Deutschland: News und interessantes

  • BWVL unterstützt Abbiegeassistent

    Der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) begrüßt das staatliche Förderprogramm, sieht darin aber auch einen entscheidenden Nachteil.


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    Bonn. Der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) ist offizieller Unterstützer der BMVI-Aktion Abbiegeassistent und begrüßt den bevorstehenden Start des neuen Förderprogrammes des Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenz-Systemen.

    Nachdem bereits Ende vergangenen Jahres einheitliche technische Kriterien für Abbiegeassistenz-Systeme festgelegt und veröffentlicht wurden, ist das neue Förderprogramm für die freiwillige Aus- und Nachrüstung von Nutzfahrzeugen ab 3,5 Tonnen mit Abbiegeassistenz-System der nächste Schritt, um mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen und Abbiegeunfälle zu vermeiden.:thumbup: BWVL-Hauptgeschäftsführer Labrot appellierte bei dieser Gelegenheit an die Nutzfahrzeugindustrie, kostengünstige Systeme bereits für die Erstausrüstung in breiterem Maße zur Verfügung zu stellen. Es müsse möglich sein, jedes neue Nutzfahrzeug zu einem vertretbaren Aufpreis mit dem Abbiegeassistenten auszurüsten.



  • Fortsetzung: Abbiegeassistent 111.jpg

    Nur 0,8 Prozent der Lkw des Bundes fahren mit Abbiegeassistenten

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    LKW haben beim Rechtsabbiegen im wahrsten Sinne des Wortes einen „toten Winkel“: Im Schnitt stirbt nahezu jede Woche etwa ein Radfahrer in Deutschland dadurch, dass sie oder er vom Fahrer eines rechtsabbiegenden Lasters übersehen wird. Etwa 1500 werden jedes Jahr auf diese Weise verletzt. :huh: Der Bundestag hat daher die Bundesregierung im Sommer auch bereits dazu aufgefordert, zusätzlich zu neuen EU-Regeln auf nationaler Ebene Regelungen umzusetzen, um Abbiegeassistenten in Deutschland schneller einzuführen.


    Doch schon die LKW-Flotte, die der Bundesregierung in ihren Ministerien und Behörden selbst untersteht, läuft Gefahr, Radfahrer zu übersehen:   Gerade einmal 35 der gut 4200 LKW des Bundes verfügen über einen Abbiegeassistenten. X/ Bei den über 12.000 Lastern der Bundeswehr sind es nur zwei.:thumbdown:



  • LKW-Fahrer nimmt bei VW-Werk Salzgitter falsche Zufahrt:!:


    Salzgitter. Bei einem Unfall ist ein LKW unter einer Brücke beim VW-Werk Salzgitter eingeklemmt worden. Der Fahrer wurde schwer verletzt.


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    Bei einem LKW-Unfall ist am Montagmorgen in Salzgitter der Fahrer schwer verletzt worden. Gegen 6.50 Uhr hatte der Fahrer des LKW bei seiner Fahrt ins VW-Werk Salzgitter von der Eisenhüttestraße kommend am Südparkplatz die falsche Einfahrt genommen und versucht, durch eine PKW-Unterführung ins Werk zu gelangen. Der LKW hatte keine Ladung geladen.

    Fahrer wurde in Kabine eingeklemmt

    Wie die Feuerwehr berichtet, wurde der Fahrer dabei in seiner Kabine eingeklemmt. Die Einsatzkräfte befreiten ihn, der Rettungsdienst brachte den Mann in die Klinik Holwedestraße in Braunschweig. Wie stark die Brücke beschädigt ist kann die Polizei Salzgitter am Montagmorgen noch nicht abschätzen. Die Statik werde derzeit noch überprüft, berichtet die Polizei.


    Quelle: https://www.braunschweiger-zei…tter-falsche-Zufahrt.html?




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    05. Februar 2019

    Hubertus Kobernuß zählt zu den wichtigen Stimmen der Transportbranche. Im DVZ-Interview spricht er über höhere Fahrergehälter, seinen Medienfrust, die Chancen künstlicher Intelligenz, die Rampenprobleme beim Handel, den täglichen Druck – und warum er trotzdem gern Spediteur ist.

    DVZ: Herr Kobernuß, hatten Sie heute Lust, ins Büro zu gehen?

    Hubertus Kobernuß: Ja, wie jeden Tag seit 39 Jahren.

    Ich frage, weil Sie beim Deutschen Logistik-Kongress in Berlin gesagt haben, dass es Tage gibt, an denen Sie keine Lust haben. Sie hatten dies mit der „medialen Prügel“ begründet, die die Transportbranche seit Jahren beziehe.

    Okay, das stimmt, das ist eindeutig der Fall. Die inhabergeführten Unternehmen sind deshalb gefrustet. Allerdings muss ich hier unterscheiden zwischen der Fachpresse und den allgemeinen Medien. Letztere wissen einfach zu wenig über die Branche und die Arbeitsbedingungen. Und LKW-Transporte sind vor allem dann ein Thema, wenn es um Unfälle geht.

    Ziemlich präsent waren zuletzt auch die Schwierigkeiten bei der Paketzustellung und die Fahrerproblematik. Angenommen Sie wären


    Chefredakteur für einen Tag: Was für eine Titelstory würden Sie sich wünschen?

    Zum einen das Thema Mauterhöhung und hier die Frage: Wer soll das bezahlen?

    Für mich ist das eine verkappte Steuer. Zum anderen würde ich mir eine Schlagzeile wie „Danke Trucker, ohne Euch kein Wohlstand“ wünschen. Denn es ist eben keine Selbstverständlichkeit, dass die Regale voll sind.


    Wie würden Sie das Image der Logistik in der Öffentlichkeit beschreiben?

    Als schlecht! Da können Sie die ganzen alten Kamellen aus den Zeitungen nehmen. Dazu gehört zum Beispiel auch die Vorstellung, dass Unternehmen ihre Fahrer wie Sklaven behandeln und sie viel zu viel für viel zu wenig Geld arbeiten lassen. Das stimmt alles nicht mehr.

    Was die Fahrer erzählen und was in den Zeitungen darüber zu lesen ist, sollte man also nicht unbedingt für bare Münze nehmen?

    So ist es. Wenn Fahrer zum Beispiel sagen: „Ich werde getrieben vom Disponenten und bin unter Zeitdruck“, dann trifft das einfach nicht mehr zu. Jeder Disponent organisiert heute eine Tour so, dass sie unter normalen Umständen gefahren werden kann. Wenn ein Fahrer aber meint, drei Mal Pause machen zu müssen, verschläft und dann noch in einen Stau fährt, weil er sich nicht über die Verkehrsdichte schlaugemacht hat, dann kann er anderen nicht erzählen, dass er unter Druck steht. Dass Wartezeiten an der Rampe Zeitdruck erzeugen, stimmt allerdings.


    Und was ist mit der Bezahlung?

    Da sagen Fahrer natürlich oft, dass sie zu gering sei. Wenn es dann aber mehr Geld gibt, bedankt sich keiner, weil das als Selbstverständlichkeit gesehen wird. Und nach drei Monaten heißt es dann wieder: „Ich werde zu schlecht bezahlt.“

    Wobei Sie selbst öffentlich betonen, dass die Fahrer nicht angemessen verdienen.

    Das ist auch absolut richtig – heißt aber nicht, dass sie grundsätzlich schlecht bezahlt oder gar ausgebeutet werden. Das Lohnniveau ist heute schon erheblich höher als noch vor wenigen Jahren. Und es steigt weiter. Das gönne ich den Fahrern auch von Herzen.


    Welche Bezahlung wäre denn angemessen?

    Zwischen 5.000 und 6.000 EUR brutto im Monat.:huh: Das wäre ungefähr so viel, wie in Dänemark bezahlt wird. ?( Dort sind natürlich die Lebenshaltungskosten höher. Aber im Vergleich zu Arbeitnehmern, die ebenfalls Verantwortung tragen, jedoch deutlich mehr zu Hause sind, wäre das angemessen. Schließlich kann der Warenwert plus Fahrzeug schnell in die Millionen gehen.


    Quelle: https://www.dvz.de/rubriken/xi…er-waeren-angemessen.html?

  • BGL will Heimkehrpflicht nach spätestens vier Wochen:!:

    Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung unterstützt den Vorschlag, eine Heimkehrpflicht für Lkw-Fahrer ins EU-Mobilitätspaket aufzunehmen.


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    Frankfurt am Main. Vor allem osteuropäische Lkw-Fahrer trinken laut Polizeiberichten an freien Wochenenden fern der Heimat zu viel Alkohol.:huh: Angesichts der jüngsten Ergebnisse von sonntäglichen Alkoholkontrollen auf Autobahnrastplätzen bei Lkw-Fahrern fordert der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), die Ursachen zu bekämpfen.:thumbup: Der BGL unterstützt den Vorschlag der EU-Verkehrsminister, für Lkw-Fahrer eine Heimkehrpflicht nach spätestens vier Wochen Einsatzzeit im ersten EU-Mobilitätspaket festzuschreiben.:thumbup: Derzeit steckt das Reformvorhaben im EU-Parlament fest.X/


    Übermäßiger Alkoholkonsum osteuropäischer Fahrer:!:

    „Wir müssen das Problem übermäßigen Alkoholkonsums vorwiegend osteuropäischer Lkw-Fahrer an freien Wochenenden an der Wurzel packen und dürfen uns nicht mit der Symptombehandlung begnügen“, sagte BGL-Hauptgeschäftsführer Dirk Engelhardt am Donnerstag. Wer regelmäßig zu Hause bei seiner Familie sein könne, habe auch „keinen Grund, aufgrund sozialer Isolation zur Flasche zu greifen“:rolleyes:. „Hier gehen faire Arbeitsbedingungen und Verkehrssicherheit Hand in Hand.:thumbup: Deswegen rufen wir die Europaabgeordneten auf, dem Vorschlag der EU-Verkehrsminister für eine Heimkehrpflicht nach spätestens vier Wochen Einsatzzeit zuzustimmen und die Abstimmung darüber nicht zu vertagen“, forderte Engelhardt.


    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…-vier-wochen-2263322.html


  • Girteka lässt seine ersten Lkw in Deutschland zu und will künftig auch innerdeutsche Komplettladungen abwickeln:!:


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    Der litauische Großflottenbetreiber Girteka Logistics kommt nach Deutschland. Das Unternehmen gab heute bekannt, dass es die ersten Lkw in Deutschland zugelassen habe. „Wir reagieren damit auf die starke Nachfrage auf wachsende Kapazitäten für Komplettladungsverkehre (FTL) in Deutschland“, teilt Sprecher Kristian Kaas Mortensen mit. Innerdeutsche FTL-Verkehre sollen demnach ein integraler Bestandteil des Girteka-Portfolios werden, kündigt das Unternehmen an.;)

    Girteka erhöht Zahl der Fahrer auf 10.000:!:

    Die Girteka-Verantwortlichen gehen davon aus, dass sie angesichts des Fahrermangels in Deutschland eine Lücke schließen können. Sie weisen auf Schätzungen hin, wonach im laufenden Jahr ein Fünftel der deutschen Fahrzeuge wegen des Fahrermangels still steht. Offizielle Zahlen dazu gibt es nicht. In der gleichen Zeit – von Januar bis Oktober 2018 habe Girteka die Zahl seiner Lkw-Fahrer von 8.000 auf 10.000 erhöht.:huh:

    Zurzeit hat das auf langströmige FTL-Transporte in Europa spezialisierte Unternehmen rund 5.000 eigene Lkw und 5.500 Trailer im Einsatz. Girteka Logistics wurde erst 1996 gegründet, einer der Schwerpunkte ist die Lebensmittel-Logistik. Bis in drei Jahren will die Großspedition über 10.000 Trucks und 20.000 Mitarbeiter verfügen. :huh: Der Aufbau einer Präsenz in Deutschland sei ein Schritt auf dem Weg dahin.:rolleyes:


    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…deutschland-10482179.html