Dänemark

  • Dänische Grenzkontrollen ab 5. Juli trucker-forum.at/cms/index.php?attachment/7894/


    Dänemark macht zum Auftakt der Sommerferien ernst mit den neuen
    Grenzkontrollen. Zunächst sollen an Grenzübergängen zu Deutschland 30
    und an Übergängen zu Schweden 20 zusätzliche Zollbeamte
    stichprobenartige Kontrollen zur Eindämmung grenzüberschreitender
    Kriminalität durchführen.


    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Carstensen (CDU)
    kritisierte die dänische Entscheidung. „Wir sind nicht glücklich
    darüber. Das haben wir deutlich gemacht", sagte er der
    Nachrichtenagentur dpa. Er forderte offene Grenzen für mehr Personen-
    und Wirtschaftsverkehr. Die Maßnahmen könnten wieder aufgehoben werden,
    sollte es bei den bis November anstehenden Parlamentswahlen in Dänemark
    zu einem sozialdemokratischen Sieg kommen. (dpa/vb)
    Quelle:www.trucker.de

  • Dänemark macht Tempo bei Ostseetunnel


    [IMG:http://www.trucker.de/fm/4494/thumbnails/Fehmarnbelt.jpg.1516202.jpg]


    Ein Tunnel soll unter dem Fehmarnbelt hindurchführen



    Dänemarks Regierung drückt bei dem geplanten Ostseetunnel nach Deutschland aufs Tempo und kündigt zusätzliche Investitionen an.


    Wie Verkehrsminister Henrik Dam Kristensen der Nachrichtenagentur dpa
    bestätigte, soll die gesamte dänische Eisenbahnanbindung für
    Hochgeschwindigkeitszüge mit 200 Stundenkilometern statt der bisher für
    Teile geplanten 160 Kilometer pro Stunde ausgebaut werden.


    Kristensen erhielt ebenfalls am Dienstag grünes Licht vom Parlament
    für den bisher nicht geplanten Neubau der gut drei Kilometer langen
    Storstrøms-Anschlussbrücke zwischen den Inseln Falster und Seeland. Die
    Kosten werden auf knapp vier Milliarden Kronen (540 Millionen Euro)
    veranschlagt.


    Im März hatte die Kopenhagener Regierung bereits die Vorverlegung
    vorbereitender Arbeiten für den gut 17 Kilometer langen Tunnel unter dem
    Fehmarnbelt angekündigt. Alles dies seien nicht zuletzt auch
    beschäftigungspolitische Schritte, um die Konjunktur im eigenen Land
    anzukurbeln, sagte Kristensen. Der Ostseetunnel soll ab 2021 die Fahrt
    zwischen Kopenhagen und Hamburg von derzeit viereinhalb Stunden um
    mindestens eine Stunde abkürzen. Dänemark will die Kosten für den
    Tunnelbau von umgerechnet 5,5 Milliarden Euro allein tragen.
    http://www.trucker.de/daenemar…ostseetunnel-1232361.html

  • Dänemark begrenzt Parkdauer auf Rastplätzen:!:

    01. März 2018 zzzzzzzzzzzzzUnbenannt.PNG

    Auf den staatlichen Rastplätzen entlang der dänischen Autobahnen dürfen LKW in Zukunft maximal 25 Stunden parken, damit sich die Fahrer ausruhen können. Darauf hat sich die amtierende Minderheitsregierung mit der sie unterstützenden Fraktion der rechtspopulistischen Dansk Folkeparti (DF) verständigt. In Kraft tritt die Regelung voraussichtlich am 1. Juli dieses Jahres. Abgesehen von der festgelegten maximal erlaubten Parkdauer, werden auch die Bußgelder für das Überschreiten der Parkdauer und das unerlaubte Parken auf den Zu- und Ausfahrten der Rastplätze angehoben. 2000 DKK (268 EUR) kostet es künftig, wenn länger als 25 Stunden geparkt wird. :whistling: Bisher waren es umgerechnet 68 EUR. Das Dreifache der bisherigen Strafe, nämlich 3000 DKK (knapp 400 EUR), zahlt, wer auf den Zufahrten seinen LKW abstellt.:huh: 

    Für diese Anhebung ist eine Gesetzesänderung nötig, die zum 1. Januar 2019 wirksam werden soll. „Ich bin froh, dass wir ein Modell gefunden haben, das Camping-ähnliche Verhältnisse verhindert und gleichzeitig die Probleme und praktischen Herausforderungen berücksichtigt, mit denen die Transportbranche konfrontiert ist,“ sagte Transportminister Ole Birk Olesen. "Meine grundsätzliche Einstellung ist die, dass der dänische Staat nicht die Aufgabe hat, gratis Einrichtungen zur Verfügung zu stellen, damit das LKW-Gewerbe seinen Bedarf an Platz für Langzeitaufenthalte decken kann". Die Vereinbarung mit DF ist ein Nebenprodukt der diesjährigen Etatverhandlungen.

    Kritik aus der Wirtschaft:!:

    In der Wirtschaft stößt die Parkbeschränkung auf Kritik. „Die Regelung erschwert Transporte von und nach Dänemark, weil die Zeitbeschränkung nicht mit den Lenk- und Ruhezeitvorschriften der Fahrer in Übereinstimmung steht“, sagte Michael Svane vom Verband Dansk Industri. Seine Organisation hatte sich für eine Parkdauer von 45 Stunden ausgesprochen. Deutlicher wird Martin Aabak vom Verband der Spediteure. "Das ist keine Lösung. Die Parkplatznot wird auf die kommunalen Straßen verlagert. :rolleyes: Am Ende wird es eine Verteuerung für dänische Im- und Exporteur geben. Aabak zweifelt zu dem daran, ob die dänischen Parkrestriktionen mit EU-Regeln vereinbar sind.;)

    Quelle: https://www.dvz.de/rubriken/la…tml#.Wpr9gYZTsfp.facebook

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    Antwort von Hisco: In Dänemark gibt es die Transportcentren wo eigentlich der LKW- Fahrer seine längeren Pausen absolvieren sollte. Die wollen nämlich die Trucks von den normalen Rastplätzen an der Autobahn weg haben, denn die Zustände an den Rastplätzen wurden in den letzten Jahren untragbar. 106.jpg

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    Dänemark führt Höchstparkdauer an Autobahnen ein:!:

    Ab dem 1. Juli ist die maximale Parkdauer für Lkw an allen 90 Rastplätzen auf 25 Stunden beschränkt.


    Kopenhagen. Die dänische Regierung will das längerfristige Parken von Lkw an den dänischen Autobahnen verhindern und hat deswegen beschlossen, eine maximale Parkdauer von 25 Stunden auf den nationalen Raststätten einzuführen. Darauf weist der Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV) in seinem aktuellen Rundschreiben hin. Die Beschränkung betreffe alle 90 vorhandenen Autobahnrastplätze mit entsprechenden Parkmöglichkeiten, heißt es dort.:/ Sie tritt am 1. Juli in Kraft.


    Für Lkw, die länger als 25 Stunden auf diesen Parkplätzen verweilen, fallen dann höhere Parkgebühren an.X/ Darüber hinaus werden die Bußgelder für die an den Parkplatzzufahrten und -ausfahrten illegal parkenden Fahrzeuge drastisch erhöht. Die Festlegung der neuen Parkgebühren und Bußgelder erfolgt durch eine Gesetzesergänzung, die Anfang 2019 in Kraft treten soll.

    Die generelle Parkgebühr bei Überschreitung der maximalen Parkdauer soll nahezu vervierfacht werden – und zwar von aktuell 510 DKK (circa 68,45 Euro) auf dann 2000 DKK (circa 268,40 Euro). Das Bußgeld für illegales Parken soll von 1000 DKK (circa 134,20 Euro) auf 3000 DKK (circa 402,60 Euro) verdreifacht werden.:huh:


    Quelle: https://www.verkehrsrundschau.…tobahnen-ein-2181246.html


  • Wo soll man zukünftig sein 45 Std. Wochenendruhezeit absolvieren.:/ Es gibt zwar auch noch diese Transportzentren, ähnlich wie Autohöfe, aber die waren früher, als ich noch so manches Wochenende in Dänemark in verbracht, brechend voll. :rolleyes:


    Man will die LKW´s und Fahrer nicht mehr haben, so läuft es bald in ganz Europa. :thumbdown:

    Solche Gesetze und Einschränkungen des Truckerlebens werden den Fahrermangel nur noch verstärken. X/



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    Foto: TransINFO


    Die Dänen haben beschlossen, nicht nur Transportunternehmen, sondern auch Fahrern das Leben zu erschweren, indem sie ab dem 1. Juli 2018 ein absurdes Parkverbot einführen wollen.:thumbdown: Die Organisation Transport- und Logistik Polen hat beschlossen, eine Beschwerde über einen Verstoß gegen das EU-Recht einzureichen.:thumbup:


    Die Vorschriften schränken die Möglichkeit ein, Fahrzeuge längerfristig auf Parkplätzen an dänischen Autobahnen zu parken. :thumbdown: Die maximale Parkdauer soll 25 Stunden betragen.X/ Ab 2019 werden zusätzlich auch noch höhere Gebühren für Fahrzeuge, die länger als 25 Stunden verweilen, erhoben. :thumbdown: Darüber hinaus sollen auch Bußgelder für die an den Parkplatzzufahrten und -ausfahrten parkenden Fahrzeuge erhöht werden.:huh:

    Wie sollen Kraftfahrer jetzt vorgehen:?:

    In Zusammenhang mit den neuen Vorschriften kommen viele Fragen auf: wie sollen Kraftfahrer in Dänemark ihre Ruhepause einhalten? :whistling: Wie soll man vorgehen, wenn sich die Verladungen verzögern oder wenn das Hotel, in dem der Fahrer übernachtet, über keine Parkmöglichkeiten verfügt? :/

    Dieses Verbot wird für Fahrer aus peripheren Regionen die meisten Auswirkungen haben. In der Praxis werden sie aufgrund der Lage des Arbeitgebersitzes keine internationalen Transportdienste realisieren können, sollte die Übernachtung in Dänemark stattfinden.:rolleyes:

    Die dänischen Vorschriften verstoßen gegen EU-Recht:!:

    TLP hat eine offizielle Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht, da die dänischen Vorschriften gegen das Prinzip der Dienstleistungsfreiheit verstoßen.?( Wir hoffen, dass die EU, die viel Wert auf die sozialen Arbeitsbedingungen von Kraftfahrern legt, die Absurdität dieser Regelungen erkennt.;)


    Quelle: https://trans.info/de/polnisch…gegen-daenemark-ein-97377

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    Laut Statista führt das dänische Transport- und Logistikunternehmen DSV im Ranking der wertvollsten Firmen auf der Welt. :huh: Im Juni erreichte der Marktwert des dänischen Betreibers mit Niederlassungen in über 80 Ländern auf sechs Kontinenten einen Wert von rund 14,9 Mrd. USD.


    Gefolgt wird DSV vom amerikanischen Unternehmen JB Hunt Transport (USD 13,7 Mrd.). Den dritten Platz hat die Firma American XPO Logistics mit einem Marktwert von 13,2 Milliarden Dollar belegt.


    Unter den Top 5 befinden sich auch Old Dominion Freight Line aus den USA (12,1 Mrd. USD) und Yamato Holdings (10,6 Mrd. USD) aus Japan.



    Quelle: https://trans.info/de/danische…firmen-hinter-sich-107662

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    Über fünf Jahre ist es her, als das lettische Transportunternehmen Dinotrans durch den Einsatz von philippinischen Lkw-Fahrern in die Schlagzeilen geriet und eine Protestwelle auslöste. Die Europäische Transportarbeiter Föderation, ETF, kümmert sich seither um das Thema des zunehmenden Sozialdumpings, dass sich aber bald vor allem auf die Fahrer aus Südosteuropa konzentrierte. Nun bringt ein Skandal um das dänische Transportunternehmen Kurt Beier A/S aus Padborg schlagartig der Vorwurf von mutmaßlich ausgebeuteten Fahrern von den Philippinen wieder ins Licht.:huh: Die dänische Gewerkschaft 3 F hat nun erschreckende Bilder veröffentlicht, die drei bei Beier beschäftigte philippinische Fahrer in ihrer Not gemacht haben.:whistling:

    Demnach hausten diese unter offensichtlich unsäglichen Umständen in Baracken und Containern des komplett eingezäunten Geländes des Frachtführers in Padborg. Das Center gegen Menschenhandel in Dänemark, das sich um die 26 meist philippinischen Fahrer des geräumten Padborger Lagers gekümmert hat, hatte laut Medienberichten Anfang November Kontakt zu einem Lager in Ense östlich von Dortmund aufgenommen, wo 24 philippinische Fahrer in einer ähnlichen Situation waren. Selbst im philippinischen Fernsehen wurde der Skandal veröffentlicht.

    Verstöße gegen die Menschenrechte?

    Laut der dänischen Tageszeitung Nordschleswiger, die den Skandal um das zwischenzeitlich geschlossene Lager kontinuierlich verfolgt, sollen in Dänemark und anderen Standorten etwa in den Niederlanden mögliche Verstöße gegen Menschrechte geprüft werden. Mit schriftlich zugesagten Löhnen von 713 Dollar und 1.060 Dollar Spesen pro Monat, wie 3 F veröffentlich hat, sowie zugesagter freier Unterkunft und medizinischer Versorgung sollen rund 200 Fahrer über eine Arbeitsvermittlung in Manila angelockt und offiziell über eine Kurt Beier Niederlassung in Osteuropa eingestellt, faktisch aber wohl von Dänemark aus beschäftigt sein. :huh: Viele Lkw waren auf den Touren etwa nach Italien mit zwei Mann unterwegs. Laut Medienberichten haben sich bereits namhafte Kunden von Kurt Beier distanziert. Gegenüber Eurotransport.de wollte sich das Unternehmen in der genannten Frist nicht äußern.

    Immer mehr Fahrer aus Drittstaaten:!:

    Laut 3 F, die sich auf offizielle Zahlen der EU-Kommission berufen, hat die Zahl der LKW-Fahrer aus Drittstaaten in der Europäischen Union von 28.095 im Jahre 2012 auf 108.233 im Jahr 2017 extrem zugenommen.:huh: Das ist eine Folge des internationalen Fahrermangels, von dem auch die Flotten in Osteuropa betroffen sind. Immer mehr Fahrer aus Osteuropa arbeiten mittlerweile sozialversicherungspflichtig im Westen, in Deutschland sind es laut einer Marktbeobachtung des Bundesamtes für Güterverkehr, BAG, mittlerweile über 16 Prozent. Tendenz steigend. Die Lücken an heimischen Fahrern füllen auch große Firmen wie Girteka (Litauen) und Hegelmann (Deutschland) an den osteuropäischen Standorten etwa mit Fahrern aus der Ukraine.

    Arbeitspapiere über Polen:!:

    Wie der Berliner Tagesspiegel bereits Anfang Oktober berichtete, sollen Fahrer aus Drittstaaten vor allem über die polnische Aufsichtsbehörde für den Straßentransport in Warschau ohne größere Kontrollen sehr leicht an die notwendigen Arbeitspapiere kommen. Die Nachfrage nach den Dokumenten sei regelrecht explodiert. Bis 2013 wurden rund 5.000 solcher Testate pro Jahr ausgestellt. 2017 erteilte die Behörde dann bereits für 65.000 Fahrer aus Nicht-EU-Ländern eine Erlaubnis. Im ersten Halbjahr 2018 ergingen sogar schon 53.000 neue Zulassungen für EU-Einwanderer am Lenkrad, darunter mehr als 20.000 aus der Ukraine.


    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…r-transport-10488264.html