MAN Trucks

  • ist der man phönix sondermodell, es gibt nur einige davon, als renntruck wurden sie auch eingesetzt.
    Der Zufall half, als Michael Röber und Volker Lauterbach den MAN-Phönix-Racer aus Wrackteilen wiederbelebten.


    Am Anfang war die Leidenschaft: Der Westerwälder Michael Röber schwärmt noch heute vom legendären Auftritt des MAN Phönix bei der kaum minder legendären 1990er-Auflage des Truck-Grand-Prix am Nürburgring. Wie der gelbe Renner mit Gerd Körber am Steuer der Benz-Bataillon dieses eine Mal die Schau stahl und rußfilterfrei um den Ring röhrte - Röber lässt die Erinnerung daran nicht los. Den Fernsehbeitrag von damals hat er zwecks weiteren Erhalts für die Nachwelt von VHS auf DVD umgewandelt. Der Phönix tanzte wirklich nur einen Sommer lang: In der Saison darauf wurden das Reglement respektive die Achslastverhältnisse neu festgelegt, der Phönix mit Mittelmotor war raus aus dem Renngeschäft.


    Im Prinzip war es also eine "Jugendliebe", der Michael Röber wieder begegnete. Aber auch wenn alte Liebe dem Sprichwort gemäß nicht rostet: Der LKW-Fan erkannte den gelben Renn-Riesen kaum wieder, so ausgeweidet fand er das Heldenvehikel von einst vor. Es lagerte zerlegt auf einem Firmengelände im Westerwald, auf einem ebenfalls alten Pritschen-LKW. Als der von seinem Lagerplatz vertrieben wurde, fragte der Besitzer der Phönix-Reste, Volker Lauterbach, seinen ehemaligen Mitarbeiter Michael Röber, ob er die LKW-Teile auf dessen Firmengelände parken dürfe. Lauterbach rettete den Phönix so vor der endgültigen Verschrottung. Und da keimte die Idee, die Michael Röber nicht mehr losließ. Nie hätte er zum damaligen Zeitpunkt, es war das Jahr 2008, geglaubt, dass der Race-Löwe jemals wieder röhren würde.


    SCHON EINMAL SOLLTE PHÖNIX AUFERSTEHENKlar kam dem Westerwälder Race-Fan bei der Renovierung zupass, dass er selbst eine Fahrzeugbaufirma betreibt und sämtliche Werkstattutensilien nebst Grube und Kran vorhanden waren. Und dass er mit Projektpartner Volker Lauterbach, 1990 selbst als Truck-Racer aktiv, einen erfahrenen Tuning-Experten zur Seite hatte. Der hatte 1991 schon mal mit dem Projekt "Wiederaufbau" geliebäugelt, um den Phönix selbst nochmal zu Renn-Ruhm zu steuern. Damals scheiterte das Projekt aber aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen.


    Doch noch immer wären alle Pläne und Wünsche Makulatur geblieben, hätte nicht der Zufall im März 2011 ein passendes Basisfahrzeug für den Wiederaufbau bereitgehalten: Unweit des "Geburtsorts" des Phönix bei Bickel Tuning in Rheinau entdeckte Röber einen MAN 19.502. Er kaufte das Fahrzeug und zerlegte es komplett. Auch dessen V10-Motor wurde renoviert und einem Tuning unterzogen. Klar, die knapp 1400 PS von damals sind es nicht geworden ...


    Die fehlenden Teile fertigten Röber und Team in Handarbeit nach. Zeichnungen gab es nicht mehr, alle Details musste man aus Zeitschriften, Privatfotos und Filmen klauben. Auch Gerd Körber schickte Fotos von einst, und Röber hielt ihn auf dem Stand der Dinge. Er motivierte: "Da schlägt einem das Herz schneller. Mir tränen die Augen, sieht einfach super aus."


    Im Mai 2011 war es dann vollbracht: alle Teile sandgestrahlt, lackiert, komplettiert. Die erste Probefahrt stand an. Mit rotem Kennzeichen donnerte das "gelbe Ungeheuer", wie der Phönix genannt wurde, über die kurvenreichen Straßen im Westerwald. So weit so gut, doch noch war ein gutes Stück zu tun. Denn das Finish auf der nackten gelben Blechhaut fehlte. "Viele der damaligen Sponsoren gab es nicht mehr oder sie hatten ihr Layout geändert", beschreibt Röber. Die meisten Aufkleber mussten neu angefertigt werden. Am Schluss wurde es verdammt eng mit der Renaissance des Renners, das Auto sollte unbedingt zum Nürburg ring fertig sein. Und final wartete ja auch noch die Hürde TÜV.


    PREMIERE MIT GÄNSE-HAUT: ZUHAUSE AM RINGDoch in weiser Voraussicht hatte das Team beim Wiederaufbau auf die Einhaltung der StVZO geachtet - und bekam tatsächlich eine Straßenzulassung für das imposante Mobil. Und dann waren die beiden Freunde am Ziel ihrer Träume: Sie brausten auf eigener Achse zum TGP am Nürburgring. "Die Höchstgeschwindigkeit konnten wir aber nicht testen", beschreibt Röber schmunzelnd, die staunenden Autofahrer seien schlicht zu langsam gefahren. Nach 21 Jahren steuerten Röber und Lauterbach wieder durchs Fahrerlager, beseelt von "Heimkehr"-Gefühlen.


    Und dass der gelbe Wagen nach seiner zweiten Geburt im vergangenen Jahr seine Renaissance am Nürburgring in diesem Jahr fortsetzen würde, das hätte Michael Röber sich beim Start in das wilde Projekt auch nicht träumen lassen. Doch zur Fortsetzung seines glanzvollen Comebacks durfte sich der Phönix, wie es sich für einen Race-Rentner gehört, mal selbst ziehen lassen: Von unseren geschätzen Gästen am TRUCKER-Stand. Diese preiswerte Art der Fortbewegung tut auch Michael Röbers Geldbeutel gut: Denn seine alte Liebe war immer trinkfest - und blieb das auch nach der Reanimation.


    quelle: http://www.trucker.de/phoenix-wiedergeburt-1142908.html

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • Habe neulich meine alten Fotos durchforstet und dachte ich stell mal ein paar online. Die Fotos sind teilweise über 25 Jahre alt und daher nicht mehr die beste Qualität aber dennoch.......

  • Über all die Jahre hinweg blieb man bei Lugmair der Herstellermarke MAN treu :!:



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    Das passt recht gut zu mir, denn bei insgesamt drei verschiedenen Frächtern saß ich auf einem MAN-Kutschbock.

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    Die glücklichen Gewinner eines MAN-Gewinnspiels konnten in Flensburg eine Nacht im brandneuen MAN TGX verbringen und zusätzlich die Annehmlichkeiten eines luxuriösen Hotels nutzen.:thumbup:

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    Das hätten sich Elena Gillner, Marino Kurzeknabe und Olaf Herrmann nicht träumen lassen. Sie haben am MAN-Gewinnspiel "MAN #Trucklife Hotel. Feel at home everywhere" im Internet teil-genommen und den Hauptgewinn ergattert. Als Belohnung durften die drei eine Nacht im Fahrerhaus des modellgepflegten MAN TGX verbringen, den die Münchener innen neu möbliert haben und der erst Anfang 2018 auf den Markt kommt. Um das möglich zu machen, hat die Kara-wane aus einem Dutzend MAN-Lkw auf ihrer Kennenlerntour durch Europa in Flensburg Halt gemacht. Aus der Flotte postierte die Crew drei innen wie außen auf Hochglanz polierte TGX-Sattelzüge vor dem luxuriösen Hotel Hafen Flensburg. Es diente den Gewinnern als Anlaufpunkt für den Check-in in das wohl ungewöhnlichste Hotelzimmer Deutschlands – einer MAN-Kabine.

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    "Überall zu Hause fühlen":!:

    Unter dem Motto "Überall zu Hause fühlen" checkten die Gewinner in das MAN-Trucklife-Hotel ein und bekamen parallel zum Fahrzeugschlüssel auch noch eine Chipkarte für ein Hotelzimmer. Schließlich fehlt es den kurzen europäischen Frontlenker-Kabinen noch an dem nötigen Platz für Toilette und Dusche. "Mit den zwölf beladenen Lkw steuern wir insgesamt 15 Stationen in elf Ländern an. Hier bekommen jeweils rund 200 Kunden, Lkw-Fahrer und Interessenten die Möglichkeit, unsere MAN TG-Baureihen mit neuer, noch fahrerfreundlicherer Innenausstattung hautnah kennenzulernen", sagt Ramona Knecht von MAN, die die Roadshow begleitet und die Gewinner fröhlich mit einem Lächeln empfängt. Erstmals bot MAN solch eine spektakuläre Schlaf-Location zur IAA 2016 vor dem H4-Hotel in Hannover an. Auch hier konnten die Gäste aus dem geparkten Lkw den Hotel-Komfort nutzen.


    Um die Nacht am Flensburger Hafen perfekt zu machen, fanden die Übernachtungsgewinner im Lkw-Fahrerhaus einen 50-Euro-Gutschein für ein Abendessen im Hotel sowie einen Wellnessgutschein im Wert von 75 Euro vor. Zusätzlich gab es als Willkommensgruß Flensburger Bier, Wasserflasche und kleine Knabbereien sowie als Einschlaflektüre das aktuelle MAN-Kundenmagazin aufs "Zimmer". Auf TV und WLAN mussten die Gäste im Lkw allerdings verzichten. Dafür warteten auf sie handgestrickte Pantoffeln auf roter Fußmatte mit weißer Aufschrift "Welcome Home". MAN legt im Hotel-Truck eben Wert auf Gemütlichkeit. Bei typisch norddeutschem "Schietwetter" mit Dauerregen und 14 Grad Außentemperatur warfen die Gäste zuerst Standheizung und dann Soundsystem an. Eine Einweisung in die wichtigsten Bedienfunktionen verschaffte ihnen Willi Pfeffer von MAN Profi-Drive, der den Tross als Fahrtrainer begleitete. Für ausreichend Saft in der Nacht sorgte ein externer Stromanschluss, der die Lkw-Batterien schonen sollte.


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    Gillner lobt den tollen Schlafkomfort:!:

    Beide Betten im Fahrerhaus waren mit schneeweißer Bettwäsche bezogen. Und wie im richtigen Hotel lag ein Tütchen mit Gummi-MAN-Löwe auf dem Kopfkissen. Wem es zu kalt war, konnte zusätzlich eine MAN-Fleece-Decke nutzen. "Bei mir lief die Heizung die ganze Nacht und sorgte für 25 °C in der Hütte. Da friert keiner", gestand Quiz-Gewinner Olaf Herrmann. Der gebürtige Ulmer wohnt seit 13 Jahren in Bremen, arbeitet derzeit für den CSW Catering Service Weiser und fährt einen Kleintransporter. Früher ist Herrmann mit einem MAN im Fernverkehr unterwegs gewesen und will auch künftig wieder hinter dem Lenkrad eines Schwer-Lkw Platz nehmen. Die Weichen dazu seien bereits gestellt. In der Nacht habe er im XLX-Fahrerhaus geschlafen wie ein Stein und vom heftigen Regen in den frühen Morgenstunden nichts mitbekommen. Das Bett sei groß und bequem. Platz in der Kabine gebe es viel mehr als früher – weil die Kühlbox nun komplett unter dem Bett verschwindet und die Konsole rechts neben dem Fahrersitz kleiner ausfällt.

    Sie beherbergt jetzt nur noch den Hebel für das Handbremsventil. Der Drehschalter für die TipMatic-Getriebeschaltung ist in die Armatur gewandert. Auch Elena Gillner ist vom neuen TGX verzaubert und träumt davon, mit so einem MAN einmal über die Hamburger Köhlbrandbrücke zu fahren. Mit 19 hatte sie den Lkw-Führerschein in der Tasche, dann eine Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistik absolviert und disponiert heute eine Flotte von 19 Lastzügen bei der Spedition Achenbach in Bad Berleburg, die in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert. Mindestens zweimal im Monat sitzt die 30-Jährige noch selbst hinter dem Lenkrad und fährt Stückgut im Nah- und Fernverkehr. "Die Nacht im MAN war super. Kühlschrank und Standheizung sind kaum zu hören und auch leichter Regen auf dem Dach dringt kaum bis ans Ohr durch", versicherte Gillner. Sie lobte den tollen Schlafkomfort, die aufgeräumten Instrumente und Schalter, die Ablagefächer an der Rückwand sowie den praktischen Abfallbehälter neben der Kühlbox.

    "Selbst zu zweit in der Kabine kommt man gut klar":!:

    Die Speditionskauffrau hat als Mitglied im MAN Trucker’s World-Club von dem Quiz erfahren und über Facebook mitgemacht.:thumbup: "Mein Chef wollte gar nicht glauben, dass ich gewonnen habe, und dachte anfangs, das sei nur ein Fake. Aber dann hat er mir doch freigegeben", freute sich MAN-Fan Elena Gillner. Als Begleitperson durfte sie Marino Kurzeknabe mitbringen. Während sie es sich bei Sauna, Massagen und Peeling im Wellnessdeck des Hotels gut gehen ließ, entdeckte ihr Bruder die neuen Feinheiten im TGX-Fahrerhaus. "Die Armaturentafel ist schlanker geworden. Die starke Wölbung ist weg. Mehr Platz gibt es auch. Selbst zu zweit in der Kabine kommt man gut klar", lautet sein Fazit. Die RIO-Box oberhalb der Windschutzscheibe ist ihm gleich aufgefallen.

    Ebenso das hochauflösende Vier-Zoll-Farbdisplay hinter dem Lenkrad. Dank Bedienteil für Innenbeleuchtung, Fensterheber und Schiebedach an der Rückwand muss dafür niemand mehr das Bett verlassen. Auch einen Wecker und vier Steckdosen, um Mobiltelefone, Tablets oder einen Fernseher anzuschließen, beherbergt die Einheit. Lediglich den Ein/Aus-Schalter oder die Fernbedienung für das Radio vermisste der 16-jährige Lkw-Fan. Als Schüler absolviert er derzeit ein Praktikum in dem Betrieb seiner großen Schwester und will einmal Berufskraftfahrer werden. Für ihn wie für alle anderen Gewinner war die Übernachtung im MAN-Hotel etwas Besonderes. Alle lobten die traumhafte Location mit Blick auf den Flensburger Hafen, das köstliche Abendessen im Restaurant und den Besuch im Wellness-Tempel. Nach einem ausgiebigen Hotel-Frühstück am Morgen hieß es Abschied nehmen von Flensburg, von dem MAN-Team und vom MAN-Trucklife-Hotel, das recht bald wieder für seine Fans öffnen sollte.



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    Quelle: https://www.eurotransport.de/n…m-fahrerhaus-9940930.html

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    Ein neues Logo und eine Neuausrichtung wird MAN Diesel & Turbo heute für seine 14.300 Mitarbeiter bekanntgeben. Rund 4.000 davon arbeiten in Augsburg, wo das erste Werk von MAN steht und 1897 der erste Dieselmotor der Welt in Serie ging. Heute sind es große Schiffsdiesel. Zusammen mit dem Augsburger Getriebehersteller Renk bildet MAN Diesel & Turbo die Maschinenbausparte des Wolfsburger VW-Konzerns.

    Aufspaltung in Diesel-Sparte und Einheit für Busse und LKW:!:

    Die Busse und LKW, die heute als MAN, VW oder Scania unterwegs sind, haben damit nicht mehr viel zu tun. Sie sollen als neue gemeinsame LKW-Sparte in München fit für die Börse und interessant für Investoren gemacht werden. Seine beiden Maschinenbauer MAN Diesel & Turbo sowie Renk will der VW-Konzern nicht verkaufen, sondern behalten. Die Arbeitsplätze sollten damit gesichert sein. So versprach VW es dem Betriebsrat, der IG Metall und auch der bayerischen Staatsregierung.

    Trennung ohne Risiko:?:

    Negatives Beispiel ist der Druckmaschinenhersteller Manroland, der nur drei Jahre nach seiner Abspaltung vom MAN-Konzern 2011 dann insolvent wurde. Der Getriebehersteller Renk ist dadurch geschützt, dass seine Technik auch militärisch genutzt wird, wie in Panzern der Bundeswehr und deshalb nicht einfach ins Ausland verkauft werden kann. Und: Von MAN Diesel & Turbo erhofft sich der VW-Konzern noch viel Zukunftstechnik, zum Beispiel für Elektroautos.


    Quelle: https://www.br.de/nachrichten/…-ohne-lkw-sparte-100.html

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    MAN fährt mit dem eTruck auf der Teststrecke vor.


    Als nächstest stehen Praxiserfahrungen mit dem österreichischen Konsortium Council für nachhaltige Logistik (CNL) auf dem Programm:!:


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    Nahezu lautlos rollen die beiden Vorserien-Modelle des MAN eTruck auf der Teststrecke zwei des Münchener Lkw-Herstellers vor. Abgesehen von den Abrollgeräuschen der Reifen herrscht nahezu Stille.:huh: Nicht viel anders verhält es sich, wenn man selbst am Steuer eines der beiden vollelektrisch betriebenen Verteiler-Lkw sitzt.:thumbup: Zum einen ist das eine MAN TGS-Sattelzugmaschine mit Trockenfracht-Auflieger. Zum anderen steht ein MAN TGM 6x2 Fahrgestell mit Curtainsider-Aufbau zum Fahren bereit.

    Neben dem Fahrtwind ist dann in beiden Fahrzeugen zudem das leichte Knarzen der Fahrerkabine zu vernehmen.;) Das mag zum einen daran liegen, dass es sich noch um Vorserienmodelle handelt. Andererseits waren diese Geräusche im Stakkato des Diesel­antriebs bislang schlicht nicht zu hören.^^ Letztlich ist das allerdings Jammern auf hohem Niveau.:D

    Beim Fahren mit dem eTruck kristallisiert sich noch ein weiteres Plus heraus: Das Drehmoment ist über jeden Zweifel erhaben.:huh: Wobei das technisch Mögliche und das praktisch Benötigte nicht immer deckungsgleich sein müssen. Daher war dann zumindest der TGM-Testwagen auf Komfort abgestimmt – was letztlich mit Blick auf die Reichweite im speditionellen Alltag Sinn macht.:thumbup: Wobei jeweils ein 350 kW und bis zu 3.500 Newtonmeter starker E-Motor zum Einsatz kommt.

    E-Motor ist stärker als der vergelichbare Diesel:!:

    Der 6x2 erweist sich aber selbst in dieser Alltagsabstimmung deutlich leistungsstärker als ein nominal vergleichbarer Diesel. :huh: Mit seinen acht Batterien soll er eine Reichweite von bis zu 130 Kilometer haben. Beim Dreiachser, bei dem zwölf Energiespeicher verbaut sind, gibt MAN bis zu 200 Kilometer Reichweite an.

    Nach den bisherigen hausinternen Tests geht es nun zur Erprobung in der Praxis. Ende 2017 übergibt der Nutzfahrzeughersteller daher die ersten vollelektrisch angetriebenen Lkw an österreichische Kunden. Genauer gesagt an Hofer, Spar, Rewe, Metro, die Stiegl Brauerei, Magna Steyr sowie die Logistiker Schachinger, Quehenberger und Gebrüder Weiss. Die genannten Unternehmen sind allesamt Teil des österreichischen Konsortium Council für nachhaltige Logistik (CNL), das sich für Innovationen und Technologien der nachhaltigen Logistik starkmacht. Bei den Fahrzeugen wird es sich vorwiegend um 6x2 Fahrgestelle mit Kühlkoffern, Wechselbehältern und Getränkeaufbauten handeln.

    Zum Probelauf gehört zudem eine Sattelzug-Kombination auf MAN TGM-Basis. Die Erkenntnisse aus den Praxiserprobungen mit den Versuchsfahrzeugen werden laut MAN in die Entwicklung des Serienfahrzeugs einfließen.

    Ab 2021 geht der MAN eTRuck in Serie:!:

    Die Serienproduktion von E-Lkw für den Verteilerverkehr planen die Münchner schließlich für das Jahr 2021. "Gemessen an den langen Produktzyklen im Nutzfahrzeugbereich und unseren hohen Qualitätsansprüchen ist das sehr ambitioniert", sagte Felix Kybart, Leiter alternative Antriebe bei MAN Truck & Bus, bei der Fahrvorstellung. Bis dahin sind dann auch die Erfahrungen über zusätzliche elektrische Verbraucher wie etwa Kühlkoffer in die Entwicklung eingeflossen.

    "Einen rein elektrischen Antrieb sehe ich bei der derzeitigen Batterietechnik in Fernverkehrs-Lkw nicht – sonst ist zu wenig Raum für die Ladung da", sagte der MAN-Vorstandsvorsitzende Joachim Drees. Dort werde der Diesel auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Natürlich mache man sich in der Forschungsabteilung von MAN aber Gedanken über Alternativen. Von der Hybridisierung bis hin zu über Ökostrom erzeugten Kraftstoffen, sogenannten E-Fuels, sei vieles denkbar. Welche Technologie sich durchsetze, sei aber nicht absehbar, :/erklärte Drees.