Deutschland: News und interessantes

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    Der BGL plädiert für regelmäßigere Alkoholkontrollen und fordert humanere Arbeitsbedingungen für osteuropäische Lkw-Fahrer.

    13.03.2019 Carina Belluomo


    Nach Angaben des BGL verdeutlichen die aktuellen Medienberichte über die sonntäglichen Alkoholkontrollen die Folgen des Sozialdumpings. Eine große Anzahl Lkw-Fahrer aus Osteuropa seien wochen- oder monatelang in ganz Westeuropa unterwegs.X/ Der Alkoholkonsum dieser Fahrer sei auch Ausdruck unmenschlicher Arbeitsbedingungen. Eine Heimkehrpflicht für Lkw-Fahrer nach spätestens vier Wochen Einsatzzeit durch das EU-Mobilitätspaket würde laut BGL eine Verbesserung der Lebensqualität für Fahrer aus Osteuropa darstellen.:thumbup:

    Ein weiterer Problempunkt sei der gefährliche Mangel an Lkw-Parkplätzen. Laut BGL fehlen allein in Hessen rund 2.500 Stellplätze, bundesweit sind es mindestens 30.000.:thumbdown: Dieser Mangel werde zunehmend zum Sicherheitsrisiko, da die Fahrer ihre Fahrzeuge notgedrungen in den Ein- und Ausfahrten von Rastplätzen oder auf den Seitenstreifen auf Autobahnen abstellen.:rolleyes:

    Lebensqualität der Fahrer soll erhöht werden

    Außerdem seien Lkw-Parkplätze meist zur Fahrbahn hin gebaut, was die Erholung der Fahrer erschwere. :whistling: Das BGL fordert daher eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen, die durch eine Lärmwand getrennt abseits der Fahrbahn eingerichtet sind. Dies wäre der Lebensqualität der Fahrer und der Verkehrssicherheit aller Teilnehmer zuträglicher.

    Zudem fordern der BGL und sein hessischer Landesverband effektivere Kontrollen durch Polizei und das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) - und auch für mehr Personal für die Kontrollbehörden. Das Ziel ist, durch häufigere Kontrollen folgende Punkte besser zu prüfen:

    • Die Einhaltung der Sozialvorschriften
    • Das manipulationsfreie Betreiben von sicherheitstechnischen Einrichtungen
    • Die Ladungssicherung
    • Der Alkoholpegel der Fahrer

    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…bedingungen-10720947.html

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    Innenminister Peter Beuth (CDU) hat am Mittwoch die Verkehrsunfall-Zahlen für 2018 vorgestellt. Dabei forderte er eine Null-Promille-Grenze für Lkw-Fahrer.

    "Berauschte Fahrzeugführer gefährden sich selbst und ihre Mitmenschen", sagte der Innenminister am Mittwoch bei der Präsentation der neuesten Verkehrsunfallstatistik. Das gelte besonders für Lkw-Fahrer mit ihren großen und schweren Fahrzeugen.

    In Hessen gab es vergangenes Jahr 382 Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Lkw-Fahrern. Anfang des Jahres hatte die hessische Polizei in einer großangelegten Aktion rund 1.200 Lastwagenfahrer kontrolliert. 190 von ihnen hatten Alkohol getrunken.:whistling:

    Beuth will Bundesgesetz mit Null-Promille-Grenze

    Das Alkoholverbot soll nach dem Willen des Innenministers im Güterverkehr für Berufskraftfahrer gelten, die in Fahrzeugen ab einem Gewicht von 2,8 Tonnen unterwegs sind. Es sei nicht nachvollziehbar, dass 18-jährige Fahranfänger mit ihren Kleinwagen eine Null-Promille-Grenze einhalten müssten, ein Sattelzugfahrer dagegen mit bis zu 0,49 Promille im Blut noch durch enge Baustellen fahren dürfe.:rolleyes: Beuth will sich auf Bundesebene für eine Gesetzesverschärfung einsetzen.


    Um den Kontrolldruck zu erhöhen, stellte die Polizei für den Bereich Südosthessen und Südhessen einen Kastenwagen mit Videoüberwachung vor. Das Fahrzeug soll Lkw-Fahrer während der Fahrt filmen und Verstöße dokumentieren, so zum Beispiel, wenn Fahrer am Lenkrad fernsehen.:/


    Quelle: https://www.hessenschau.de/wir…erkehrsstatistik-102.html?

  • Dachte die haben sowieso auch 0.0 :/

    Zur Zeit noch:


    Welche Promillegrenzen gelten für bestimmte Berufsgruppen?

    In Deutschland gelten für Lastwagenfahrer die gleichen Promillegrenzen wie für Autofahrer.;) Ab 0,5 Promille ist es nicht mehr erlaubt, einen Lkw zu steuern.:/

    Eine Ausnahme bilden nur Fahrer von Gefahrguttransportern. Für sie gilt ein absolutes Alkoholverbot. Null Promille gilt auch für alle Berufsgruppen, die Personen befördern - also zum Beispiel für Taxifahrer oder Busfahrer. Im europäischen Ausland gibt es verschiedene Promillegrenzen. In Tschechien oder Ungarn gilt absolutes Alkoholverbot am Steuer, in Polen sind es 0,2 Promille. Viele weitere Länder haben genau wie Deutschland 0,5 Promille als Grenzwert.

  • nur sind halt 50% von uns mit 2,0 immer noch besser unterwegs als mancher nüchterne dosentreiber

    Die Arbeit läuft nicht davon, während Du dem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht ...


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  • Hockenheim: Ein Trümmerfeld hinterließ ein Lkw am frühen Dienstagmorgen auf der Tank- und Rastanlage Hockenheimring-Ost an der Autobahn A6 in Fahrtrichtung Mannheim. :/ Das berichtet die Polizei.


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    Ein lauter Knall riss einen Fahrer in einem Schwerlastzug gegen 4 Uhr aus seinem Schlaf.=O Er schaute nach - und sein Lkw war schwer
    beschädigt. Er verständigte sofort die Polizei.


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    Und die fand noch mehr: Mindestens fünf weitere geparkte Lkw waren beschädigt worden.:whistling: Zum Teil schwer. Vom Verursacher keine Spur. Mindestens 150.000 Euro beträgt der Sachschaden.:huh:

    Gegen 4.30 Uhr wurde der Polizei dann auf der A6 kurz vor dem Autobahnkreuz Mannheim ein total beschädigter Sattelzug gemeldet, der auf dem Seitenstreifen stehen würde. An dem Sattelzug fehlte die Hälfte des Aufliegers und die Zugmaschine war stark beschädigt. Der 58-jährige Fahrer wurde zum Verkehrskommissariat Walldorf gebracht.;)


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    Sein Sattelzug wurde sichergestellt. Alkohol und Drogen - das ergaben Schnelltests - waren nicht im Spiel.

    Mittlerweile steht auch fest: Der abgestellte Sattelzug verursachte tatsächlich die Unfälle auf der Rastanlage.?( Der 58-jährige Fahrer hatte seinen Lastwagen 14 Kilometer entfernt abgestellt.:rolleyes:


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    Gegen den 58-Jährigen wird nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Sein Führerschein wurde einbehalten.


    Quelle: https://www.rnz.de/nachrichten…galerie-_arid,429467.html



  • Nach Unfall: Trucker muss vier Tage lang neben der Straße im Lkw übernachten:!:

    Am Montagabend kam der Fernfahrer von der Straße ab.:huh: Seitdem harrt der Mann in dem Fahrzeug aus. Doch Rettung naht.:rolleyes:

    28.03.2019
    Stand 28.03.2019, 18:14 Uhr


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    Bielefeld/Steinfurt. Seit vier Tagen harrt ein bulgarischer Fernfahrer am Rande der Bundesstraße 54 zwischen Steinfurt und Münster in seinem Truck aus. Laut der Kreispolizei Steinfurt kam der Lkw am Montagabend gegen Mitternacht von der Straße ab. Es handelt sich um einen "Alleinunfall", zu Schaden kam dabei niemand.

    Auf Bildern ist zu sehen, wie der weiße Lkw im Gebüsch schräg in der Böschung an der Bundesstraße hängt. Von der Straße führt eine Bremsspur die Schräge hinab.

    Spediteur ist in der Pflicht

    An dessen Ende steht der Laster nun seit Tagen, X/ weil er aus eigenem Antrieb nicht mehr zurück auf die Straße kommt. "Der Laster stellt keine Gefahr für den Verkehr da", sagt ein Sprecher der Polizei. Deshalb habe die Polizei mit dem Fall im Prinzip nichts mehr zu tun. :/

    Die Verantwortung für die Bergung des Fahrzeugs liegt beim zuständigen Spediteur, der in Bulgarien ansässig sein soll.

    Trucker muss sich gedulden

    Allerdings sei daraus aus ungeklärten Gründen nichts geworden. :rolleyes: Möglicherweise gab es Abstimmungsschwierigkeiten. Dem Trucker bleibt aktuell also nichts anderes übrig, als am Straßenrand der B54 zu warten.;) Denn für die Unterbringung muss die Spedition oder der Fahrer selbst aufkommen. Allerdings ist wohl niemand bereit, die Kosten zu zahlen.:whistling:

    Thomas Straub von Straßen NRW sieht allerdings eine nahende Rettung kommen. Am Freitagmorgen um 8 Uhr werde die Fahrbahn in Richtung Steinfurt voll gesperrt. Eine Stunde später soll dann ein Kran anrücken: "So wird der Lkw in die Luft gehoben und auf die Fahrbahn gestellt", erklärt Straub. Dadurch entstünden keine weiteren Flurschäden.

    Eine Nacht außerhalb des Trucks

    Für den Fahrer sollte der unbeabsichtigte, mehrtägige Aufenthalt am Rande der Bundesstraße damit ein Ende haben.8o Der Mann aus Bulgarien habe aber wohl nicht alle Nächte in seinem Fahrerhaus verbracht.

    "Ich habe mit ihm gesprochen und ihm eine ortsnahe Pension empfohlen, wo er wohl auch geschlafen hat", sagt Straub. So konnte der Fahrer zumindest eine Nacht außerhalb seines Lasters verbringen.

    Ironie der Geschichte: Eigentlich wollte das EU-Parlament in dieser Woche über ein Maßnahmenpaket abstimmen, das Lkw-Fahrern mehr Rechte einräumen soll. Unter anderem ist darin vorgesehen, dass Trucker ihre Ruhezeit künftig in Hotels verbringen dürfen. Doch die Abstimmung wurde verschoben.


    Quelle: https://www.nw.de/nachrichten/…rerhaus-uebernachten.html

  • Stand: 03.04.2019 16:54 Uhr - Lesezeit: ca.2 Min.

    Lkw-Großkontrolle: Polizei zieht Bilanz

    Bei einer Großkontrolle von Lkw, Transportern und Sattelschleppern hat die Polizei 24 Fahrzeugen aus dem Verkehr gezogen. 131 Fahrzeuge und 135 Personen seien am Dienstag kontrolliert worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Sie stellte zahlreiche Verstöße fest, darunter Urkundenfälschung, mangelnde Ladungssicherung, Manipulationen an Fahrtenschreibern sowie nicht eingehaltene Sozialvorschriften. Es war den Angaben zufolge die bundesweit größte Aktion dieser Art.


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    Einhaltung der Ruhezeiten im Fokus

    Dicht an dicht standen die Laster an der Kontrollstelle unterhalb der Köhlbrandbrücke, zahlreiche Polizisten in gelben Warnwesten inspizierten die Ladung, schauten in die Papiere und überprüften die Fahrzeuge auf technische Mängel. Dabei wurden mehr als 50 Bußgelder verhängt - vor allem, weil die Ruhezeit nicht eingehalten wurde.:whistling:

    In Hamburg nehme der Lkw-Verkehr seit Jahren zu, sagte der Leiter der Verkehrsdirektion der Hamburger Polizei, Ulf Schröder. "Es geht in erster Linie um Manipulationen am Fahrtenschreiber." Im Speditionsgewerbe sei der Konkurrenzdruck immens groß, deshalb seien Fahrer zum Teil tagelang ohne echte Ruhezeit unterwegs, um Waren rechtzeitig anzuliefern.:/ "Einige halten sich mit Aufputschmitteln wach, das wird dann extrem gefährlich.":huh:

    Unterstützung aus anderen Bundesländern und Dänemark

    Die Verkehrsdirektion der Polizei Hamburg wurde bei der Großkontrolle von spezialisierten Beamten aus 13 Bundesländern, Polizisten aus Dänemark, Mitarbeitern des Bundesamts für Güterverkehr aus Köln, der Verkehrsbehörde, dem Amt für Arbeitsschutz sowie Sachverständigen unterstützt. Insgesamt wurden 114 Polizisten eingesetzt.


    Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten…nz,grosskontrolle206.html

  • Ladefläche nicht eingefahren Lkw bleibt an Schilderbrücke hängen – Fahrer stirbt


    Bad Nauheim/Gießen -

    Tödlicher Lastwagenunfall auf der A5: Ein Lastwagenfahrer ist in Hessen mit einem Kipplaster an einer Brücke mit einem Verkehrsleitsystem hängengeblieben. Aus unbekannter Ursache war die Ladefläche nicht eingefahren, wie die Autobahnpolizei Mittelhessen mitteilte. Der 66 Jahre alte Fahrer starb noch vor Ort.

    Der Lastwagen riss die Verkehrsleitanlage völlig ab, das Fahrzeug prallte gegen eine niedrige Betonabgrenzung der Fahrbahn. Der Unfall hat am Donnerstagnachmittag zwischen Bad Nauheim und Butzbach zu einer stundenlangen Vollsperrung der Autobahn in Richtung Kassel geführt. Zuvor hatte der Sender Hit Radio FFH berichtet. (dpa)


    quelle: https://www.ksta.de/panorama/l…wpONVVJox_Di8Nbadc9k6Wyso

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • A1 bei Leverkusen Fahrer stirbt während Fahrt – Mann springt auf unkontrollierten Lkw


    Leverkusen/Wermelskirchen -

    Ein Autofahrer hat am Mittwochabend auf der Autobahn 1 bei Leverkusen einen Lastkraftwagen gestoppt, der außer Kontrolle geraten war. Wie die Polizei bestätigte, war der Fahrer des Lkw bewusstlos geworden, das Fahrzeug fuhr unkontrolliert über die Straße.

    Da die Polizei den Lkw nicht stoppen konnte, rannte der Autofahrer über die Straße und schlug die Scheibe des Lkw ein. Dann schwang er sich in die Fahrerkabine und drückte die Bremse.


    Mit 15 Km/h auf der linken Spur

    Gegen 21 Uhr fuhr der Lastkraftwagen mit rund 15 Kilometern pro Stunde unkontrolliert auf der linken Spur der A1. Andere Lkw-Fahrer waren bereits auf das Fahrzeug aufmerksam geworden und sperrten mit ihren Sattelzügen die Fahrbahn ab.

    Als die alarmierte Polizei eintraf, wollten sie das an der Mittelleitplanke unkontrollierte Fahrzeug stoppen. Doch die Beamten waren lediglich mit einem VW Bulli vor Ort, der den Sattelzug nicht zum Stoppen bringen konnte.

    „Ein wagemutiger Zeuge hat dann sein Auto gestoppt“, sagt ein Sprecher der Kölner Polizei, „und ist über die Fahrbahn bis zu dem Lkw gerannt.“ Der 43-Jährige hatte einen Nothammer und ein Stativ dabei mit denen er die Scheibe des Lkw einschlug. Dann schwang er sich in die Fahrerkabine, drücke das Bremspedal und brachte das Fahrzeug kurz vor Wermelskirchen zum Stehen.


    Lkw-Fahrer stirbt in Fahrzeugkabine

    Als die Rettungskräfte eintrafen, konnten sie jedoch nur den Tod des 54-jährigen Lkw-Fahrers feststellen. „Der Mann hatte einen internistischen Notfall“, so der Polizeisprecher. Die genaue Ursache wird durch die Polizei nun ermittelt.

    Durch den Einsatz des Autofahrers, der den Lkw stoppte, wurden keine weiteren Menschen verletzt oder Autos beschädigt. Lediglich die Mittelleitplanke der A1 wurde stellenweise demoliert. Der Polizeisprecher ergänzte: „Dieser Zeuge hat sehr viel Schlimmeres verhindert, er wäre ein Kandidat für die Helfermedaille.“


    quelle: https://www.rundschau-online.d…WxSwBH3C8D9fh9VHydsWg-F7Q

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • helfermedaille ... in österreich bekäme er 1 punkt und 1.500,- € strafe wegen gefährlichen eingriffs in den strassenverkehr ...

    Die Arbeit läuft nicht davon, während Du dem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht ...


    svensk krop dansk arm østrigske hjerne