Norwegen

  • Norwegen führt Mindestlohn für Lkw-Fahrer ein !


    Ab 1. Juli gilt bei Kabotagefahrten und grenzüberschreitenden Transporten der Mindestlohn, wenn der Auftraggeber in Norwegen sitzt :!:


    Brüssel: Lkw-Fahrer haben ab 1. Juli 2015 Anspruch auf den norwegischen Mindestlohn, wenn der Transportauftrag aus Norwegen kommt :!:Über entsprechende Pläne des skandinavischen Landes berichtet der Europäische Speditionsverband Clecat in seinem aktuellen Newsletter :!: Clecat bezieht sich auf Informationen der Swedish International Freight Association :!: Demnach hat sich die norwegische Tarifkommission (Tariffnemda) darauf verständigt, dass der Mindestlohn künftig für Kabotagefahrten innerhalb des Landes fällig wird sowie bei grenzüberschreitenden Transporten mit Lade- oder Entladeort in Norwegen :!:


    Der Mindestlohn in Norwegen liegt bei etwa 158 Norwegischen Kronen (umgerechnet rund 18 Euro) pro Stunde. :thumbup:


    Die neue Lohnuntergrenze soll sowohl für norwegische als auch für ausländische Fahrer gelten. :ok: Voraussetzung ist, dass der Auftraggeber der Transportdienstleistung seinen Sitz in Norwegen hat :!: Dieser ist verpflichtet, seinen Auftragnehmer auf die neue Mindestlohn-Regelung hinzuweisen und zu kontrollieren, dass er sich daran hält :!:Der norwegische Auftraggeber haftet also dafür, wenn Lkw-Fahrer weniger als die vorgeschriebenen 158 Kronen pro Stunde erhält :!:
    Werden die Transporte im Auftrag eines nicht norwegischen Unternehmens erbracht, ist der Mindestlohn dagegen nicht fällig. Dasselbe gilt für Auszubildende am Steuer eines Lkw. Ebenfalls außen vor sind Werkverkehre.


    Derzeit ist aus Sicht von Clecat allerdings noch unklar, ob der Mindestlohn auch fällig wird, :think: wenn ein nicht norwegischer Spediteur oder Transporteur, dessen Auftraggeber für die Dienstleistungen zwar in Norwegen sitzt, aber zur selben Unternehmensgruppe wie sein Auftragnehmer gehört, Fahrer in Norwegen einsetzt. :?: Diesbezüglich gebe es eine widersprüchliche Formulierung in der betreffenden Mindestlohn-Regelung.


    (Quelle: Verkehrsrundschau)

  • Eine klirrend kalte Nacht irgendwo in Norwegen.--15d08620_TimeToRest-1.jpg-- Es ist dunkel und vor allem einsam :!:


    Die perfekte Kulisse für ein außergewöhnliches Fotoprojekt, dachte sich Line Søndergaard und klopfte an die Tür parkender Lastwagen. Was die freiberufliche Fotografin dahinter erwarten würde, wusste sie selbst nicht, :rolleyes: doch hatte sie die Vermutung, in den einsamen Fahrerkabinen interessante Menschen und Geschichten zu entdecken. :D Und das tat sie auch.


    Für ein Fotoprojekt im Rahmen ihres Studiums hat die Osloerin fünf Wochen auf norwegischen Straßen verbracht, um intime Porträts von Fernfahrern zu machen. :ok: Dafür musste die 28-Jährige Mut beweisen :!: Im Dunkeln stieg sie in völlig verlassenen Gegenden zu wildfremden Männern in die LKW. „Am Anfang waren die Fahrer ziemlich verwirrt. Viele dachten, ich sei eine Prostituierte. :P Aber als ich ihnen mein Projekt erklärte, wollten die meisten mitmachen. :thumbup: Sie waren froh, dass jemand ein anderes Bild von Truckern zeigen wollte“, schildert Søndergaard ihr Aufeinandertreffen mit den Fahrern :!:


    Fortsetzung folgt 1. smiley1110[1].png

  • Deshalb hat sich Søndergaard ganz bewusst dafür entschieden, sie nicht hinterm Steuer abzulichten :!: „Das hat man schon oft gesehen“, erklärt sie :!: Ihr Interesse wurde gerade eben von jenen Trucks geweckt, die mitten in der Nacht im Wald, auf Wiesen oder Feldwegen parkten. „Ich fragte mich, :think: warum die Fahrer dort übernachten statt auf einem normalen Rastplatz :!: Und ich wollte wissen, was passiert, wenn der LKW stillsteht.“ Deshalb hat sich Søndergaard auch nicht mit den Fahrern verabredet. Denn dann hätten sie den LKW sicher aufgeräumt oder sich Gedanken gemacht,


    was sie sagen und zeigen sollten :!: --HviletidJoakim-3.jpg


    Stattdessen ist sie einfach drauflosgefahren, hat Ausschau nach parkenden Trucks gehalten, an die Tür geklopft und gefragt, ob sie die Nacht dort verbringen kann. :rolleyes:


    Die Porträts der schlafenden Fahrer waren der Fotografin so wichtig, weil Menschen, wie sie sagt, dann am verletzlichsten sind: „Im Schlaf sind wir völlig gelöst. Ein sehr intimer Moment, gerade bei Truckern: Männer, die tagsüber stark und unnahbar wirken, werden im Schlaf weich und verwundbar“.


    [Blocked Image: http://fs5.directupload.net/images/160227/xjmi7dmc.jpg]--Line Ørnes Søndergaard (Jahrgang 1986) arbeitet in Oslo als freiberufliche Fotografin. Ihr Fotoprojekt


    "Time to Rest", für das sie 2014 fünf Wochen auf Norwegens Straßen verbrachte, war Teil ihres gerade abgeschlossenen Fotojournalismus-Studiums. Sie bekam dafür die Note 1.
    Das Projekt "Time to Rest": http://hviletid.no/eng/
    Søndergaards Website: http://linesondergaard.com/

  • Im LKW auch zu zweit unterzukommen war kein Problem, da sie meistens mit zwei Betten ausgestattet sind :!:„Ich schlief immer im oberen. Eine Stunde, nachdem sie eingeschlafen waren, habe ich Fotos von Fahrern im Schlaf geschossen - natürlich nur, wenn sie zugestimmt hatten.“




    Angst hatte die junge Frau eigentlich nie. „Am Anfang hatte ich einen leichten Schlaf, aber schon nach kurzer Zeit mussten mich die Fahrer morgens wecken.“ Trotzdem hat sie Vorsichtsmaßnahmen getroffen :!:


    Bevor sie in die LKW einstieg, hat sie Kennzeichen und Kontaktdaten der Firma fotografiert und die Bilder mit ihren aktuellen GPS-Koordinaten an ihre Eltern und den Freund geschickt :!: „Das wussten die Fahrer auch, wäre jemand übergriffig geworden, :think: hätte er mindestens seinen Job aufs Spiel gesetzt :!: So fühlte ich mich ziemlich sicher“, erklärt die Fotografin. [Blocked Image: http://fs5.directupload.net/images/160229/temp/z6pzxqrs.gif]

  • „Trucker sind stolze Männer“


    Zuvor hatte Søndergaard nie Kontakt zu LKW-Fahrern. „In meiner Vorstellung waren sie große, grimmige, fast schon beängstigende Typen.“ :rolleyes:


    Heute zeichnet sie ein anderes Bild von den Männern hinterm Steuer und schließt ihr Fotoprojekt, für das sie eine Eins bekommen hat, :ok: mit einem positiven Resümee: „Trucker sind sehr stolz auf ihren Job, :thumbup: obwohl sie oft unter undankbaren Bedingungen arbeiten müssen und ständig gezwungen sind, Pausenvorgaben einzuhalten :!: Daher parken sie nachts irgendwo im Nirgendwo. Das macht einsam, wenn weit und breit kein Kollege ist, mit dem man sich unterhalten kann.


    Die Fahrer vermissen ihre Familie sehr und haben großen Respekt vor ihren Frauen :!: Sie sind sehr reflektiert, weil sie hinter dem Lenkrad Zeit haben, sich Gedanken über das Leben und die Liebe zu machen :think: . Manche sind wahre Philosophen.“



  • clipart_fototoestel_animaatjes-2.jpg..von Hisco am E 6 Parkplatz bei Burfjord. IMG_3250.JPG--Die Hoyer-Norwegen Gastanktransporter


    IMG_3251.JPG-transportieren flüssiges Gas von Hammerfest zu Kunden in Nordnorwegen.-IMG_3255.JPG


    Das Gas kommt von der Bohrplattform Snøhvit...[Blocked Image: http://up.picr.de/26953870wc.gif]--[Blocked Image: http://up.picr.de/26953855xk.jpg]


    und wird in Hammerfest vom Gastankern geladen..[Blocked Image: http://up.picr.de/26953890he.jpg]--[Blocked Image: http://up.picr.de/26953901ec.jpg]

  • Winterreifenpflicht für LKW in Norwegen

    Vogntogsjåføren ble sperret inne da han kom med sommerdekk:!:

    Ansatte hos Glava i Askim ringte politiet da sjåføren kom med fire sommerdekk. Vogntoget skulle over snødekte fjellveier til Bergen.

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    Das geht ja gar nicht. Das dachten sich die Angestellten der Firma Glava in Askim, nachdem ein LKW in ihren Hof zur Ladung von Ware einfuhr und damit über die verschneiten Straßen der Hardangervidda mit Sommerbereifung und abgefahrenen Winterreifen nach Bergen weiter wollte. Sie sperrten der Fahrer ein und riefen die Polizei. Der Chauffeur von Litauen erhielt ein Bußgeld von 13.500 Kronen:huh: und ein Fahrverbot bis neue Winterreifen aus Litauen eintreffen.:rolleyes: Aber der Litauer war nicht der einzigste. Diese Woche fanden Kontrollen an den Grenzen speziell für LKW statt. An der Grenze Svinesund erhielten bereits 34 Fahrer Bußgelder und 17 ein Fahrverbot. Die Mängel waren fehlende Schneeketten, abgefahrene Reifen und Überschreitung des zugelassenen Gesamtgewichts.


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    Viele fahren mit abgefahrenen Reifen durch den Winter


    Quelle: https://www.nrk.no/ostfold/vog…med-sommerdekk-1.14788091

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    Die Norweger halten sich an die Kabotageregeln und deren Durchsetzung. Nachdem der litauischen Vlantna zuvor die Durchführung von Kabotagetransporten in Norwegen verboten war, wurde nun auch das lettische Unternehmen Kreiss verboten.


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    Das Verbot wurde von den norwegischen Arbeitsaufsichtsbehörden verhängt.:thumbup: Es ist die Rede von einer größeren Reinigung im norwegischen Verkehr und ab sofort sind die Kabotagefahrten für Kreiss verboten. Dies, nachdem Kreiss sich geweigert hatte, auf Fragen der Inspektion zu antworten.

    ,, Wir können bestätigen, dass die Entscheidung getroffen wurde, das lettische Transportunternehmen Kreiss mit allen Kabotagetransportaktivitäten in Norwegen zu stoppen. Die Entscheidung gilt ab dem 20. Januar, sagt Oberinspektorin Mariann Nordal von der norwegischen Arbeitsaufsichtsbehörde.


    Kreiss steht seit einiger Zeit in Konflikt mit den norwegischen Behörden hinsichtlich der Fahrerentlohnung für Kabotageverordnungen in Norwegen. Es wurde ein Gehaltsniveau von 24 NOK (€ 2,41) pro Stunde festgestellt,:thumbdown: und auch nach wiederholten Forderungen wollte das Unternehmen die norwegischen Anforderungen nicht erfüllen. Irgendwann stellte Kreiss die norwegische Anwaltskanzlei von Deloitte ein, aber das half auch nicht. Kreiss will scheinbar himmelhohe Anwaltshonorare zahlen, aber keinen anständigen Fahrerlohn.:rolleyes:

    Laut Dokumenten, die über einen Antrag auf Zugang eingereicht wurden, scheint Kreiss trotz wiederholter Aufforderungen zur Einreichung von Unterlagen nicht mehr auf Anfragen der norwegischen Arbeitsaufsichtsbehörde zu antworten. In der Vergangenheit hat Kreiss verschiedene Zwangssanktionen und Stillstandswarnungen für bestimmte Fahrzeuge erhalten. Eine Reihe von Großkunden hat seitdem aufgehört, dem Unternehmen längere Kabotagefahrten in Norwegen anzubieten.

    Die Kabotage erfolgt der Vollständigkeit halber, wenn Inlandsreisen in ein anderes Land mit einer ausländischen Registriernummer durchgeführt werden. Jetzt, da dies nicht mehr erlaubt ist, kann Kreiss nur noch Fracht von und nach Norwegen transportieren. Damit zeigen die Norweger ihre Zähne.


    Quelle: https://bigtruck.nl/blog/item/na-vla...n-in-noorwegen

  • Transport Nyheter fra Norge. 👍

    Arne Thorsen Transport AS – eine Firma mit solider langer Tradition.

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    Arne Thorsen begann bereits 1953 mit dem Transport. Heute, 66 Jahre später, ist es sein Schwiegersohn Magne Årvik (76 Jahre) und sein Schwiegersohn Espen Andreassen (51 Jahre), der das traditionelle Familienunternehmen weiterführt. Schlüsselwörter im Geschäft sind, dass Routinen die Qualität sicherstellen.

    Und hier gedeihen die Leute, du hörst nicht auf, wenn du seit 2 Jahren hier bist - dann bleibst du.


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    Übersetzung: Das Corona-Virus wird wahrscheinlich mehrere Tage auf dem Mobiltelefon überleben.



  • Elektromobilität: Scania wird 75 Elektro-Lkw an Asko liefern:!:

    Die norwegische Regierung will Autos mit Verbrennungsmotor abschaffen. :/ Der norwegische Lebensmittelgroßhändler Asko macht bei der Umstellung auf Elektromobilität mit.


    Artikel veröffentlicht am 19. Mai 2020


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    Lieber doch Akkus: Der norwegische Lebensmittelgroßhändler Asko hat eine Flotte von Elektro-Lkw beim schwedischen Hersteller Scania bestellt. Asko und Scania testen seit einigen Monaten auch Elektro-Lkw mit Brennstoffzellen.

    Bis 2022 will Asko bis zu 75 Elektro-Lkw anschaffen. "Unser Ziel ist, bis 2026 eine emissionsfreie Flotte zu haben", sagte Asko-Chef Torbjørn Johannson. Neben Fahrzeugen von Scania hat Asko gleich nach der Vorstellung Ende 2017 zehn der elektrisch angetriebenen Tesla-Sattelschlepper bestellt.

    Damit liegt das Unternehmen auf der Linie der Regierung, deren Ziel es ist, dass ab 2025 nur noch abgasfreie Pkw und kleinere Nutzfahrzeuge verkauft werden. Wegen des Strommixes in Norwegen sind die Elektrofahrzeuge dort tatsächlich emissionsfrei: Der Strom auf dem Festland kommt weitgehend aus Wasserkraftwerken, ist also sauber.:thumbup: Das einzige Kohlekraftwerk des Landes steht auf Spitzbergen.

    Asko testet Brennstoffzellen-Lkw

    Die ersten Tests mit elektrischen Lkw hat Asko bereits 2016 durchgeführt. Seit April liefert der Lebensmittelgroßhändler in der Hauptstadt Oslo Waren mit zwei elektrischen Lkw aus. Die beiden sind 27-Tonner, deren Antrieb eine Dauerleistung von 245 Kilowatt (kW) und eine Spitzenleistung von 290 kW liefert. Die Akkus haben eine Speicherkapazität von 165 Kilowattstunden (kWh) und ermöglichen eine Reichweite von 120 km. Geladen werden die Akkus mit einer Leistung von 130 kW. Seit Anfang des Jahres testet Asko zudem in Trondheim vier Brennstoffzellen-Lkw.


    Quelle: https://www.golem.de/news/elek…-liefern-2005-148579.html