GB - Gross Britannien

  • Maut in Großbritannien: Ab April kommt die Lkw-Maut


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    Künftig müssen in Großbritannien auch ausländische Lkw ab zwölf Tonnen Gesamtgewicht Maut bezahlen.


    Die neue Maut ist zeitabhängig und orientiert sich an der Art des
    Fahrzeugs, der Anzahl der Achsen und des Fahrzeuggewichts. Laut
    Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV) bewegt sich die Gebühr
    zwischen 1,7 britischen Pfund (ein GBP entspricht etwa 1,2 Euro) und
    zehn GBP pro Tag (00:00 Uhr bis 23:59:59 Uhr) beziehungsweise 85 GBP bis
    1.000 GBP pro Jahr. In Großbritannien werde keine Mehrwertsteuer auf
    die Maut erhoben.


    Wer die Maut schon im Voraus bezahlt, kommt günstiger davon.
    Ausländische Fahrzeuge können die Maut demnach vor der Einreise online,
    telefonisch oder an Kassenterminals bezahlen. Generell bietet der
    Betreiber dazu nur die Zahlung per Kundenkarte, Kreditkarte oder
    Tankkarte an. Laut DSLV können Fahrer jedoch an einigen Fährterminals
    und Tankstellen in bar oder per Karte bezahlen. Großbritannien bietet
    nach Angaben des Verbands keine Papiervignette oder einen sonstigen
    physischen Nachweis an. Die Registrierung erfolgt daher auf dem Online-Portal der Betreibergesellschaft Northgate Public Services.


    Das System erstellt laut DSLV eine Datenbank, über die Behörden Lkw
    identifizieren und verfolgen können, die keine Maut bezahlt haben.
    Unternehmen sind demnach dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass die
    Maut bei jeder Einfahrt in Großbritannien bezahlt ist. Ist die Maut
    nicht bezahlt, wird vor Ort eine Geldbuße in Höhe von 300 GBP fällig.
    Zahlt der Fahrer nicht, wird das Fahrzeug beschlagnahmt. Ab dem 17. März
    2014 kann demnach ein Mautkonto eingerichtet werden.
    http://www.eurotransport.de/bi…die-lkw-maut-6530582.html

  • Flüchtlinge: Bei blinden Passagieren drohen Rekordstrafen:!:

    Jeden Tag werden in Großbritannien zehn Geldbußen gegen Transportunternehmen verhängt, weil an Bord eines ihrer Lkw illegale Flüchtlinge entdeckt wurden. X/


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    Die Zahl der bestraften Zwischenfälle ist 2016/2017 im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent angestiegen, insgesamt wurden 3.522 Verstöße gezählt, berichten britische Medien unter Berufung auf Informationen des Innenministeriums. Dabei hatten die Strafen einen Umfang von umgerechnet etwa 8,8 Millionen Euro. Im Zeitraum 2011/2012 waren lediglich 648 Geldstrafen verhängt worden.X(



    „Diese neuen Zahlen zeigen ganz klar, dass sich die Situation auf der anderen Seite des Ärmelkanals verschlimmert“,:thumbdown: sagte der Chef des britischen Straßentransportverbands Road Haulage Association (RHA), Richard Burnett. Zwar ist das Flüchtlingscamp in Calais im vergangenen Jahr aufgelöst worden, aber nach Informationen seiner Mitglieder ist die Zahl der Migranten, die nach Großbritannien gelangen wollten, im Steigen begriffen. Menschenhändlern sei jedes Mittel recht, um mit ihrer Notlage Geld zu verdienen, betonte Burnett.


    Fahrer wegen Straßensperre im Lkw verbrannt:!:
     

    Inzwischen seien die schlimmsten Befürchtungen Realität geworden, sagte er. Denn Mitte Juni war ein polnischer Lkw-Fahrer auf der A 16 Richtung Hafen Calais ums Leben gekommen, als sein Fahrzeug Feuer fing, nachdem er auf drei weitere Laster aufgefahren war. Diese hatten unverhofft wegen einer von Migranten errichteten Straßensperre aus Baumstämmen stoppen müssen. In einem der Fahrzeuge wurden elf Menschen aus Eritrea gefunden.:thumbdown:


      Der RHA-Chef forderte Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron auf, Militär in die Region und an die Zufahrtsstraßen zu schicken:!: Nur so könnten tausende von Fahrern geschützt werden, die täglich auf dem Weg nach Großbritannien seien. Würden sie zu einem Stopp gezwungen, seien sie leichte Beute für die wachsende Zahl der Schleuser.


    Alle Transportunternehmen, die auf der Strecke unterwegs seien, sollten sich genau an die Vorgaben des britischen Innenministeriums halten, riet Burnett. Andernfalls kann pro gefundenem Migranten gegen Fahrer oder Unternehmen eine Strafe von bis zu 2.300 Euro verhängt werden:!:

    Aber nicht immer reichen die Vorsichtsmaßnahmen aus. In West Sussex waren auf einem Lkw Mitte Juni 18 Menschen gefunden worden. Burnett forderte von seiner Regierung deshalb eine Anpassung des Rechtsrahmens von 1999 an die aktuelle Situation.

     

    Quelle: http://www.eurotransport.de/ne…ssbritannien-9124716.html

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    Ab dem 30. Oktober 2017 ist das übernachten in Lay bys sogenannte Wald und Wiesenparkplätze bzw. Parkbuchten an den Landstrassen in der gesamten Region Grafschaft Kent verboten. :huh:


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    Jeweils gilt das ganze von 8 Uhr abends bis 7 Uhr morgens. Das gleiche gilt für Gewerbe und Industriegebietes. Zuwider Handlung wird mit einem Bussgeld von 70 Pfund für den Fahrer und 250 Pfund für die Firma geahndet und eine Kralle kommt ans Auto bis zur Bezahlung des Bussgeldes. =O

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    und Flurschäden...zzzzzUnbenannt.PNG


    Noch beschränkt sich diese Regelung auf Kent. Soll demnächst bzw. Irgendwann aber auch auf andere Regionen und eventuell auf ganz England ausgeweitet werden. :(


    Auch in UK gilt ab 1.November dass die 45er Ruhezeit im Lkw ebenfalls verboten sein soll. Aber das Verbot gilt nicht generell für das übernachten im Lkw wie in Belgien oder Frankreich.:/ Sondern ist nur in den Lay Bys und in Industriegebieten dann verboten:!:


    Sofern die Wochenruhezeit auf einem Truckstop oder einer Raststätte verbracht wird ist die 45 Ruhezeit im Lkw trotzdem erlaubt.:thumbup:


    Es zählt nur das Sanitäre Anlagen und Dusche sowie Restaurant oder Verpflegungsmöglichkeiten gegeben sind.


    Verstösse sollen dann mit 300 Pfund Strafe geahndet werden. =O

    Quelle:  http://www.kentonline.co.uk/ashford/news/truckers-slam-ludicrous-new-clamp-133760/

  • EASTERN European lorry drivers are now deserting Britain because the drop in the pound after Brexit means their wages are no longer worth so much when sent to their families back home:!:


    Kurzfassung die Polnischen Fahrer bzw. Arbeiter hauen aus England ab weil es sich wegen dem niedrigen Pfund und vom Wechselkurs für die nicht mehr lohnt.:/


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    Polnische Kraftfahrer verlassen das Vereinigte Königreich da die Löhne nach dem Brexit an Wert verlieren:!:


    Osteuropäische Kraftfahrer fangen an Britannien zu verlassen, da der Wertverlust des GBP nach dem Brexit dafür sorgt, dass ihre Löhne an Wert verlieren, wenn sie sie an ihre Familien in der Heimat überweisen.X/

    Allerdings werden Kritiker darauf hinweisen, dass Fahrer, die einen Großteil ihrer Löhne in die Heimat überweisen nicht so viel zur britischen wirtschaft beitragen wie jene, die sich hier niedergelassen haben.:rolleyes: Es gibt mindestens 60.000 Lastwagenfahrer aus Osteuropa, die für britische Firmen arbeiten, und die Spediteure sind jetzt "stark abhängig" von einem Zustrom ausländischer Arbeiter, um das Geschäft am laufen zu halten.


    Spediteure sagen, dass Fahrer aus Ländern wie Polen mittlerweile zögern, wenn es darum geht, im Königreich zu arbeiten. Der Grund liegt dafür ist der schwache Kurs des Sterling - bei Überweisung des Lohns ins Heimatland wird dieser minimiert. Geschäftsführer aus der Industrie fürchten, dass diese neue Entwicklung zu einem Mangel an Arbeitskräften im Logistiksektor führt, da Briten diese Arbeit lieber nicht übernehmen wollen.?(


    Das Einstellen von Briten hat sich als derart herausfordernd erwiesen,:huh: dass im vergangenen Jahr eine Arbeitsvermittlung Kraftfahrern aus Bulgarien, Polen und Rumänien, die schon in UK arbeiten, eine Prämie von £100 angeboten hat, wenn sie Landsleute angeworben haben, die noch nicht in UK arbeiten.

    Die angesehene Road Haulage Association wies auf die Befürchtung von Firmenchefs hin, dass der Pool an verfügbaren ausländischen Fahrer nach dem Brexit austrocknet.


    https://www.prodrivers.ie/poli…h-back-home-after-brexit/

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    Ab März können bei Kontrollen auch solche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten geahndet werden, die innerhalb der vergangenen 28 Tage begangen wurden:!:

    London. Die britische Straßenkontrollbehörde Driver and Vehicle Standards Agency (DVSA) hat angekündigt, ab 5. März die Strafen für Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten von Lkw- und Busfahrern zu verschärfen. Kontrolleure sollen künftig alle Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeit ahnden können, die in den 28 zurückliegenden Tagen gemacht wurden, teilt DVSA mit. Bislang dürfen britische Kontrolleure nur Bußen für Verstöße aussprechen, die am Tag der Kontrolle selbst stattgefunden haben.


    Für einen Verstoß gegen die Lenk- und Ruhezeiten ist eine Höchstbuße von 300 britischen Pfund (zurzeit knapp 340 Euro) vorgesehen. Bis zu fünf Verstöße aus den vergangenen 28 Tagen dürfen geahndet werden, so dass die Maximalbuße bei 1500 Pfund (rund 1700 Euro) :huh: liegt. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob der Verstoß in Großbritannien oder im Ausland stattgefunden hat.:(


    Über 6000 Bußen in einem Jahr:!:


    Ausländische Lkw-Fahrer müssen die Buße sofort begleichen. Ansonsten werden sie und ihre Fahrzeuge von den Kontrolleuren vor Ort festgehalten. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten seien eine Gefahr für den Straßenverkehr und kämen häufig vor.


    Gleichzeitig verweist sie darauf, dass sie seit November Bußen gegen Lkw-Fahrer verhängt, die ihre wöchentlichen Ruhezeiten in ihren Fahrzeugen verbringen und die Fahrzeuge dafür an Orten abgestellt sind, „wo sie Probleme bereiten“, wie die DVSA schreibt. Kontrolleure würden seit November gezielt solche Orte kontrollieren. :whistling: Bußgelder von 300 Pfund würden auch für diesen Verstoß verhängt. (kw)

    https://www.verkehrsrundschau.…ssbritannien-2101598.html


  • War von 2002 – 2005 im Österreich-Englandverkehr bei Trawöger und Groh im Einsatz:!:


    Ich hatte in 3 Jahren nur eine Kontrolle in Deeside North Wales, ;) der Engländer war was Verstöße bei Einsatz,- und Lenkzeiten betraf eigentlich sehr human.:thumbup:


    Wenn ich heute die News so lese, Parkverbot in Laybays und Industrie – Estates sowie Verbot der 45er Pause im Lkw und auch der Horror in Calais, [Blocked Image: https://www.brummionline.com/forum/images/smilies/hmm.gif] bin ich froh in Pension zu sein.



    Die Fahrerei wurde die letzten Jahre im Fernverkehr durch Parkplatznot, Lohndumping, unsinnige Gesetze und Vorschriften dermaßen erschwert, :rolleyes: das immer weniger die Lust haben sich das anzutun. [Blocked Image: https://www.brummionline.com/forum/images/smilies/nonono.gif]



    106.jpg Gruß hisco

  • Hallo Leute,

    fahre im Moment viel nach GB wir(Firma Ebner, Thalgau) fahren von Dünkirchen nach Dover. Da ist es Gott sei Dank noch nicht so schlimm wie in Calais. Zum parken, es ist eigentlich nur an den "Servises" an der Autobahn erlaubt. Für einen STOLZEN PREIS, für 2 Tage 56 Pfund=61 Euro ohne ESSEN.


    Gruß Harry

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    Grossbritannien passt Schwerverkehrsabgabe an:!:

    Während die sogenannte HGV Levy für Lkw ab 12 Tonnen mit Euro-6-Norm ab 1. Februar 2019 sinkt, müssen schwere Fahrzeuge mit schlechteren Schadstoffklassen künftig bis zu 20 Prozent mehr für die Straßennutzung zahlen.


    29.01.2019


    London. Zum 1. Februar 2019 passt Großbritannien die Tarife der zeitabhängigen elektronischen Schwerverkehrsabgabe (HGV Levy) an. Darauf wies jetzt der Deutsche Speditions- und Logistikverband hin. Die von allen in- und ausländischen Lkw ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (zGG) erhobene Maut für die Benutzung des britischen Straßennetzes hängt von der Art des Fahrzeugs, der Anzahl der Achsen, der Fahrzeuggewichte und zukünftig auch von der Emissionsklasse ab.

    Während für Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6 ab 1. Februar 2019 dem DSLV zufolge um bis zu zehn Prozent günstigere Tarife gelten, verteuern sich die Tarife demnach für Fahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 0 bis Euro 5 zum Teil bis zu 20 Prozent.


    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…hrsabgabe-an-2257034.html