Deutschland: News und interessantes

  • ich hab gehört ab 1.1.2020 soll in deutschland das rechts abbiegen mit lkw nur mehr mit schrittgeschwindigkeit erlaubt sein,

    das wären zwischen 4 und 11 km/ h, € 70.- und ein punkt in flensburg solls dafür geben.

    ich finde aber nichts wo es klar heraus geht das dies schon in kraft ist, vielleicht findet jemand was darüber, wäre ja interesant.

    für einen fake mit so klaren zahlen, hate ich es auch nicht aber ob es wirklich seit 1.1.2020 in kraft ist keine ahung

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

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    Transport mit geöffneten/aufgeklappten Hecktüren ist nicht mehr zulässig

    8. Jänner 2020


    Diese Frage sorgte in den vergangenen Monaten in Deutschland für Ungewissheit und Verwirrung, da Transporte von Waren mit Überlänge, mit einem gewöhnlichen Planen- bzw. Kofferauflieger nur durch das Öffnen/Aufklappen der Hecktüren zu bewerkstelligen sind. Es kam vermehrt zu Anhaltungen und Bestrafungen von Transporten mit geöffneten/aufgeklappten Hecktüren, :huh: trotz Vorliegen einer geltenden Ausnahmegenehmigung für den Ladungsüberhang gemäß § 46 dStVO.


    Ein brandaktuelles Schreiben des deutschen Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. liefert nun Antworten.

    Grund für die Unzulässigkeit des Fahrens mit geöffneten/aufgeklappten Hecktüren sind die Bau- und Betriebsvorschriften des Fahrzeuges. Ein gewöhnlicher Planen- bzw. Kofferauflieger ist nicht zum Betrieb mit offenen Hecktüren geprüft und amtlich nicht genehmigt. Mit offenen/eingeklappten Hecktüren überschreitet das Fahrzeug in der Regel die zulässige Fahrzeugbreite von 2,55 m. Weiters ist die Aufbaustabilität nach DIN EN 12642 in der Regel nicht mehr sichergestellt, da die geschlossenen Hecktüren einen großen Einfluss auf die Gesamtstabilität des Fahrzeuges haben und bei der Ladungssicherung eine wichtige Rolle spielen. Schließlich verdecken die offenen Hecktüren die Konturmarkierungen des Fahrzeuges.

    Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass der Grund für die Unzulässigkeit des Transports mit geöffneten Hecktüren, der in weiterer Folge die Grundlage für die Verhängung einer Verwaltungsstrafe bildet, die fehlende amtliche Prüfung und Genehmigung eines Fahrzeuges zum Betrieb mit offenen Hecktüren ist. Auch eine Ausnahmegenehmigung nach § 46 dStVO für einen entsprechenden Ladungsüberhang nach hinten beinhaltet keine Genehmigung für geöffnete/umgeklappte Heckportaltüren. Transporte mit einem Überhang können in Deutschland daher mit einem „normalen“ Sattelanhänger nicht durchgeführt werden. Vielmehr müssen hierfür teleskopierbare Sattelanhänger oder Sattelanhänger, die am Heck anstelle von Heckportaltüren nur über eine Plane verfügen die bei Bedarf hochgerollt werden kann, eingesetzt werden.:rolleyes:

    Das Rundschreiben des BGL bezieht sich ausschließlich auf Transporte, die auf deutschen Straßen durchgeführt werden.


    Haben Sie Fragen dazu? Unsere Experten stehen Ihnen zur Verfügung:

    RA Dr. Dominik Schärmer

    Alexej Miskovez

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    Lkw-Fahrer leiht sich nagelneuen Audi von geparktem Kfz-Transporter aus und macht eine Spritztour:!:

    23. Januar 2020 Harry Polizei


    Pforzheim. Eine ganz besondere und dennoch verbotene Probefahrt hat sich ein 30-jähriger Lastwagenfahrer am Samstag auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim gegönnt. Er hat Neuwagen von einem Autotransporter entladen und damit eine Spritztour unternommen, bis die Polizei ihn stoppte.


    Der 30-jährige Russe hatte seinen Lkw gegen 17.15 Uhr an der Heidenheimer Straße geparkt, als er dort auf einen 27-jährigen, ebenso russischen Kollegen traf. Dieser hatte seinen Lastwagen, ein Autotransporter mit litauischer Zulassung, am selben Ort geparkt. Auf dem Transporter befanden sich mehrere noch nicht zugelassene Neufahrzeuge der Marke Audi. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen fuhr der 30-Jährige einen der Neuwagen von der Ladefläche herunter und machte mit Einverständnis des 27-Jährigen damit eine kurze Probefahrt. Diese führte ihn über einen Parkplatz und eine Wiese.


    Ein Zeuge beobachtete das Treiben und verständigte im Folgenden die Polizei. Die hinzugeilten Beamten des Polizeireviers Pforzheim-Nord stellten schließlich sowohl beim Fahrer des Autotransporters, als auch bei seinem 30-jährigen Kollegen fest, dass diese alkoholisiert waren. Ein mit ihnen durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von jeweils über einem Promille.


    Für den 30-Jährigen hatte seine Probefahrt unter Alkohol zur Folge, dass er eine Blutprobe abgeben musste. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein. Zudem mussten beide eine Sicherheitsleistung von jeweils mehreren Hundert Euro bezahlen.


    Quelle: https://www.pz-news.de/pforzhe…tztour-_arid,1399885.html

  • Parsberg: Flüchtlinge in Lkw entdeckt:!:


    Großeinsatz auf dem Rastplatz Höll: Fünf unterkühlte Flüchtlinge wählten selbst den Notruf und wurden aus Auflieger befreit.

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    Parsberg. Am Mittwochabend kam es auf einem Rastplatz an der Autobahn A3 zwischen Oberpfraundorf und Parsberg zu einem Großeinsatz: Aus einem Lkw-Auflieger wurden fünf Flüchtlinge befreit. Das bestätigte das Polizeipräsidium. Die Flüchtlinge wählten demnach wegen der Kälte selbst den Notruf, der Lkw-Fahrer rastete seit Stunden auf dem Parkplatz.

    Nach einer Funkmastortung und der Absuche mehrerer Parkplätze konnten die Rettungskräfte die Flüchtlinge auf dem Parkplatz „Höll“ schließlich finden. Alle fünf jungen Männer waren unterkühlt und erschöpft. Einer von ihnen wurde ins Krankenhaus gebracht, um die vier anderen kümmerte sich das BRK Parsberg.

    42 Stunden im Lkw versteckt:!:

    Nach Auskunft der Autobahn Polizei Parsberg haben sich die fünf Männer aus dem arabischen Raum, darunter auch ein 16-Jähriger, im Grenzgebiet von Bosnien-Herzegowina kennengelernt und hier auch ihren Schleuser getroffen. Diesem zahlte jeder 500 Euro. Die Männer verbrachten 42 Stunden ohne Essen und Trinken auf der Ladefläche. Der Fahrer des Lastwagens wurde vorläufig festgenommen.:thumbup: Laut Polizei muss nun geklärt werden, ob er von den Flüchtlingen im Sattelanhänger wusste und sie bewusst über die Grenze nach Deutschland gebracht hat. (pd/mg/nus)


    Quelle: https://www.mittelbayerische.d…ckt-21102-art1875242.html

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    430-Tonnen-Schwertransport rollt durch das Emsland

    Es ist ein Schwertransport der Superlative: Jeweils 35 Meter Meter lang sind die beiden Gastanks, die heute über eine 60 Kilometer lange Strecke im Emsland.


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    Stand: 23.02.2020 12:47 Uhr
    -NDR 1 Niedersachsen

    Schwertransport in Sögel verunglückt

    Er war der zweite Anlauf im Emsland für den Schwertransport von zwei riesigen Kohlendioxidbehältern - und auch ein zweites Mal nahm das Unterfangen ein jähes Ende: Auf dem Nordring in Sögel ist der erste der beiden großen Gastanks am Sonntagmittag samt Anhänger in einen Graben gekippt. Das berichtet NDR Niedersachsen. Schwerlastkräne müssen den Tank nun heben - mit einer Bergung ist nach Angaben der Polizei heute allerdings nicht mehr zu rechnen. Der zweite Tieflader, ebenfalls mit einem Gastank beladen, steht hinter der Unfallstelle und kann diese auch nicht passieren. Die Unfallursache ist unklar. Verletzt wurde niemand. Die Straße, die von Schaulustigen gesäumt war, ist inzwischen weiträumig abgesperrt.

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    Hälfte der Strecke war geschafft

    Zunächst schien alles glatt zu laufen. Um 7 Uhr am Sonntagmorgen war der Konvoi mit den beiden Tiefladern in Haselünne gestartet. Ziel: der Hafen in Dörpen. Beide Behälter liegen auf jeweils zwei Tiefladern mit Zug- und Schubmaschine, die jeweils 69 Meter lang sind. Das Gesamtgewicht des Konvois beträgt 430 Tonnen. Nach der Hälfte der knapp 60 Kilometer langen Strecke und einer Pause in Sögel kam es dann zu dem Unfall.

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    Gewaltiger Schaden an den Bäumen

    Der erste Versuch, die 35 Meter langen Behälter zu transportieren, war im Mai 2019 nach energischem Protest aus der Samtgemeinde Sögel von der Polizei abgebrochen worden. Um die gewaltigen Behälter über die Straße zu bringen, mussten zahlreiche Bäume beschnitten werden. Dabei wurde enormer Schaden angerichtet. 300 hochstämmige Bäume mit einem Stammumfang von 16 bis 18 Zentimeter müssen ersetzt werden, heißt es vom Landkreis.

    Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten…runglueckt,soegel364.html