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    LKW müssen draußen bleiben


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    Die schlesische Stadt Gliwice (Gleiwitz) verbietet LKW, die ein Gesamtgewicht von mehr als zwölf Tonnen haben, seit 17. April 2012 die Fahrt ins Zentrum. Wie die Stadt in einer offiziellen Erklärung mitteilt, gilt das Verbot von Mitternacht bis vier Uhr morgens, von sechs bis zehn Uhr vormittags sowie zwischen 14 und 18 Uhr nachmittags. Gliwice begründete die Entscheidung damit, dass dadurch insbesondere LKW-Fahrer aus dem Zentrum verbannt werden sollen, die die Stadt als Transitweg benutzen und hier kein konkretes Ziel ansteuern. Ein solches Fahrverbot gilt bereits in anderen polnischen Städten wie Warschau oder Wroclaw (Breslau). Allerdings gibt es in besonderen Fällen auch Ausnahmegenehmigungen. Ein Antrag kann in polnischer Sprache im Internet unter http://www.zdm.gliwice.pl/ gestellt werden.
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    Quelle:www.trucker.de

  • Am Donnerstag beschloss das polnische Parlament das entsprechende Gesetz zum Mindestlohn.


    Warschau: Polnische Arbeitnehmer sollen künftig mindestens 12 Zloty (2,70 Euro) pro Stunde verdienen :!:

    Bis 2017 sei eine Anhebung auf etwa 13 Zloty (2,90 Euro) pro Stunde geplant.


    Der Entwurf muss noch vom Senat, der zweiten Parlamentskammer verabschiedet werden. Die Nationalkonservativen haben in beiden Kammern die absolute Mehrheit :!: Damit setzt die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) eines der Wahlversprechen um, mit denen Ministerpräsidentin Beata Szydlo um Stimmen geworben hatte.

    Auch eine Senkung des Pensionsalters von 67 auf 60 Jahre ist geplant.
    :thumbup:



    00000668[1].gif Schon allein daraus resultieren sich die niederigen Frachtkosten der polnischen Frächter :!:

  • Auch eine Senkung des Pensionsalters von 67 auf 60 Jahre ist geplant.


    Wie das finanziert werden wird, sagen die Politiker, die bis dahin ohnehin nicht mehr an der Macht sind, aber nicht. So sehr es jedem zu wünschen ist, frühzeitig in Pension zu gehen - die Pension ist ein Umlageverfahren, kein Ansparverfahren; wenn immer weniger Menschen immer kürzer einzahlen, werden die immer mehr werdenden Pansionsbezieher nichts mehr oder entsprechend wenig bekommen.

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    POLENS VERKEHRSMINISTER SIEHT SPEDITEURE BEDROHT:!:

    Die Regulierungsbemühungen Frankreichs und Deutschlands bei Mindestlohn und Entsendung zielten darauf ab, polnische Unternehmen aus dem internationalen Transportmarkt zu eliminieren, sagt Andrzej Adamczyk.


    Warschau. Polens Verkehrsminister wählt immer schärfere Worte bei seiner Kritik an den Bemühungen westlicher EU-Staaten zur faireren Regulierung des Straßengüterverkehrs innerhalb der Europäischen Union. Die protektionistischen Aktionen Frankreichs und Deutschlands zielten darauf ab, polnische Spediteure aus dem internationalen Transport zu eliminieren, sagte Andrzej Adamczyk kürzlich. Auch Unternehmen aus anderen Mitgliedstaaten – etwa Spanien – würden aus dem Markt gedrängt, fügte er hinzu.


    Polens Verkehrsminister geht es bei der Kritik vor allem um die Regelungen Frankreichs, Deutschlands und Österreichs beim Mindestlohn und der geplanten Reform der EU-Entsenderichtlinie – also hauptsächlich um die Bezahlung von Lkw-Fahrern während Auslandstouren.


    Adamczyk betonte, die Straßengüterverkehrsbranche sei für sein Land extrem wichtig. Sie bringe dem Staatshaushalt Einnahmen von zwölf Milliarden Zloty (fast vier Milliarden Euro) jährlich und sorge für rund 100.000 Arbeitsplätze.


    Polen versucht derzeit in Brüssel, Maßnahmen gegen die neuen Mindestlohngesetze in Westeuropa und andere aus polnischer Sicht protektionistische Regulierungen zu erwirken. Derzeit läuft ein EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland, Frankreich und Österreich wegen der Mindestlohnregelungen.


    Polen fürchtet um Wettbewerbsvorteil


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    ÜBERNACHTUNGSPAUSCHALE: URTEIL ERFREUT POLNISCHE SPEDITEURE:!:

    Der Oberste Gerichtshof schmetterte die Klage eines Lkw-Fahrers ab, :thumbdown: der 13,50 Euro Pauschaule pro Übernachtung in seiner Fahrerkabine bei Auslandstouren gefordert hatte. Die polnische Transportbranche atmet auf.:rolleyes:

    Warschau. Der Oberste Gerichtshof in Polen hat mit seiner neuesten Entscheidung zu Spesen für Lkw-Fahrer auf Auslandsreisen in der Transportbranche große Erleichterung ausgelöst – während deutsche und andere Speditionen eher unzufrieden sein werden.

    Laut polnischem Arbeitsrecht stehen Mitarbeitern privater Unternehmen auf internationalen Dienstreisen pro Tag allgemeine Spesen in Höhe von 30,50 Euro und eine Pauschale von 13,50 Euro pro Übernachtung zu.

    Ein polnischer Fahrer reichte Klage ein, weil sein Arbeitgeber von ihm erwartete, bei Touren außerhalb Polens in der Fahrerkabine zu schlafen und dennoch keine Pauschale auszahlen wollte. Im konkreten Fall ging es um gut 5000 Euro für 291 Nächte, die dem Fahrer in den ersten beiden Instanzen auch zugesprochen wurden.

    Private Spediteure dürfen unter gesetzlichen Pauschalen bleiben.:thumbdown:

    Der Oberste Gerichtshof revidierte aber nun diese Entscheidungen und urteilte, private Spediteure dürften in solchen Fällen unter den gesetzlichen Spesen-Pauschalen bleiben. Hätten die Richter den Spruch der niedrigeren Instanzen aufrechterhalten, wären für die Branche massenhafte Schadensersatz-Ansprüche zu befürchten gewesen.

    Lkw-Fahrer in Polen erhalten bei vielen Unternehmen ein festes Gehalt in Höhe des gesetzlichen Mindestlohns, der im Augenblick bei 2000 Zloty (knapp 500 Euro) brutto liegt. Der Rest der Löhne setzt sich aus nicht sozialversicherungspflichtigen Pauschalen und Spesen zusammen, sodass insgesamt oft zwischen 5000 und 7000 Zloty (ca. 1200-1700 Euro) erreicht werden. (mk)

    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…e-spediteure-2037786.html



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    Jeder dritte polnische Lkw-Fahrer hat bereits Waffen zur Selbstverteidigung an Bord. Als wesentlich effektiver werden GPS-Signale angesehen, die bei gefährlichen Situationen sofort eine Warnung an den Spediteur senden.

    Warschau. Erstaunliche 31 Prozent aller polnischen Berufsfahrer geben an, sich bei der Ausübung ihres Berufes nicht sicher zu fühlen. Dabei geht es besonders um die Sorge für Diebstählen, Überfällen oder sogar Anschlägen mit terroristischem Hintergrund. Daher haben sich bereits 29 Prozent aller Fahrer mit eigenen Mitteln zur Verteidigung ausgestattet – von Reizgas bis hin zu Paralisatoren und Teleskop-Schlägern. Die beiden letzteren sind in Polen zwar erlaubt, dürfen aber nur in Fällen eindeutiger Notwehr verwendet werden. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage des Instituts Inelo zu den Risiken im polnischen Straßentransport.

    Jeder dritte Fahrer wäre für eine Lösung, bei der das Navigationssystem zur Routenführung besonders gefährliche Streckenabschnitte ausweist. Spediteure richten auch immer öfter GPS-Systeme ein, die einen ständigen Kontakt von Unternehmer und Fahrer ermöglichen. Sobald der Kontakt abbricht, wird ein Alarm ausgelöst. Bereits zwei Drittel der Firmen erklären, dass sie solche telematischen Systeme in verschiedener Ausführung nutzen. Zuletzt war die Zahl der Diebstähle von Lkw-Ladungen gestiegen. (mk)


    https://www.verkehrsrundschau.…nicht-sicher-2054178.html


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    POLNISCHE UNTERNEHMEN LEIDEN UNTER FAHRERMANGEL:!:

    Laut einer neuen Studie leiden 80 Prozent der polnischen Speditionen unter einem teilweisen oder ständigen Mangel an Fahrern – trotz vergleichsweise guter Gehälter. Schuld sind die hohen Ausbildungskosten und der anstrengende Berufsalltag.


    Warschau. Mit dem Vormarsch polnischer Spediteure auf dem europäischen Markt entsteht den Unternehmen ein ernsthaftes Problem: es fehlen bis zu 100.000 Berufskraftfahrer. Die Consulting-Firma PwC erstellte für den Arbeitgeberverband „Transport und Logistik Polen“ eine Studie, nach der zurzeit etwa 600.000 bis 650.000 aktive Berufsfahrer im Lande angestellt sind. Rund 25.000 Mitarbeiter verlassen jährlich den Beruf, während ungefähr 35.000 neu ausgebildete Personen pro Jahr zur Verfügung stehen.

    Dies reiche bei Weitem nicht, um die entstehenden Lücken zu füllen, heißt es in dem Report. Gebraucht würden vielmehr jährlich rund 80.000 neue Arbeitskräfte. Die Firmen versuchen, den Mangel vor allem durch das Anheuern qualifizierter Fahrer aus Osteuropa aufzufangen, was aber immer schwieriger wird. Im Jahre 2016 verdoppelte sich die Zahl ukrainischer und weißrussischer Fahrer in polnischen Unternehmen.;)


    Ausbildungskosten zu hoch

    Die Studie kam weiterhin zu dem Ergebnis, dass jedes fünfte Unternehmen dauerhaft unter einem Mangel an Fahrern leide und nicht genügend Interessenten für die Schulungen finde. Weitere 60 Prozent der Firmen haben zumindest teilweise dieses Problem. Die größte Barriere sind für viele die hohen Kosten der Ausbildung, die in Polen bei 9000 bis 12.000 Zloty (etwa 2200 bis 2900 Euro) liegen.:huh: Hier könnten laut Bericht staatliche Zuschüsse helfen. Zwar verdienen Lkw-Fahrer östlich der Oder im Vergleich zu anderen Berufen nicht schlecht (brutto oft 1500 Euro oder mehr monatlich), doch fühlen sich viele bereits nach einigen Jahren hinter dem Steuer ausgebrannt =O und suchen sich eine Anstellung anderswo.


    https://www.verkehrsrundschau.…fahrermangel-2043254.html

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    Kattowitz. Das zuständige Zollamt hat seit Anfang des Jahres bei Kontrollen von Lkw eine auffällig hohe Anzahl von Betrugsfällen mit Fahrtenschreibern in Polen festgestellt. Dabei ging es darum, dass Lkw-Fahrer fremde Karten für die digitalen Fahrtenschreiber verwendeten und damit die Auflistung der eigenen Lenk- und Ruhezeiten, der gefahrenen Kilometer sowie der Geschwindigkeiten, verfälschten. So wurden etwa Karten des Bruders, Vaters, Chefs oder auch eines Kollegen ausgenutzt. Wer sich mit einer falschen Karte ausweise, müsse mit 2000 Zloty (knapp 500 Euro) Strafe, :huh: der Einbehaltung der Karte und Maßnahmen gegen den Auftraggeber der Lieferung rechnen. :whistling: Auch die Spedition selbst könne rechtlich belangt werden.


    Damit gehört das Fahren eines Lkw mit der Karte einer anderen Person zu den am strengsten geahndeten Gesetzesverstößen im polnischen Straßentransport. Bereits im kommenden Jahr wird es eine wichtige Weiterentwicklung bei den Fahrtenschreibern geben: Ab Mitte 2019 schreibt die EU für jedes neue, zum Straßentransport zugelassene Fahrzeug, die Einrichtung eines so genannten „intelligenten Fahrtenschreibers“ vor, der den Behörden in Zukunft eine Kontrolle der Daten sogar ohne Anhalten des Lkw ermöglicht.:huh:


    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…enschreibern-2139547.html


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    106.jpg So lange Druck von Dispo und Frachtbüros auf die Fahrer ausgeübt wird und Fahrer nach Fuhre oder Kilometer bezahlt werden,[Blocked Image: https://www.brummionline.com/forum/images/smilies/hmm.gif] wird der Fahrzeiten Betrug nicht aufhören.

    Haben wir früher bei Kilometerlohn auch gemacht, :P nur hatten wir es mit der Tacho-Scheibe wesentlich leichter.[Blocked Image: https://www.brummionline.com/forum/images/smilies/yes.gif]



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    Laut jüngsten Angaben des Polnischen Statistikamts haben polnische Transportunternehmen im vergangenen Jahr 2053,3 Millionen Tonnen Güter befördert. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies einen Anstieg von rund 11,8 Prozent:!:


    Allein im Straßentransport wurden im Jahr 2017 1747,2 Millionen Tonnen Güter befördert (13% mehr als im Vorjahr).:huh: Somit hat das polnische Transportgewerbe den Sprung nach oben geschafft und Deutschland von Platz eins in Europa verdrängt.;)


    Eine positive Entwicklung konnte besonders im Straßen-, Bahn- und Seetransport beobachtet werden, Rückgänge hingegen wurden in der Binnenschifffahrt und im Rohrleitungstransport verzeichnet. Der Wert der Transportleistungen belief sich insgesamt auf 434,9 Milliarden Tonnenkilometer (um 12,8 Prozent mehr als im Vorjahr).:thumbup:

    Polen avanciert zum Platzhirsch:!:

    Das Gütervolumen im Straßentransport (in Tonnenkilometern berechnet) betrug 17,5% im Kontext aller europäischen Straßentransporte, damit ist Polen zum Platzhirsch in der EU avanciert, gefolgt von Deutschland und Spanien. Auch auf globaler Ebene konnte Polen mit einem Anteil von 30,7 Prozent im internationalen Transport punkten.:huh:

    Textilien weit vorne:!:

    Signifikant gestiegen ist besonders der Transport von Gütern und Waren wie Textilien und Leder ( um 31 Prozent), Lebensmittel, Getränke und Tabak (26,8 Prozent) sowie Erze (18,3 Prozent).


    Unter den Unternehmen, die im vergangenen Jahr die meisten Güter befördert hatten, dominierten kleine Unternehmen – bis zu 9 Mitarbeitern. Diese machten 60,7 Prozent aller polnischen Dienstleistungsanbieter aus.:huh:


    Foto:Trans.INFO


    Quelle: https://trans.info/de/transpor…rt-zum-platzhirsch-110855

  • Der clevere Schachzug eines polnischen Transportunternehmens gegen den Fahrermangel: Fahrersuche mit Führerscheinangebot im Niedriglohn Nachbarland Ukraine. 106.jpg

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    Die polnische Transportfirma Natanek hat in der Ukraine eine eigene Fahrschule eröffnet. Das Fahrtraining findet klassisch im LKW statt und… am PC, wo die Azubis im Spiel Truck Driving Simulator auf Achse gehen.:thumbup:


    Die Gruppe Natanek, die Gütertransporte in ganz Europa, Asien und Afrika realisiert, hat beschlossen, eine eigene Fahrschule für Ukrainer zu eröffnen, in der sie zukünftige Berufskraftfahrer ausbildet. Die Absolventen der Schulung werden anschließend in Polen als Fahrer eingestellt.:thumbup:


    Die Fahrschule befindet sich in der Stadt Iwano-Frankiwsk, etwa 130 km von Lemberg entfernt. Wie wir von den Vertretern des Unternehmens erfahren haben, ist die Schule seit sechs Monaten in Betrieb und bildet bis zu mehrere Dutzend Azubis pro Monat aus.:thumbup:


    Quelle: https://trans.info/de/polnisch…ule-in-der-ukraine-118591

  • Natanek Group hat ein bestimmtes Ziel der Führer in der TSL (Transport-Spedition-Logistik) Branche zu sein.


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    Natanek Group hat vor den Transportmarkt zu dominieren. Zurzeit sind wir auf dem Inlandmarkt bekannt aber auf dem Auslandmarkt möchten wir auch populär werden.

    Natanek Group möchte sich weiter entwickeln und neue Dienste in der Zukunft anbieten, damit unsere Kunden immer zufrieden werden sein. Dank unseren Tätigkeiten möchten wir weltweite Kontrakten sowohl mit Stammkunden als auch mit neuen Kunden abschlieβen.

    Unsere Firma entwickelt sich sehr schnell und jeden Tag perfektionieren wir unsere Dienste und unsere fachliche Qualifikation. Innovation ist für uns eine wichtige Sache und deshalb promoten wir immer innovative Lösungen für unsere Kunden.


    Ein wichtiges Element ist für uns auch Ausblidung unserer Mitarbeiter. Dank dem Schulung hat unser Team hoche Qualifikation und ist immer gut vorbereitet. Dadurch dass, wir offen für Innovation sind und nur moderne Systeme nutzen, verbessern wir unser Kundendienst.


    Um Fahrermangel vorzubeugen hat Natanek in der Ukraine eine eigene Fahrschule eröffnet. https://trans.info/de/polnisch…ule-in-der-ukraine-118591

  • Polnischer Strassentransport eine Macht in der EU

    Inzwischen bestreiten polnische Straßentransporteure bereits etwa ein Drittel aller Touren in der Europäischen Union. Dies bescherte der Branche 2018 ein Wachstum von über 18 Prozent. Auch bei den Neuzulassungen ging es wieder klar bergauf.


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    Warschau. Polnische Logistiker transportierten 2018 insgesamt gemessen in Tonnen 18,1 Prozent mehr Waren in Polen und Europa als im Jahr zuvor. Das Wachstum war damit das stärkste seit 2012. Polen profitiert dabei nach wie vor von seiner starken Stellung auf den großen Märkten der EU, besonders Deutschland und Frankreich. Auf deutschen Straßen nehmen polnische Spediteure seit Jahren ganz klar direkt hinter den einheimischen Unternehmen den zweiten Rang ein.:huh:


    Europaweit wurden inzwischen fast ein Drittel aller Tonnenkilometer im Straßentransport von polnischen Unternehmen gefahren.:huh: Polen war also einer der größten Profiteure der positiven EU-Handelsbilanz: Laut Eurostat wuchsen die Exporte 2018 um 4,7 Prozent und die Importe um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei der Neuregistrierung von Lkw über 3,5 Tonnen zeigt der Trend bereits seit 2015 klar nach oben. Allein im vergangenen Jahr wurde laut Daten der Polnischen Vereinigung für die Motorenindustrie (PZPM) bei 29.900 Neuregistrierungen ein Wachstum von rund 8 Prozent verzeichnet.


    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…ht-in-der-eu-2262002.html?



  • Polnischer Strassentransport eine Macht in der EU

    Inzwischen bestreiten polnische Straßentransporteure bereits etwa ein Drittel aller Touren in der Europäischen Union. Dies bescherte der Branche 2018 ein Wachstum von über 18 Prozent. Auch bei den Neuzulassungen ging es wieder klar bergauf.


    106.jpg Viele polnische Fahrer sitzen auf deutschen, holländischen, belgischen, dänischen und schwedischen Trucks, weil man dort wesentlich mehr verdient als in der Heimat. Aber auch viele Firmen der oben genannten Staaten haben ihre Zugmaschinen in Polen gemeldet, um Steuern und Abgaben zu sparen,=O auch diese Fahrer verdienen dort mehr als bei polnischen Frächtern und Speditionen.:whistling:


    Die Konsequenz ist Fahrermangel bei polnischen Frächtern,X/ um Lohndumping aufrecht erhalten zu können, nimmt man Fahrer aus der Ukraine und Weißrussland.:thumbdown:

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    Polens Transporteure sehen sich mit großen Herausforderungen konfrontiert: Fahrermangel, Brexit, EU-Mobilitätspakt und die Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts für Ukrainer.

    15.02.2019


    Warschau. Die Nachfrage nach Dienstleistungen polnischer Straßentransporteure wird 2019 voraussichtlich in etwa auf dem hohen Niveau des vergangenen Jahres bleiben. Das geht aus einer Branchenanalyse der Santander Bank Polska hervor. Als größte Herausforderung wird darin neben dem ersten EU-Mobilitätspaket, einem eventuell harten „Brexit“ und steigenden Fahrerlöhnen auch die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Arbeitskräfte aus der Ukraine bezeichnet.:/


    Ein Teil der jetzt in Polen tätigen ukrainischen Fahrer werde in Deutschland dann Jobs zu deutlich attraktiveren Bedingungen suchen,:rolleyes: heißt es in dem Bericht. Dies sei für Polen umso dramatischer, weil laut der Branchenanalyse der Santander Bank Polska im Land bereits aktuell bis zu 100.000 Fahrer und Kfz-Mechaniker fehlen.:huh:

    Ein weiterer wichtiger Aspekt für die polnischen Spediteure sei das Thema Emissionen. Nach Zahlen des polnischen Amtes für den Straßentransport erfüllen zwar bereits 77 Prozent aller einheimischen Lkw die EU-Abgasnormen Euro 5 oder Euro 6, doch die von der EU geplanten neuen Emissions-Grenzwerte erfordern der Studie zufolge massive Investitionen, um die Lkw-Flotten der polnischen Spediteure zu erneuern.:whistling:


    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…fahrermangel-2263746.html