• ITALIEN: LKW-FAHRVERBOTE FÜR 2018

    Die italienische Regierung hat die Lkw-Fahrverbote für 2018 bekanntgegeben. Neben dem üblichen Sonntagsfahrverbot dürfen Lkw an einer Reihe weiterer Tage nicht fahren.


    Rom. Knapp vor dem Jahreswechsel hat das italienische Verkehrsministerium die Lkw-Fahrverbote für das Jahr 2018 festgelegt. Wie schon in den Vorjahren gilt grundsätzlich sonntags ein Fahrverbot zwischen 9 und 22 Uhr. In den Sommermonaten Juni, Juli, August und September beginnt das sonntägliche Lkw-Fahrverbot bereits morgens um 7 Uhr.

    Weitere Fahrverbote für 2018 sind folgende:

    Samstag, 6. Januar, von 9 bis 22 Uhr

    Karfreitag, 30. März, von 14 bis 22 Uhr

    Karsamstag, 31. März, von 9 bis 16 Uhr

    Ostermontag, 2. April, von 9 bis 22 Uhr sowie Dienstag, 3. April, von 9 bis 14 Uhr

    Mittwoch, 25. April (italienischer Nationalfeiertag), von 9 bis 22 Uhr

    Dienstag, 1. Mai, von 9 bis 22 Uhr

    Samstag, 2. Juni (Nationalfeiertag), von 8 bis 22 Uhr

    Samstag, 30. Juni, von 8 bis 16 Uhr

    Samstag 7., 14. und 21. Juli, von 8 bis 16 Uhr

    Freitag, 27. Juli, von 16 bis 22 Uhr

    Samstag, 28. Juli, von 8 bis 22 Uhr

    Freitag, 3. August, von 14 bis 22 Uhr

    Samstag, 4. August, von 8 bis 22 Uhr

    Samstag, 11. August, von 8 bis 22 Uhr

    Mittwoch, 15. August (Ferragosto), von 8 bis 22 Uhr

    Samstag, 18. August, von 8 bis 16 Uhr

    Samstag, 25. August, von 8 bis 16 Uhr

    Donnerstag, 1. November (Allerheiligen), von 9 bis 22 Uhr

    Samstag, 8. Dezember (Nationalfeiertag), von 9 bis 22 Uhr

    Samstag, 22. Dezember, von 9 bis 14 Uhr sowie am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, je von 9 bis 22 Uhr

    Für aus dem Ausland oder von der Insel Sardinien kommende Lkw wird der Beginn des Fahrverbots für das italienische Festland um vier Stunden nach hinten verlegt. Liegt das Ziel im Ausland oder aber auf Sardinien, beginnt das Fahrverbot bereits zwei beziehungsweise vier Stunden früher. (nja)

    Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ITALIEN – TRANSPORT & LOGISTIK.

    03.01.2018

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

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    ITALIEN: DREITÄGIGER NATIONALSTREIK DER BERUFSKRAFTFAHRER:!:

    In Italien drohen ab Sonntag massive Behinderungen in der Transportbranche. Gewerkschaften rufen sowohl Fahrer als auch Lagerarbeiter dazu auf, ihre Arbeit niederzulegen.?(

    Rom. Die Gewerkschaften Fao-Cobas und Slai Prol Cobas haben für die Zeit von Sonntag, 21. Januar, bis Dienstag, 23. Januar 2018, zu einem Streik der in Italien tätigen Berufskraftfahrer aufgerufen. Außer den Fahrern von Lastkraftfahrzeugen sowohl der Kategorie von bis zu 7,5 Tonnen als auch der Lkw mit einem Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen, sollen nach Willen der Gewerkschaft zudem sämtliche Lagerarbeiter ihre Arbeit niederlegen.

    Mit dem Streik wollen die Gewerkschaften der Forderung nach Einbeziehung in die Aushandlung des nationalen Logistik-Tarifvertrages CCNL Ausdruck verleihen. Bemängelt wird außerdem, dass es keine präzisen und detaillierten Informationen zum Vertragsgerangel zwischen den Arbeitgebern und den Gewerkschaften Cgil Filt, Cisl Fit und Uilt gebe.


    Kritik an Regelungen zu Führerscheinentzug und dritter Fahrspur.:rolleyes:

    Die Kritik von Fao-Cobas und Slai Prol Cobas ist weitreichend. Beide Gewerkschaften sprechen unter anderem von einem „infernalischen und inakzeptablen Spektakel“ an den Rasthöfen aufgrund extremer Menschenmassen und gesetzlicher Auflagen zu vorgeschriebenen Ruheorten für Kraftfahrer. Sie beschweren sich außerdem über die Regelungen zum Lkw-Führerscheinentzug, der schon bei einer leichten Geschwindigkeitsüberschreitung der vorgesehenen 90 Stundenkilometer auf Autobahnen oder aber einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als zehn Stundenkilometern auf anderen Straßen droht. Zudem zeigen sie Unverständnis für ein Verbot der Nutzung der dritten Fahrspur auch schon für Lkw unter 7,5 Tonnen.

    Aufgerufen zur Arbeitsniederlegung sind am Sonntag, 21. Januar 2018, von 0 Uhr bis Mitternacht sämtliche für die Sonntagsarbeit eingeplanten Arbeitnehmer sowie diejenigen, die noch vor Mitternacht ihre Arbeit aufnehmen sollen. Gleiches gilt für die beiden Folgetage, Montag und Dienstag, 22. und 23. Januar 2018.


    https://www.verkehrsrundschau.…skraftfahrer-2055565.html


  • Achtung: Italienische Polizei sammelt Daten über Sie und verhängt Fahrverbote:!:


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    Wir haben erfahren, dass die italienische Polizei ausländische Fahrer, die in Italien Verstöße begehen, in ihrem SDI-System (einer Ermittlungsdatenbank) registriert, welches direkt mit der italienischen Polizeidatenbank verknüpft ist.


    Jeder Fahrer hat zu Beginn 20 virtuelle Punkte auf seinem Führerschein und für jeden Verstoß werden Punkte abgezogen.


    Gemäß den nationalen Verkehrsgesetzen und insbesondere Artikel 24 des Gesetzes Nr. 120 vom 29. Juli 2010, wird der Fahrer nach dem Verlust der 20 Punkte vom Fahren in Italien ausgeschlossen:


    • für 2 Jahre, wenn die Verstöße, die zum Verlust der 20 Punkte führen, während eines Zeitraums von 1 Jahr begangen wurden;

    • für 1 Jahr, wenn die Verstöße während eines Zeitraums von 2 Jahren begangen wurden;

    • für 6 Monate, wenn die Verstöße während eines Zeitraums von 3 Jahren begangen wurden;


    Wenn ein Fahrer trotz Fahrverbot in Italien fährt, riskiert er ein Bußgeld in Höhe von 2.006 - 8.025 Euro, das Fahrzeug wird für 3 Monate still gelegt und der Fahrer darf 4 Jahre lang nicht in Italien fahren.


    Quelle: Guretruck

  • es wird immer schlimmer, und der fahrer ist am leichtesten zum schröpfen, kein parkplatz, bleibst am stanstreifen stehen, zahls, fährst weiter zahlst auch,

    die dispo soll sich um die parkmöglichkeit kümmern, gehts noch?

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  • CONFTRASPORTO GEGEN VERKEHRSBESCHRÄNKUNGEN AM BRENNER:!:

    Der italienische Transportverband kritisiert Österreichs vorgehen zur Regulierung des Verkehrs auf dem Brennerkorridor.;) Er fürchtet zusätzliche Belastungen für den italienische Wirtschaft.:rolleyes:


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    Bozen. Die Forderung Österreichs, den Warentransport entlang der Brennerlinie einzudämmen, um so Umwelt- und Lärmverschmutzung zu reduzieren, ist für den italienischen Transportverband Conftrasporto „nicht annehmbar“. Nach dem Versuch der österreichischen Regierung, in den neunziger Jahren mit einem eigenen Ökopunktesystem den Transitverkehr auf Österreichs Straßen einzuschränken, seien die Österreicher jetzt wieder zu „Höchstform aufgelaufen“.


    Paolo Uggè, Präsident des Transportverbandes, sieht in dem Vorschlag, das Verkehrsaufkommen am Brenner zu reduzieren, den Versuch einer Einschränkung des freien Warenverkehrs. Die italienische Wirtschaft würde von der Durchsetzung einer derartigen Forderung ebenso abgestraft wie durch das Ökopunktesystem. Es sei an der Zeit, dass Verkehrsminister Graziano Delrio Stellung beziehe. Es sei offensichtlich, dass der österreichische Vorschlag im Widerspruch zu europäischen Prinzipien stehe und nicht im Interesse des italienischen Produktionssystems sei.


    Am 5. Februar wollen Vertreter der Länder Deutschland, Österreich und Italien sowie der Grenzregionen Bayern, Tirol und Südtirol in München zu einem „Brenner-Gipfel“ zusammenkommen. Das gemeinsame Ziel ist, geeignete Maßnahmen für die schwierigeVerkehrssituation auf dem Brennerkorridor zu finden. (nja/jt)


    https://www.verkehrsrundschau.…n-am-brenner-2057589.html


  • ITALIEN: MAUTERHÖHUNG BREMST WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG:!:

    Der italienische Verband Confartigianato fürchtet durch die teils drastischen Mauterhöhung auf Autobahnen in Italien negative Folgen für die heimische Wirtschaft.:rolleyes:


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    Rom. Die Mauterhöhungen in Italien bleiben in der Diskussion. Vor allem da einige Betreibergesellschaften mit den neuen Preisen weit über der durchschnittlichen Mauterhöhung von 2,74 Prozent liegen und sich auf Autobahnteilstücken teils zwischen 8,34 Prozent (Turin-Mailand) und 52,69 Prozent (Aosta Ovest-Morgex) mehr bezahlen lassen.


    In einer Mitteilung moniert der Verband Confartigianato nun, dass Mauterhöhungen genehmigt worden seien, die trotz aller Erklärungsversuche in keinerlei Verhältnis zu einem leichten Wirtschaftsaufschwung stünden: „Wenn die externen Kosten wie die Mautkosten für die Warentransportfirmen derart ansteigen, wird die italienische Wirtschaftsentwicklung folglich ausgebremst.“


    Verlagerung auf die Schiene nicht praktikabel:!:


    Problematisch sei das insofern, als es in Italien oftmals keine wirkliche Alternative zum Transport per Straße gebe. Momentan, so Confartigianato, sei die Verlagerung von der Straße auf die Schiene schwierig und wenig praktikabel, obwohl es in einigen Gegenden Prämien von bis zu 2,50 Euro pro Kilometer gebe. Höhere Kosten, Wartezeiten und vereinbarte Lieferzeiten seien nicht kompatibel mit den Anforderungen des Marktes.


    Als Beispiel führt Confartigianato die 235 Kilometer lange Strecke zwischen Verona und Österreich an, für die etwa drei Stunden und 20 Minuten benötigt würden. Bei Verlagerung auf die Schiene würden die Zeiten verdoppelt, :rolleyes: da abgesehen von der reinen Transportzeit auch die Dauer der Verladung und Entladung einkalkuliert werden müsse. Das wiederum hätte längere Lieferzeiten, erhöhte Kosten und somit eine Reduzierung der Wettbewerbsfähigkeit zur Folge.


    Einige der Programme zur Förderung der Transportverlagerung seien zudem nicht operativ. Eine wirkliche Alternative zum Transport per Straße gebe es somit nicht und die Mauterhöhung treffe die Transportunternehmen daher empfindlich. :thumbdown:(nja)


    https://www.verkehrsrundschau.…sentwicklung-2063147.html

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    Das italienische Innenministerium hat ein Rundschreiben über die Strafen für Lkw-Fahrer veröffentlicht, die ihre einwöchige Ruhepause in der Kabine verbringen. Die Entscheidung des italienischen Ministeriums ist Folge des Urteils des Gerichtshofs der Europäischen Union vom Dezember 2017. Die Richter des Gerichts haben damals entschieden, dass die Fahrer keine wöchentliche regelmäßige Ruhezeit in der Kabine des Fahrzeugs verbringen dürfen:!:

    Nach dem Urteil des EuGH begannen einige Länder, die zuvor keine Strafen für Fahrer verhängt hatten, die eine Woche in der Kabine eines Fahrzeugs ruhten, solche Sanktionen einzuführen. Die Niederlande haben dies unmittelbar nach Bekanntgabe des Urteils getan.

    Das spanische Verkehrsministerium hat Ende Januar angekündigt, dass es beabsichtigt, das Verbot bezüglich der regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit einzuführen. Eine 45-stündige Pause in der Kabine sollte in Spanien ab dem 1. Juli bestraft werden, aber es ist bereits bekannt, dass dieses Datum verschoben wurde. Die Spanier bestrafen die Fahrer frühestens am 1. Januar 2019, wenn die Durchführungsverordnung zum Straßenverkehrsgesetz (ROTT) in Kraft tritt.

    Italiener werden Strafen für die Ruhe in der Kabine verhängen:!:

    Italien ist daher ein weiteres Land, das die Politik der Bestrafung der Fahrer verfolgt. Wie der italienische Transporto Europa Service mitteilt, ist die EU-Verordnung über die Arbeitszeit der Fahrer für alle EU-Mitgliedstaaten automatisch verbindlich, so dass keine zusätzlichen Vorschriften erforderlich sind. Es regelt jedoch nicht die Frage der Sanktionen, die jedes Land in seinen nationalen Vorschriften festlegen muss.:rolleyes:

    Bisher konnte daher Italien die Fahrer, die sich regelmäßig in der Kabine ausruhen, nicht bestrafen, weil kein Gesetz Sanktionen festgelegt hat, lesen wir auf der Website trasportoeuropa.it.

    Bis zur Verabschiedung eines konkreten Rechtsakts erließ das italienische Innenministerium am 30. April ein Rundschreiben, nach dem die Kontrolldienste Richtlinien für die Verhängung von Sanktionen enthalten. Das Resort empfiehlt, dass Straßenpolizei, Karabiner, Grenzschutz und andere Formationen in der Praxis eine regelmäßige wöchentliche Pause in der Kabine des Lastwagens als unvollendete Pause behandeln.:thumbdown: Bei einer solchen Interpretation kommt eine Verletzung des Artikels 174, Nr. 7 des italienischen Straßenverkehrsgesetzes, der sich auf schwerwiegendere Fälle der Nichteinhaltung von Ruhezeiten bezieht (über 20%).

    Für diese Art von Zuwiderhandlung sieht das italienische Gesetz eine Geldbuße von 425 bis 1701 Euro (d.h. bis zu 7,2 Tausend Zloty) vor. Darüber hinaus darf der Fahrer nicht weiterfahren, solange er die Pause nicht richtig durchführt – gibt trasportoeuropa.it an.:whistling:


    Quelle: https://trans.info/de/italiene…fe-bis-zu-1700-euro-90874

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    Am 14. Juli ist das Decreto dignità ( Würdedekret) in Kraft getreten. Mit der neuen Gesetzesverfügung will sich Italiens Arbeitsminister für faire Arbeitsverhältnisse einsetzen und gegen schlecht bezahlte Jobs unter anderem im Transportwesen kämpfen.:huh::thumbup:

    Einschränkung von befristeten Verträgen:!:

    Das Würdedekret verschärft die Bedingungen für befristete Arbeitsverhätnisse und soll den Übergang auf unbefristete Verträge forcieren. Die Gesamtlaufzeit des befristeten Arbeitsverhältnisses darf nicht über 24 Monate ( vorher 36 Monate) hinausgehen. Danach muss ein unbefristeter Vertrag unterzeichnet werden. Die Erneuerung eines befristeten Vertrages nach einer Laufzeit von 12 Monaten muss begründet werden. Prinzipiell ist dies nur in solchen Sonderfällen möglich wie die Einstellung einer Urlaubsvertretung oder Beschäftigung von zusätzlichen Mitarbeiterm im Fall einer punktuellen und nicht vorhersehbaren Steigerung der Firmenaktivität. Von fünf auf vier wurde auch die Zahl der möglichen Vertragsverlängerungen geändert

    Standortverlagerung ins Ausland wird schwieriger:!:

    Vom Staat geförderte Firmen werden das italienische Staatsgebiet für mindestens fünf Jahre nicht verlassen können.:thumbup: Sollten Sie sich entscheiden, ihren Standort in ein anderes EU-Land zu verlagern, werden sie verpflichtet sein, die erhaltenen Fördermittel plus Strafzinsen in Höhe von 5% zurückzuzahlen.:thumbup: Des weiteren werden Unternehmen, die innerhalb der fünf-Jahre-Frist mit ihrem Standort außerhalb der EU umziehen, eine Geldstrafe zahlen müssen, die sich sogar auf das Doppelte oder Vierfache der Förderung beläuft.

    Quelle: https://trans.info/de/mehr-wue…tzesverfuegung-ein-102302

  • Bozen will Lkw-Transitverbot für Lkw

    Die Landesregierung von Bozen will, dass der Schwerverkehr nicht mehr auf die Bundesstraße am Brenner SS 12 ausweicht, und plant deshalb eine Änderung des Straßenverkehrskodex.


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    Bozen. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis es ein Transitverbot für Lkw auf der Bundesstraße am Brenner SS 12 geben könnte. Die Route wird von Lkw-Fahrern genutzt, um die Maut auf der A 22 zu umgehen. Damit soll nun Schluss sein. Das zumindest plant die Provinzregierung von Bozen in Hinblick auf die Konzessionsverlängerung für die Brennerautobahn.

    Im neuen Konzessionsvertrag mit der A 22, der im November unterzeichnet wird, ist zusätzlich zur vorhandenen Maut auch eine Umweltmaut auf der Brennerautobahn vorgesehen, die die autonomen Provinzen für die kommenden 30 Jahre zur Bedingung gemacht haben.

    Um Transitverbote aufstellen zu können, muss die italienische Regierung einer Änderung des Straßenverkehrskodex zustimmen. Bozen hat nun verschiedene Ämter aus den Bereichen Transport, Umwelt und Gesundheitswesen damit beauftragt, Daten zusammentragen, die beweisen, dass ein Ausweichen auf die Bundesstraßen negative Effekte auf die Gesundheit der Bürger und die Umwelt haben. (nja/ag)


    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…bot-fuer-lkw-2228101.html



  • Gruber Logistics eröffnet Niederlassung in Neapel

    Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Südtirol will ihre Verbindungen in den mittleren Osten und nach Afrika ausbauen.

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    Neapel. Die Südtiroler Unternehmensgruppe Gruber Logistics expandiert und eröffnet eine neue Niederlassung in Neapel. Damit soll die Abdeckung von nationalen und internationalen Transportrouten in den Bereichen Seefracht und Project Cargo engmaschiger werden, hieß es in einer Mitteilung. Darüber hinaus will Gruber seine Routen im Tyrrhenischen Meer stärken, wobei das Hauptaugenmerkt auf Verbindungen in den mittleren Osten und nach Afrika liegt. Die Niederlassung in Kampanien soll ferner verschiedene Warenhandlingsaktivitäten für die Häfen von Neapel und Salerno bieten, darunter zum Beispiel Unterstützung bei Stauung und Löschung von General Cargo swoie die Be- und Entladung von Containern.

    Gruber Logistics wurde 1936 gegründet. Die Unternehmensgruppe ist in der dritten Generation inhabergeführt, betreibt 24 Niederlassungen in Italien, Europa und Asien und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Der Fuhrpark umfasst nach eigenen Angaben 750 Fahrzeugen. (sno)


    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…ng-in-neapel-2245780.html

  • Italien: Neues System soll Lkw-Gewicht dynamisch ermitteln:!:

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    Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat der Straßeninfrastrukturbetreiber Anas ein Projekt angestoßen, um unmittelbar auf Belastungen reagieren und den Verkehrsfluss besser steuern zu können.:thumbup:

    Rom. Nach dem Einsturz der Ponte Morandi in Genua gibt es in Italien Neuigkeiten bei der Kontrolle von Brücken. Der italienische Straßeninfrastrukturbetreiber Anas stößt ein Forschungsprojekt zur Ermittlung des dynamischen Gewichts von Lkw an. Ziel ist es, mit einem hochmodernen System unmittelbar auf Belastungen zu reagieren und so den Verkehrsfluss zu steuern.

    Das Projekt fügt sich in den „Smart Road“-Plan ein und wird vom italienischen Bildungsministerium finanziert. Experimentell wird es zunächst auf der von Salerno nach Reggio Calabria verlaufenden A2 eingesetzt. Eine Installation des Systems ist an Verkehrsknotenpunkten in der Nähe von Brücken und Überführungen vorgesehen. Insbesondere an Streckenabschnitten, die aufgrund von Höhenmetern oder besonderen Umweltfaktoren und klimatischen Begebenheiten als heikel gelten.


    System soll auch überladene Lkw identifizieren:!:


    So will man mehr Informationen über notwendige Instandsetzungsarbeiten erhalten, aber auch eine Kontrolle über überladene Lkw bekommen. Man arbeite daran, ein System zu entwickeln und zu realisieren, das zusammen mit bereits vorhandenen Systemen eine Vorhersage zur Verkehrsentwicklung erlaube.

    Das sagte Ugo Dibennardo als Leiter der Abteilung für territoriale Koordinierung der Anas gegenüber italienischen Medien. Man wolle so den Verkehr je nach aktueller Belastung steuern. Insbesondere dann, wenn die effektive Belastung nicht mit der Struktur des Verkehrsweges vereinbar sei, solle das neue System eine sofortige Umleitung auf alternative Strecken ermöglichen.

    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…ch-ermitteln-2247256.html

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    Italien ist der Gruppe der EU-Länder beigetreten, die im April 2018 eine Geldbuße für ddei Verbringung einer regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit im Fahrerhaus vorsehen. Die italienische Regierung veröffentlichte dazu ein Rundschreiben , das Leitlinien für die Bestrafung von Fahrern für diese Straftat enthält.


    Mit dieser Auslegung wird ein Verstoß gegen Art. 174, Nr. 7 der italienischen Straßenverkehrsordnung, in der die oben genannte Straftat als schwerwiegende Zuwiderhandlung eingestuft wird, die mit einer Geldstrafe für einen Fahrer in Höhe von 425 bis 1701 EUR geahndet wird. Außerdem kann der Trucker in einer solchen Situation erst dann wieder fahren, wenn er eine angemessene Pause eingelegt hat. Darüber hinaus gemäß Artikel 192 Punkt 2 der Straßenverkehrsordnung, wenn der Fahrer über Nacht zwischen 22.00 und 19.00 Uhr in der Kabine erwischt wird, können italienische Behörden 30% des Betrages der verhängten Geldbuße hinzufügen. Die Strafe für Trucker kann sich daher sogar auf rund 2,2 Tausend Euro belaufen. :huh: Dies ist jedoch nicht alles.


    Wie das italienische Innenministerium kürzlich ausgeführt hat, kann ein Beförderer auch für die oben genannte Straftat bestraft werden. So eine Möglichkeit ist rechtlich vorgesehen laut Artikel 174 Punkt 14 der Straßenverkehrsordnung. Die Höhe der Geldbuße beläuft sich seit Januar dieses Jahres zwischen 334 und 1334 Euro. Wichtig ist jedoch zu erwähnen,dass laut Artikel 202/2 der Straßenverkehrsordnung die Geldbuße um 30% gesenkt werden kann, wenn der Fahrer das Strafgeld sofort bezahlt.


    Am häufigsten kontrollieren die italienischen Behörden sonntags – berichtet das italienische Automobilportal newsauto.it.


    Quelle: https://trans.info/de/fuer-die…er-bestraft-werden-166741

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    Italien: Lkw-Fahrer sollen wegen Coronavirus nicht aussteigen:!:

    Nachdem die Regierung in Italien einen großen Teil des Nordens zur Sperrzone erklärt hat, fordern Transportverbände auch Notfallregeln für den Güterverkehr.


    09.03.2020

    Rom. Die Einrichtung verschiedener Sperrgebiete in Italien wegen des Coronavirus hat erste Auswirkungen auf den Warentransport. Das italienische Verkehrsministerium befindet sich in laufenden Gesprächen mit den Transportverbänden des Landes, Thema ist auch die Sicherheit von Lkw-Fahrern.

    Die Regierung hat noch am Sonntag gegenüber Confindustria signalisiert, dass weder Einschränkungen der Produktion noch der Arbeitsaktivitäten vorgesehen sind. Nach derzeitigem Stand wird es außerdem keine Blockierung des Warentransportes geben – selbst ein Güteraustausch mit den Sperrgebieten soll ermöglicht werden. So zumindest sieht es das Regierungsdekret vor, das in der Nacht von Samstag auf Sonntag veröffentlicht wurde.


    Darin heißt es unter anderem:

    • Der Arbeitsbetrieb geht weiter und somit ist das Zurücklegen der Wegstrecke zwischen Wohn- und Arbeitsort erlaubt.
    • Es sind weder für Personen noch für Waren Blockaden vorgesehen.

    Hinsichtlich beider Punkte fordert der Unternehmerverband Assolombardo Aufklärung und genauere Anweisungen von Regierungsseite. Dann etwa, wenn kein Smart-Working möglich und die Präsenz am Arbeitsplatz dringend erforderlich sei, sei weiterhin unklar, welche Schutz- und Präventionsmaßnahmen am Arbeitsort einzuhalten seien.


    Lkw-Fahrer sollen nicht mehr aussteigen:!:

    Gerade für Lkw-Fahrer werden verschärfte Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen gefordert. Aus Sicht des Unternehmerverbandes sind dies folgende Maßnahmen:

    • Lkw-Fahrer steigen nicht aus ihren Fahrzeugen aus und werden mit medizinischer Schutzausrüstung ausgestattet wie etwa Atemschutzmasken und Einweghandschuhen.
    • Sollte das Be- und Entladen der Waren ein Aussteigen des Fahrers erfordern, so muss ein Mindestabstand von einem Meter zu anderen Personen eingehalten werden. (Das entspricht auch der Regierungsanweisung für alle Personen auf italienischem Staatsgebiet.)
    • Transportpapiere und weitere erforderliche Dokumente sollten möglichst telematisch übermittelt werden.

    Noch gibt es jedoch keine weiteren offiziellen Mitteilungen sowie genauere Anweisungen von Regierungsseite. (nja)


    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…t-aussteigen-2552246.html

  • Mittwoch, 08. April 2020

    Gesamte Fahrbahn zerstört Brücke in Norditalien stürzt ein:!:

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    Am helllichten Tag stürzt im Norden Italiens eine Brücke über einen Fluss zwischen Ligurien und der Toskana ein.


    Trotz des Corona-Lockdowns in der Region ist auf der Brücke Verkehr, wenn auch nur wenig. Das Unglück nährt die scharfe Kritik an Italiens maroder Infrastruktur.

    In Italien ist eine Brücke einer Staatsstraße zwischen Ligurien und der Toskana eingestürzt. Es habe nach ersten Informationen nur Leichtverletzte gegeben, teilte das Verkehrsministerium in Rom mit. Die Straße führt in Albiano Magra über einen Fluss zwischen La Spezia und Massa Carrara, der Unglücksort liegt zwischen Florenz und Genua.

    Zwei Kleintransporter waren auf der Brücke, als diese einstürzte, hieß es bei der Feuerwehr. Rettungskräfte waren mit mehreren Fahrzeugen und einem Helikopter am Unglücksort im Einsatz. Die Fahrer seien in Krankenhäuser gebracht worden. Auf Bildern und Videos war zu sehen, wie die Brücke am Boden liegt.

    Um die nun eingestürzte Brücke gab es in den vergangenen Monaten bereits längere Kontroversen. Berichten zufolge sollen Anwohner bereits im vergangenen Jahr infolge mehrerer Unwetter Risse an der Brücke bemerkt und den Behörden gemeldet haben. Eine Inspektion im November soll allerdings keine Sicherheitsrisiken festgestellt haben. Die Gemeinde selbst hatte italienischen Medien zufolge den Bürgern seinerzeit versichert, dass der Verkehr aufgrund der großen Bedeutung der Brücke für die Region nicht eingeschränkt werde.


    Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/B…-ein-article21701937.html

  • Explosion in Chemiefabrik in Venedig.


    In einer Chemiefabrik in Venedig ist es zu einer Explosion gekommen. In einer Anlage im Industrieviertel Marghera auf dem Festland sei Feuer ausgebrochen, teilte die Feuerwehr gestern mit. Ein Notfallplan für die „mögliche Freisetzung von Chemikalien in die Umwelt“ sei in Kraft gesetzt worden.


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    Nach ersten Angaben wurden zwei Menschen verletzt. Die Kommune Venedig erklärte, der Wind wehe in Richtung historische Altstadt. Die Menschen sollten drinnen bleiben und Fenster und Türen geschlossen halten.

    Auf Fotos und Videos der Feuerwehr war zu sehen, wie eine große schwarze Rauchsäule aufzog. Nach einigen Stunden erklärte Bürgermeister Luigi Brugnaro, dass der Alarm beendet sei und Straßen wieder geöffnet werden könnten. In der Fabrik soll es erst vor Kurzem einen Streik wegen Sicherheitsmängeln gegeben haben.


    quelle: https://orf.at/stories/3165876/

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  • Unmenschliche Fahrtzeiten und Drohung mit der Kündigung – VIDEO

    Traurig: Lkw-Fahrer als „Sklaven des Lenkrads“

    Mittwoch, 20. Mai 2020 | 07:02 Uhr



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    Lodi – Nach minutiösen Ermittlungen ist es der Finanzpolizei von Lodi gelungen, einen unglaublichen Fall von menschenunwürdigen und alle Verkehrsteilnehmer gefährdenden Arbeitsbedingungen aufzudecken. Der Inhaber eines großen Transportunternehmens zwang seine Lkw-Fahrer, zu wahren „Sklaven des Lenkrads“ zu werden. Die Fahrer mussten bis zu 20 Stunden am Stück unterwegs sein, wobei ihnen die vorgeschriebenen Ruhepausen und sogar der Urlaub verweigert wurden. Zudem drohte der Inhaber, der sich auf dem Rücken seiner Angestellten illegal bereicherte, den Lkw-Fahrern ständig mit der Kündigung. Die zu unmenschlichen Arbeitszeiten gezwungenen Angestellten verursachten vermutlich aus Übermüdung in sieben Jahren insgesamt 276 Unfälle, von denen einer einen tödlichen Ausgang nahm.


    Die Ermittlungen kamen ins Rollen, nachdem die Beamten der Finanzpolizei von Lodi bei einer Straßenkontrolle ein Lkw aufgefallen war, dessen Tachometer offensichtlich manipuliert war und falsche Fahrtzeiten wiedergab. Der Fahrer schilderte den Beamten sein Leid und erzählte ihnen von den unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Später fanden weitere ehemaliger Fahrer den Mut, gegen das Transportunternehmen auszusagen. Nach der Auswertung von Telefonmitschnitten bestand über die im Unternehmen herrschenden Zustände kein Zweifel mehr.


    Das, was die Beamten der Finanzpolizei von Lodi ans Licht förderten, war eine regelrechte verbrecherische Organisation, die selbst die schlimmsten Befürchtungen übertraf. Die Lkw-Fahrer, die für das Transportunternehmen „Plozzer“ von Lodi Vecchio bei Mailand arbeiteten, wurden vom Inhaber und seinen „Vorarbeitern“ zu menschenunwürdigen und für alle Verkehrsteilnehmer geradezu gefährlichen Arbeitsbedingungen gezwungen. Die Fahrer mussten die Lkw des Transportunternehmens „Plozzer“, das mit seinen rund 150 Angestellten vor allem im Lebensmittelbereich tätig ist, bis zu 20 Stunden am Stück lenken. Gleichzeitig wurden den Angestellten, denen ständig mit der Entlassung gedroht wurde, die vorgeschriebenen Ruhepausen und sogar der Urlaub verweigert.


    Zugleich konnten sich der Inhaber des Unternehmens, der 62-jährige Roberto Plozzer, und seine aus seiner Ex-Frau Paola Marchesini sowie seinen Töchtern Sara und Marta bestehende Familie auf unglaubliche Art und Weise bereichern. Mithilfe der unmenschlichen Arbeitsbedingungen konnte das Transportunternehmen die Fahrtkosten drücken und in Norditalien immer größere Marktanteile erobern. Im Laufe der letzten Jahre war die Inhaberfamilie so imstande, mittels falsch ausgestellter Rechnungen in der Höhe von mindestens 60 Millionen Euro Steuern zu hinterziehen und Schwarzgeldfonds von rund 20 Millionen Euro anzulegen. Das kriminelle Vorgehen betraf aber auch das Unternehmen selbst. Da bei ihnen die Tachometer leichter zu manipulieren waren, erwarb das Transportunternehmen „Plozzer“ vorwiegend alte Lastkraftwagen. Um Geld zu sparen, wurden an den Lkw Wartungen nur „vorgetäuscht“, und um die Angestellten besser unter Druck setzen zu können, wurden ihnen nur Verträge mit einer Laufzeit von drei Monaten gewährt.


    Quelle und Mehr: https://www.suedtirolnews.it/i…-als-sklaven-des-lenkrads

  • wie wir schon in FB diskutiert haben, es muss auch die leute geben die das machen,

    man kann da noch so sehr dagegen ankämpfen, wenn fahrer es dann doch machen, kämpfst gegen windmühlen,

    und es werden sicher nicht alle firmen aufgezählt, wieder nur ein paar.

    es zeigt sich ja immer wieder fahrer zeigen firmen an, und nach paar jahren fahren sie wieder bei den selben um noch schlechtere bedingungen.

    ist leider so, da bist macht los.

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.