elektrisch angetriebenen Motorwagen in den Testbetrieb geschickt. Die Pilotkunden, darunter die österreichischen Speditionen Gebrüder Weiss, Schachinger und Quehenberger, sind allesamt Mitglieder des österreichischen Councils für nachhaltige Logistik (CNL). Diese Initiative wurde 2014 auf Vorschlag von Maximilian Schachinger jun. gegründet, welcher in Österreich als Green-Logistics-Pionier gilt. Mittlerweile umfasst das Nachhaltigkeitsnetzwerk 18 österreichische Großbetriebe aus Handel, Produktion und Logistik. Der Pilotversuch wird vom österreichischen Verkehrsministerium mit einer Summe von gut 3 Mio. EUR Fördergeld aus dem Programm „Leuchttürme der Elektromobilität“ gefördert.


    Bei den neuen eTrucks handelt es sich in der Mehrzahl um 6x2-Fahrgestelle. Drei davon gehen an die Logistikdienstleister, vier weitere, mit Kühlkoffer und Ladebordwand ausgestattet, erhielten die Verlader Hofer, Metro, Rewe und Spar. Einen weiteren Motorwagen setzt die Salzburger Stiegl Brauerei für den Getränketransport ein. Die einzige 4x2-Sattelzugmaschine im Testpool wird im Werksverkehr des österreichisch-kanadischen Automobilzulieferers Magna getestet.


    „Mit dem Einsatz des Elektro-LKW im Großraum Wien möchten wir Erfahrungen sammeln, um für unsere Kunden in Zukunft auch die letzte Meile CO2-neutral zu gestalten“, betonte Jürgen Bauer, Direktor bei Gebrüder Weiss, anlässlich der Übergabe-Zeremonie. Die Logistik der Ballungsräume werde sich völlig verändern, deshalb wolle man frühzeitig Erfahrungen mit neuen Fahrzeugen machen, ergänzte Quehenberger-CEO Christian Fürstaller. (ben)


    Quelle: https://www.dvz.de/rubriken/te…ks-rollen-endlich-an.html

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    eurotransport.de: Herr Daum, Sie haben auf der IAA eine neue Generation Ihres Flaggschiffs Actros vorgestellt. Was sagen die Kunden?

    Die Rückmeldungen aus den Kundenerprobungen fallen sehr gut aus. Vor allem zu unseren Sicherheitssystemen, aber auch dem neuen

    Multimedia Cockpit, bekommen wir sehr positives Feedback. Das Interesse an diesen Systemen ist groß, sodass wir weiter investieren, um die Unfälle signifikant zu reduzieren. Wir hoffen natürlich auf hohe Bestellquoten für diese Systeme. Sie hängen vom jeweiligen Anwendungsfall ab. Ein Abbiegeassistent ergibt im Stadtverkehr Sinn, nicht aber im Holztransport.


    Rund 70 Innovationen sind an Bord des neuen Actros. Welche liegt Ihnen besonders am Herzen?

    Von einer Innovation habe ich lange geträumt, sie liegt mir daher besonders am Herzen: das Mensch-Maschine-Interface in Gestalt des neuen Fahrerarbeitsplatz. Statt Schaltern und Knöpfen gibt es zwei große Displays. Damit bringen wir Fahrern die Technologie, die sie von ihren Smartphones gewohnt sind, ins Fahrerhaus. Per Fingertip können sie Informationen und Entertainment auswählen. Heute ist das etwas Besonderes.


    Und in ein paar Jahren?

    wird das Standard sein. Wenn wir unseren Kindern dann die heutigen Cockpits zeigen, werden sie ihnen ähnlich antiquiert vorkommen wie uns heute Telefone mit Wählscheibe. Erwähnen möchte ich aber auch die Fahrerassistenzsysteme, die uns bei der Sicherheit noch einmal deutlich nach vorne bringen – wie das teilautomatisierte Fahren mit Active Drive Assist oder der neue Notbremsassistent ABA 5, der auch Fußgänger erkennt.


    Die verbauten Innovationen haben aber auch ihren Preis. Wie überzeugen Sie Ihre Kunden?

    Eines ist klar: Mehr Sicherheit und Umweltfreundlichkeit ist nie umsonst. Beides macht die Fahrzeuge teurer. Aber es sind auch Investitionen in unsere Zukunft. Spediteure erkennen das. Sie haben Werte, die über das Monetäre hinausgehen. Trotzdem steht fest, dass sich der höhere Kaufpreis amortisieren muss. Ein wichtiges Argument ist die Vermeidung von Unfällen. Jede Art von Unfall schadet der Lieferkette und kostet Geld. Jeder vermiedene Unfall trägt dazu bei, die Flotte am Laufen zu halten und steigert die Effizienz.


    Fortsetzung folgt: 1. smiley1110[1].png

  • Fortsetzung:


    Die Transportbranche hat lange auf einen Abbiegeassistenten gewartet. Warum hat der Actros ihn nicht serienmäßig?

    Weil es ein Wettbewerbsnachteil für uns wäre. Der Einbau müsste vom Gesetzgeber mandatiert werden und für alle verbindlich sein. Wir hätten kein Problem damit. Wir sind der Ansicht, dass das System erschwinglich ist. Es ist nicht übertrieben bepreist und wird in Deutschland auch gut angenommen.


    Bleibt die Frage, wann der neue Actros auf die Straße kommt?

    Der Hochlauf beginnt Anfang nächsten Jahres, dann beginnen auch die Auslieferungen. In diesem Jahr arbeiten wir noch unseren hohen Auftragsbestand ab.


    Und ab wann kann man sein elektrisches Pendant bestellen?

    Ich gehe davon aus, dass der eActros in zwei Jahren auf der IAA steht und ab 2021 bestellbar ist.:thumbup: Doch bis dahin sind wir nicht untätig. Die ersten zehn Erprobungsfahrzeuge gehen bis Jahresende zu den Kunden, ein Jahr später werden sie an die nächsten Kunden übergeben. Den ersten eActros haben wir bereits ausgeliefert, er läuft ab sofort bei Hermes in der Flotte. Zwei Fahrzeuge behalten wir selbst und sind damit in Baden-Württemberg


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    Warum verläuft die Entwicklung beim E-Lkw so schleppend?

    Weil wir bei Elektro-Lkw drei grundsätzliche Herausforderungen haben.:/ Erstens müssen wir die Energiedichte steigern, um auf annehmbare Reichweiten zu kommen.:/ Zweitens sind wir in Sorge um die Langlebigkeit der Batterien.:rolleyes: Beim Pkw mögen 200.000 bis 300.000 Kilometer in Ordnung gehen, beim Lkw ist dann gerade erst die Jugendzeit zu Ende. Drittens wird ein Lkw gekauft, um Geld zu verdienen. Also müssen wir alles dafür unternehmen, um im Wettbewerb mit einem konventionellen Antrieb zu bestehen.:thumbup: Denn der Diesel-Lkw ist noch deutlich günstiger.:whistling:


    Wie lässt sich diese Lücke schließen?

    Das könnte der Gesetzgeber durch eine signifikante Verteuerung der konventionellen Lkw regeln:huh: – was sich aktuell aber keiner wünscht. Helfen würden auch hohe Stückzahlen bei den Batterien, um die Fertigungskosten zu senken.:thumbup:


    Fortsetzung folgt: 29950-1-smiley1110-1-png

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    Was unternehmen Sie, um die Reichweite und die Tonnage beim E-Lkw zu steigern?

    In den USA sind wir bei Freightliner dabei, die Reichweite zu strecken. Dort kommen wir aufgrund der unterschiedlichen Einsatzbedingungen nicht mit 200 Kilometern wie in Deutschland klarX/, sondern brauchen doppelt so viele.:thumbup: Was die Gewichte angeht, werden wir um 40 Tonnen und die Elektrifizierung einer Zugmaschine nicht herum kommen.


    Auf der Langstrecke könnten Sie doch auch die Oberleitung nutzen

    Die Oberleitung ist eine von mir hochgeschätzte Technologie. Man sagt auch Bahn dazu. Sie hat sich bereits Jahrzehnte auf der Schiene bewährt. Das ist der ideale Anwendungsfall. Ich sehe daher keinen Bedarf, sie auch noch auf die Straße zu bringen. :thumbup::thumbup:Wir bringen beim geplanten Feldversuch in Baden-Württemberg mit einem eActros einen Gegenentwurf auf die Straße.


    Werden Sie auch Hybrid-Lkw oder Gasfahrzeuge anbieten?

    Wir müssen verschiedene Technologien parallel vorantreiben. Es ist unmöglich vorherzusagen, welche Technologie sich langfristig durchsetzt. Ich verhehle allerdings nicht, dass ich ein Hybrid-Skeptiker bin. Ein Hybrid-Lkw ist nichts Ganzes und nichts Halbes. Er benötigt das gesamte Abgasnachbehandlungssystem und das gesamte Kühlungssystem für den Motor, erreicht im Gegenzug aber nur relativ überschaubare Effekte. Der Hybrid-Lkw ist mehr etwas fürs gute Gefühl und grüne Image, als dass er uns tatsächlich voran bringt.


    Und was ist mit dem Gasantrieb?

    Wir haben seit Jahren ein gutes Angebot an Erdgas-Lkw.:thumbup: Das lässt sich grundsätzlich weiter intensivieren. Doch handelt es sich um eine Überbrückungstechnologie.:rolleyes: Es macht keinen Unterschied, ob ich Erdöl oder Erdgas verbrenne – beides ist fossiler Herkunft und endlich. Letztenendes müssen wir also C02-freie Lösungen finden. :thumbup:Die Elektromobilität hat gegenüber Erdgas deutliche Vorteile.:/ Erdgasfahrzeuge sind komplexer im Aufbau und anfälliger bei der Wartung und beim Betanken. In den USA gab es vor Jahren einen Erdgasboom, doch keiner der Kunden war so richtig zufrieden.:huh::huh:


    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…1-bestellen-10469547.html