• Bei Großkontrollen auf deutschen Autobahnen mehren sich die Fälle betrunkener osteuropäischer Lkw-Fahrer:!:


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    Bei einer Großkontrolle des Verkehrskommissariats Walldorf am Sonntagabend auf drei Raststätten rund um die Autobahnen A 5 und die A 6 wurden 27 alkoholisierte Lkw-Fahrer an der Weiterfahrt gehindert. :huh: Der polnische Fahrer eines deutschen Gefahrgutlasters hatte sogar 2,3 Promille. Die alkoholisierten Fahrer stammten nach Angaben der Polizei aus Polen, Rumänien, Bulgarien, Slowakei, Slowenien, Litauen, Ungarn, Serbien, Tschechien und der Ukraine.?(

    Es mehren sich die Fälle betrunkener osteuropäischer Lkw-Fahrer auf deutschen Autobahnen. Bislang war es die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim an der A 61, die „Abfahrtkontrollen“ am Sonntagabend gemacht hat. Nun hat auch Dieter Schäfer, Direktor der Verkehrspolizei Mannheim und Initiator der „Max 80 – Initiative“ gegen Lkw-Unfälle am Stauende, die Gefahr erkannt, die sich vor allem an den Wochenende auf den Autohöfen, Raststätten und in den Industriegebieten im wahrsten Sinne des Wortes „zusammenbraut“ – vor allem eben Fahrer aus Osteuropa betrinken sich, sei es aus reiner Gewohnheit oder aus purer Langeweile. Dann stellen sie, wenn ab 22 Uhr in Deutschland das Sonntagsfahrverbot endet, eine potentielle Gefahr für die Verkehrssicherheit da. Es ist ein importiertes Alkoholproblem.

    Ernüchternde Kontrollzahlen aus Baden-Württemberg:!:

    Und so fand nun Sonntagabend, dem 30.9., ab 19 Uhr eine Großkontrolle mit 21 Beamten unter Leitung von Polizeioberrat Alexander Ulmer vom Verkehrskommissariat Walldorf beidseitig auf den Tank- und Rastanlagen Hockenheimring, Hardtwald und Kraichgau statt. Mit ernüchternden Zahlen: Insgesamt 377 Fahrer wurden überprüft. Im Ergebnis standen dabei 27 vermeintliche Fahrzeugführer noch unter Alkoholeinfluss. Davon waren neun Fahrer mit Alkoholwerten von über einem Promille deutlich alkoholisiert. :huh: Fünf Fahrer wiesen sogar einen Promillewert von über 1,5 auf. Erschreckenderweise wurde der höchst gemessene Wert bei dem polnischen Fahrer eines Gefahrguttransportes einer deutschen Spedition mit 20 Tonnen entzündbarer Harzlösung der Klasse 30/1866 festgestellt. Der Mann hatte 2,3 Promille.

    Verkehrssicherheit hat Vorrang:!:

    Im Prinzip dürfen Lkw-Fahrer in ihrer Freizeit Bier trinken, selbst im Lkw. Strafbar machen sie sich erst, wenn sie wirklich losfahren. Doch nun geht die Polizei immer öfter präventiv vor, sie bittet die Fahrer zum Alkoholtest. Ist er positiv, wird der Schlüssel beschlagnahmt, die Weiterfahrt verhindert. Ein Bußgeld gibt es nicht. Eine Nachkontrolle durch die Polizei am Montagmorgen ergab noch bei drei dieser Fahrer Promillewerte, die eine anhaltende Untersagung der Weiterfahrt erforderlich machten. „Der polnische Gefahrgutfahrer hatte am Montagmorgen immer noch 0,96 Promille“, so Dieter Schäfer, „meine Beamten werden nun seinen Arbeitgeber informieren. Über dieses Kontrollergebnis bin ich zutiefst besorgt. Wir werden diese Kontrollen in Zukunft weiter fortführen und intensivieren.“


    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…-lkw-fahrer-10469310.html

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    Bereits am Montag hat eurotransport.de darüber berichtet, dass beim dänischen Unternehmen Kurt Beier Transport aus Padborg, Lkw-Fahrer von den Philippinen unter erschreckenden Arbeitsbedingungen beschäftigt waren. Mittlerweile soll man den neun betroffenen Fahrern immerhin eine Hotelunterkunft besorgt haben. Nun hat sich der Skandal auch nach Deutschland ausgeweitet. Mitarbeiter der niederländischen Gewerkschaft FNV und des DGB-Projekts „Faire Mobilität“ betreuen derzeit 16 philippinische Fahrer, die bei NTG Logistics in Ense nach demselben Modell beschäftigt sein sollen. Sie saßen seit Samstag auf dem Betriebsgelände fest. Beamte von Bundesamt für Güterverkehr (BAG), Polizei und Zoll waren bereits vor Ort. Zunächst haben erst zwei der Fahrer ihren Dienst im Lkw wieder aufgenommen.

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    Schwere Vorwürfe der Gewerkschaften:!:

    Weil diese Fahrer bisher in Europa während ihrer gesamten Beschäftigung noch nie einen festen Wohnsitz oder eine Unterkunft außerhalb des Lkw hatten, so der massive Vorwurf der beiden Gewerkschaften, „mussten sie sich auf dem Parkplatz des Betriebsgeländes aufhalten und waren unter Kontrolle desjenigen Arbeitgebers, gegen denen laut Gewerkschaft in zwei Ländern wegen Menschenhandels ermittelt wird. Ein Fahrer war rund 18 Monate im Lkw unterwegs.“


    Die Vorwürfe im Einzelnen: Die Fahrer wurden unter Vortäuschung falscher Tatsachen auf den Philippinen angeworben. Sie mussten hohe Summen ausgeben, damit der Recruiter der dänischen Firma ihnen scheinlegale Papiere in Polen besorgen konnte. Die Fahrer haben einen Arbeitsvertrag in Polen unterschrieben, bei einer Briefkastenfirma der dänischen Firma Kurt Beier. Ansonsten haben sie keinen Bezug zu Polen und arbeiten auch nie dort, sondern lediglich in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Belgien. Sie leben bis zu 18 Monate im Lkw, haben keinen anderen Zufluchtsort und verbringen auch ihre langen Wochenendruhezeiten illegalerweise im Lkw. Sie werden zu Mehrarbeit angehalten, die zu Überschreitungen der Lenk- und Ruhezeiten führen.

    Das BAG sprach davon, dass es hohe Strafen geben könnte. Für einen Fahrer hat der DGB eine Lohnkalkulation gemacht – er hätte für seine reine Arbeitszeit einen Mindestlohnanspruch auf etwa 2.300 Euro, hat aber nur 1.000 Euro erhalten. Das Unternehmen hat sich kurzfristig nicht zur schriftlichen Anfrage geäußert, distanziert sich telefonisch gegenüber eurotransport.de aber von den Praktiken bei Kurt Beier.


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    Intervention durch die Behörden:!:

    „Obwohl seit Sonntag eine Intervention der Polizei, des Zolls, BAG, des Ordnungsamts, der philippinischen Botschaft und der Ausländerbehörde läuft“, so berichtet Michael Wahl von „Faire Mobilität“ vor Ort, „haben es die Behörden noch nicht geschafft, ihnen Schutzrechte einzugestehen oder für eine sichere Unterkunft außerhalb der extrem angespannten Situation zu sorgen. Nach Prüfung ihrer Papiere wurde ihnen gestern daher erlaubt, ihre Arbeit wieder aufzunehmen.?( Das ist skandalös, denn die Fahrer befinden sich weiterhin in der extremen Zwangssituation, die sich durch die Ermittlungen weiter verschärft hat.“

    All diese Hinweise reichen laut Auffassung der Gewerkschaften aus, dass die Straftatbestände Menschenhandel (§ 232 StGB), Zwangsarbeit (§232b StGB) sowie Ausbeutung der Arbeitskraft (§233 StGB) erfüllt sind.:whistling: Edwin Atema hat daher bereits gegen Kurt Beier, NTG und die Tochterfirma von Kurt Beier in Polen, HBT Internationale Transporte in Warschau, Strafanzeige erstattet. Für Wahl unfassbar: „Am Dienstag haben die Behörden den Fahrern mitgeteilt, dass alle ihre Papiere in Ordnung sind. Daher sehen die Behörden keine Handhabe, den Fahrern die Weiterfahrt zu verbieten.“


    Quelle und mehr: https://www.eurotransport.de/a…den-bei-ntg-10489636.html

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    Jeder vierte osteuropäische Lkw ist mit manipuliertem digitalem Tachografen unterwegs. FDP-Politiker Christian Jung: Ein Betrug mit System.

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    11.10.2018 Carsten Nallinger


    Erst kürzlich war der FDP-Bundestagsabgeordneter Christian Jung bei einer großangelegten Kontrolle des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) dabei. „Nach den Schätzungen der dortigen BAG-Kontrolleure sind in Deutschland mindestens 25 Prozent der in der Regel in Osteuropa zugelassenen Lkw mit einer manuell ein- und ausschaltbarer Software zur Manipulierung von digitalen Tachographen ausgerüstet“,:/berichtet Jung exklusiv gegenüber eurotransport.de. Eine Zahl, die sich allerdings auf die kontrollierten Lkw bezieht - und nicht auf die Grundgesamtheit aller Fahrzeuge.

    Bei der mehrstündigen Lkw-Kontrolle an der A5 zwischen Freiburg und Basel hat der FDP-Politiker gleich hautnah miterlebt, wie raffiniert die Betrüger hierbei vorgehen: „Mir wurde ein Schummel-Software-Gerät gezeigt, dass ein Techniker des BAG nach 24 Stunden Arbeitszeit aus einem verdächtigen Lkw hinter einer verbauten Mikrowelle gefunden und mühsam ausgebaut hatte“, erläutert Jung.:huh:

    Schätzungen seitens der Verbände bestätigt:!:

    Das Erlebte hat Jung, der zudem Berichterstatter der FDP-Fraktion für Güterverkehr und Logistik ist, nicht losgelassen. „Bei meiner weiteren Recherche innerhalb der Logistikbranche, wurden mir die Schätzungen ausdrücklich bestätigt.“ So werde etwa auch bei dem einen oder anderen Branchenverband diese Einschätzung geteilt. „Wir haben es hier mit einer technologisch auf höchstem Niveau operierenden Form von organisierter Kriminalität zu tun. Ohne spezialisierte Werkstätten und Software-Schmieden in Osteuropa geht so etwas nicht“, sagt Jung. Mit Verweis auf die Expertenmeinung der Kontrolleure geht der Bundestagsabgeordnete auch künftig von keiner Besserung aus:


    „Selbst bei den neuen digitalen Tachografen, die im kommenden Jahr auf dem Markt kommen, dauert es vermutlich keine sechs Wochen, bis diese gehackt sind.^^;):rolleyes:


    Quelle und Mehr: https://www.eurotransport.de/a…ht-logistik-10472627.html

  • Trucker aus Osteuropa: Es geht ums Überleben:!:

    Ein stilles Heer von Polen, Bulgaren, Weißrussen sorgt auch während der Coronakrise dafür, dass der Fluss der Waren nicht abreißt. Vielen von ihnen werden Sozialstandards und faire Bezahlung vorenthalten.


    20.4.2020 - 00:57 , Gabriela Keller


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    BerlinAus der Fahrerkabine des Lkw klettert ein stämmiger junger Mann mit kurz rasierten Haaren und rundlichem Gesicht, nennen wir ihn Fabian Wozniak. Es ist Freitag, der Nachmittag bricht an, der Wind fegt über den Autobahnrastplatz an der Avus. Wozniak schiebt die Hände tief in die Hosentaschen. Um ihn herum breiten sich leere Parkplätze aus, es sind gerade drei, vier Laster hier, und er fährt einen davon.

    Der junge Pole ist Teil eines gewaltigen Marktes. Rund 1,2 Billionen Euro werden im Jahr europaweit im Bereich Logistik umgesetzt; die Branche sorgt dafür, dass der Fluss der Waren hin zu den Lagern, Werkhallen, Supermärkten ununterbrochen fließt, auch in Krisenzeiten. Und damit das möglichst wenig kostet, beauftragen viele große Firmen Subunternehmen in Osteuropa, die ihre Leistung zu Dumpingpreisen anbieten.:rolleyes:

    Aufträge für Spediteure drastisch eingebrochen:!:

    In normalen Zeiten, so geht aus offiziellen Statistiken hervor, sind rund vier von zehn Lkw auf den mautpflichtigen Straßen Deutschlands in Osteuropa zugelassen. Aber in diesen Tagen ist nichts normal. Die

    hat weite Teile der Wirtschaft zum Stillstand gebracht, auch die Aufträge für Spediteure und Frachtlogistiker sind drastisch eingebrochen.


    Fabian Wozniak hat den Parkplatz an der Berliner Avus deshalb fast für sich alleine. Für ihn hat sich nichts verändert, seit das Virus in Europa grassiert. Seit Montag ist er wieder in Deutschland. Er sagt, er sei immer zwei Wochen am Stück unterwegs. Er lädt ein, fährt, liefert ab, fährt weiter. Nachts schläft er auf einer schmalen Klappliege, die in der Kabine des Lkw über den Sitzen hängt. Zuletzt hat er Pakete für DHL transportiert, und Kaffee, den er bei Tchibo abliefert. Er zieht eine Sprühflasche mit Desinfektionsmittel aus dem Fach in der Tür, sein einziger Schutz gegen das Coronavirus. „Natürlich habe ich Angst“, sagt er, „wie jeder andere Mensch auch.“

    Sein Arbeitgeber lässt ihn im Minibus nach Deutschland shutteln, in dem Bus drängt er sich mit neun weiteren Fahrern auf dem Weg von Polen nach Frankfurt/Main. Gut 700 Kilometer sitzen sie eng beieinander, social distancing geht anders. Aber zu Hause zu bleiben, das ist keine Option. Einer seiner Kollegen habe sich geweigert, nach Italien zu fahren, sagt der Pole, der sei seinen Job jetzt los. Wozniaks Monatsgehalt beträgt 2800 Zloty, umgerechnet knapp 620 Euro, plus Spesen, etwa 1000 Euro, die machen den Hauptteil seines Verdienstes aus – und den erhält er nur, wenn er im Ausland Lkw fährt.

    In Bulgarien liegt der Mindestlohn bei rund 280 Euro im Monat:!:

    „Das System ist darauf angelegt, Arbeitnehmerrecht zu brechen“, sagt Michael Wahl, der für das Beratungsprojekt „Faire Mobilität“ arbeitet, eine Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). An diesem Tag ist er auf dem Rastplatz unterwegs, um die Trucker über ihre Rechte zu informieren. Er deutet auf Wozniaks Lkw und sagt: „Die Situation ist eindeutig, der Arbeitnehmer ist nur in Deutschland beschäftigt. Der Subunternehmer bringt ihn für die Arbeit hierher.“ Wie er es sieht, müsste der polnische Fahrer damit Anspruch auf den deutschen Mindestlohn haben.

    Aber die Realität sieht anders aus. In aller Regel erhalten die Osteuropäer nur den Mindestlohn ihres Heimatlandes, in Polen rund 570 Euro im Monat, in Bulgarien 280 Euro. Der wird jeweils aufgestockt mit Spesen, die eigentlich für die Verpflegung der Fahrer unterwegs gedacht sind. Wahl sagt: „Das ist das Normale. Es gibt keine Chance auf fair bezahlte Arbeit für diese Menschen.“

    Viele Unternehmen in Deutschland beauftragen Speditionen in Osteuropa: Paketdienste, Versandhändler, praktisch die gesamte Automobilwirtschaft. Die DHL-Gruppe weist Kritik an der Praxis zurück: DHL stelle „entsprechend ihres Qualitätsanspruchs“ an die Transportunternehmen „hohe Anforderungen“ und verpflichte diese, „alle gesetzlichen Regelungen, wie explizit auch das Mindestlohngesetz, zu beachten“. Die Verantwortung für die Arbeitsbedingungen „inklusive der Höhe der Vergütung“ liege jedoch „beim Servicepartner und seiner Zuständigkeit als Arbeitgeber“.


    Quelle: https://www.berliner-zeitung.d…schiere-existenz-li.81579

  • Neuruppin A 24: Betrunkener Lkw-Fahrer transportiert Sprengstoff

    Ein Lkw-Fahrer, der auf der Autobahn 24 Sprengstoff transportierte, war betrunken. Der 57-Jährige fuhr Schlangenlinien. Polizisten zogen ihn am Rastplatz Prignitz-Ost aus dem Verkehr.


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    Ein betrunkener Lkw-Fahrer, der Sprengstoff transportierte, fuhr am Sonnabend auf der Autobahn 24 zwischen Neuruppin und Herzsprung Schlangenlinien. Einem anderen Verkehrsteilnehmer war der Sattelzug aufgefallen und er hatte die Polizei informiert. Beamte stoppten den 57-jährigen Finnen dann um 17.05 Uhr auf dem Rastplatz Prignitz-Ost.

    Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Lkw-Fahrer einen Wert von 2,58 Promille. Es folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus Wittstock. Beamte stellten den Führerschein des 57-Jährigen sicher und nahmen ihn „zum Schutz der eigenen Person ins Gewahrsam“, teilte die Polizei mit.

    16 Tonnen Sprengstoff geladen

    Der Sattelauflieger war beladen mit 16 Tonnen Sprengstoff. Die Polizei informierte das finnische Unternehmen. Dieses organisierte einen Ersatzfahrer für den Abtransport des Aufliegers.


    Quelle: https://www.maz-online.de/Loka…transportiert-Sprengstoff.

  • Jetzt auch in Deutschland

    80 Corona-Fälle: DPD schließt westdeutsches Paketdepot

    Jetzt auch in Deutschland: In einem DPD-Depot in Heinsberg wurden 80 von 400 Mitarbeitern positiv auf das Coronavirus getestet.

    Düsseldorf. Der Paketdienst DPD hat sein Depot im westdeutschen Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) wegen zahlreicher Corona-Infektionen von Mitarbeitern vorübergehend geschlossen. Im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt des Kreises seien alle Beschäftigten vorsorglich in Quarantäne geschickt worden, teilte DPD am Samstag mit.


    Wie der WDR unter Berufung auf den Heinsberger Landrat Stephan Pusch berichtete, wurden bisher rund 80 der insgesamt 400 Mitarbeiter positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Demnach wurden etwa 340 Proben ausgewertet.


    DPD teilte weiter mit, das Gesundheitsamt Heinsberg habe unmittelbar nach Bekanntwerden erster Infektionen alle auf dem Gelände Beschäftigten in einer mobilen Teststation vor Ort auf das Virus getestet. Da die vorliegenden Zwischenergebnisse auf eine deutlich erhöhte Fallzahl am Standort hinwiesen, sei beschlossen worden, vorsorglich den Betrieb des Depots Hückelhoven auszusetzen. Die Quarantäne beziehe sich auf alle dort tätigen Arbeitskräfte, auch Zusteller und Mitarbeiter des Hallenunternehmers.


    Der Standort werde in der zweiwöchigen Quarantänezeit umfassend gereinigt und desinfiziert. Die Zustellung und Abholung von Paketen im Zustellgebiet von Hückelhoven werde von benachbarten DPD-Standorten übernommen.


    Im Kreis Heinsberg waren zur Karnevalszeit die ersten Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen aufgetreten. Der Kreis gilt mit dem größten Cluster an Infizierten als "Epizentrum" der Corona-Pandemie in Deutschland.


    quelle: https://www.oe24.at/coronaviru…ches-Paketdepot/430194909

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • Gasantrieb 19.05.2020 15:38

    Mautbefreiung für gasbetriebene Lkw verlängert

    Bis 2030 hat der Deutsche Bundestag die Mautbefreiung für Gas-Lkw verlängert.

    „Wir begrüßen die verlängerte Mautbefreiung für CNG- und LNG-Lkw bis 31. Dezember 2023, denn sie ist ein zusätzlicher Anreiz für Transportunternehmen in nachhaltige Gas-Fahrzeuge zu investieren“, erklärt Christian Hottgenroth, Direktor Verkauf Lkw, Scania Deutschland Österreich.

    In einer Sitzung am 14. Mai 2020 votierten die Parlamentarier mehrheitlich für eine Fortführung der ursprünglich nur bis Ende 2020 geltende Bestimmung. Die seit 1. Januar 2019 eingeführte Förderung für CNG- (Compressed Natural Gas) und LNG- (Liquefied Natural Gas) Fahrzeuge gilt nun über den 31. Dezember 2020 hinaus bis 31. Dezember 2023. Damit, so begründet der CSU-Abgeordnete Alois Rainer, werde der Markthochlauf der klimafreundlicheren Lkw als Alternative zum Diesel weiter unterstützt.

    „Diese Entscheidung gibt unseren Kunden in der jetzigen Marktsituation eine wichtige finanzielle Entlastung, um trotz der turbulenten Zeiten in unserer Speditionsbranche den Wandel zu einem nachhaltigen Transportsystem weiter voranzutreiben", weiß auch Christian Hottgenrot und ergänzt: "Jetzt gilt es für unsere Kunden zu handeln und sich schnell zu entscheiden, um die finanziellen Mittel möglichst lange auszuschöpfen. Denn Planbarkeit ist für Speditionsunternehmen in diesen Zeiten wichtiger denn je.“

    "Mautbefreiung muss für alle Gasantriebe gelten"

    "Die Verlängerung der Mautbefreiung für Erdgas-Nutzfahrzeuge bis 2023 ist richtig. Warum nicht auch Flüssiggas als Lkw-Kraftstoff von der Mautpflicht befreit wurde, bleibt unverständlich", kritisiert DVFG-Vorsitzender Rainer Scharr die Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Mautbefreiung für Gasantriebe zusammen.

    Flüssiggas (LPG) könne im Vergleich zu verflüssigtem Erdgas (LNG) mit einem höheren Potenzial zur Minderung von Treibhausgasen aufwarten. Die Kraftstoffstrategie der Bundesregierung sei an dieser Stelle daher umweltpolitisch nicht konsistent. "Die Mautbefreiung muss für alle Gasantriebe gelten.

    Mit dem Ausschluss von Flüssiggas fehlt für die Hersteller schwerer Nutzfahrzeuge jeder Anreiz, in die Entwicklung von LPG-Motoren zu investieren", kritisiert Scharr. Die von der EU beschlossenen Flottengrenzwerte für den CO2-Ausstoß im Schwerlastverkehr sollen von 2019 bis 2030 um 30 Prozent sinken. Mit Flüssiggas stehe eine weitere Alternative zur Verfügung, dieses Ziel zu erreichen, so Scharr. Mit LPG betriebene Lkw könnten darüber hinaus auch einen Beitrag zur Vermeidung von Luftschadstoffen wie Feinstaub und Stickoxiden leisten.


    quelle: https://traktuell.at/a/mautbef…etriebene-lkw-verlaengert

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    An Bord eines rumänischen Sattelaufliegers haben Polizisten Kanister mit Dieselkraftstoff entdeckt – auf einem doppelten Boden.


    26.05.2020Matthias Rathmann


    Oft ist es von Vorteil, einen doppelten Boden zu haben. Im Fall einer rumänischen Sattelzugs aber erwies sich der doppelte Boden als verhängnisvoll. Beamte der Verkehrspolizei Ludwigsburg entdeckten ihn am Montag, nachdem ihnen der Sattelzug auf der A8 in der Nähe des Flughafens Stuttgart aufgrund seiner ungewöhnlichen Schräglage aufgefallen war. Sie nahmen das Gefährt des 33-jährigen Fahrers daraufhin näher in Augenschein – auch von unten.


    Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie einen offenbar eigenmächtig eingezogenen Holzboden unterhalb des Hauptbodens entdeckten. Darauf verbargen sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Ludwigsburg zahlreiche miteinander verbundene Tankkanister, allesamt mit Dieselkraftstoff gefüllt. Daneben hätten die Beamten eine Schlauchleitung mit entsprechenden Verlängerungen sowie zwei elektrisch betriebene Pumpen gefunden, die offenbar zum Abzapfen von Diesel aus anderen Tanks genutzt wurden.:/ Das ursprüngliche Batteriefach habe ebenfalls Kanistern weichen müssen, heißt es.;)

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    1.000 Liter Diesel in Kanistern an Bord

    Wie viel Kraftstoff der Sattelzug nun in Summe getankt und gebunkert hatte? „Neben dem mit 1.200 Liter gefüllten Tank führte der Fahrer in den Kanistern weitere knapp 1.000 Liter Diesel mit“, heißt es. Weder das Fahrzeug noch er hätten die Voraussetzungen für den Transport dieser Kraftstoffmenge erfüllt.

    Neben den gefahrgutrechtlichen Verstößen hätten die Ermittler zusammen mit einem Sachverständigen zudem gravierende technische Mängel an dem Sattelzug festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ordnete an, das Fahrzeug zu beschlagnahmen. Den Fahrer kam die Fahrt mit dem fragwürdigen Dieseltrailer teuer zu stehen. Er musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren Tausend Euro hinterlegen.:thumbup: Die polizeilichen Ermittlungen, auch zu den mutmaßlichen Dieseldiebstählen, dauerten noch an, teilt die Polizei mit.


    Quelle: https://www.eurotransport.de/a…eltem-boden-11161929.html

  • Polizei stoppt unzulässigen Fahrzeugtransport

    Da mussten auch erfahrene Beamte der Verkehrspolizeiinspektion zweimal hinsehen, als sie am Donnerstag gegen 11:30 Uhr auf der A 8 zwischen dem Dreieck Leonberg und dem Kreuz Stuttgart einen polnischen Fahrzeugtransporter entdeckten und zur Überprüfung auf die Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald leiteten.
    Auf einem für den Transport von zwei Traktoren ausgelegten Lkw mit Anhänger hatte der 51-jährige Fahrer vier Traktoren geladen, die zusammen ein Gewicht von 28 Tonnen auf die Waage brachten.
    Zwei der Fahrzeuge befanden sich dabei nicht vollständig auf den Ladeflächen, sondern unmittelbar über der Deichsel auf einer nicht mit dem Fahrzeug verbundenen Rampe, die mit Holzbalken abgestützt wurde.
    So sollten über 1.000 Kilometer zurückgelegt werden.
    Die Weiterfahrt des völlig unzureichend gesicherten Transporters wurde untersagt und zwei der Traktoren müssen auf ein weiteres Transportfahrzeug umgeladen werden.
    Gegen den Transportunternehmer, der sich mutmaßlich die Kosten für ein weiteres Transportfahrzeug sparen wollte, wird nunmehr ein Einziehungsverfahren eingeleitet.


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    Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

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  • Großauftrag für Schwarzmüller


    Gartner KG ordert 120 Langsattel


    Die Gartner KG aus Lambach in Oberösterreich bestellt 120 neue Typ-1-Lang-Sattel bei der Schwarzmüller Gruppe. Damit wird das Transportunternehmen mit einem Schlag über die europaweit größte 15-Meter-Auflieger-Flotte verfügen.


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    10.07.2020 Julian Hoffmann


    Die österreichische Schwarzmüller Gruppe kann sich über einen Großauftrag der ebenfalls in Österreich beheimateten Gartner KG freuen. Mit der Order über 120 Typ-1-Lang-Sattel in Leichtbauweise schreibt das Transportunternehmen gar Geschichte – handelt es sich dabei laut Schwarzmüller-CEO Roland Hartwig doch um den größten Auftrag, den es europaweit in diesem Segment bisher gegeben hat.


    Die Lang-Lkw, die sich insgesamt auf 14,98 Meter erstrecken, sind bisher nur in Deutschland zugelassen. In der bestellten Mega-Ausführung sind die Auflieger laut Schwarzmüller um 1,3 Meter länger als Standard-Plateausattelanhänger. Sie können demnach mit einer Innenhöhe von drei Metern punkten, sollen in der Leichtbauausführung aber rund 1.000 Kilogramm weniger auf die Waage bringen als ein Standard-Trailer.


    Richard Gartner bezeichnet die Leichtbauweise von Schwarzmüller als einzigartig. Sie biete echte Vorteile. "So sparen wir mehr als 10 Prozent Sprit pro Lkw und reduzieren zudem die CO2-Emissionen in gleicher Höhe", erklärt der geschäftsführende Gesellschafter der Gartner KG. Alle 120 georderten Typ-1-Lang-Sattel wird er laut Hersteller bis Ende August in seine Flotte einsteuern können.


    quelle: https://www.eurotransport.de/a…-langsattel-11164649.html

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  • Wespe sticht, Fahrer baut Unfall


    Ein Autokran zieht den verunfallten Lkw auf die Straße zurück: Er war am Montagmorgen gegen 7.45 Uhr von der Fahrbahn zwischen Ober-Abtsteinach und Löhrbach abgekommen und umgefallen. Als Grund nannte der 24-jährige Fahrer, der mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus kam, einen Wespenstich. Bilder: Sascha Lotz



    Der Lkw hatte Holzscheite transportiert, die nach dem Unfall auf der ganzen Wiese verteilt lagen.




    Ein Autokran zieht den verunfallten Lkw auf die Straße zurück: Er war am Montagmorgen gegen 7.45 Uhr von der Fahrbahn zwischen Ober-Abtsteinach und Löhrbach abgekommen und umgefallen. Als Grund nannte der 24-jährige Fahrer, der mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus kam, einen Wespenstich. Bilder: Sascha Lotz


    24-Jähriger aus Wald-Michelbach kommt zwischen Ober-Abtsteinach und Löhrbach mit seinem Lkw von der Fahrbahn ab und verliert die gesamte Fracht


    quelle: https://www.wnoz.de/searchresu…sticht+lkw+fahrer&start=1

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  • Falsch abgefahren: Lkw mit Windradflügel steckt zehn Tage in Krefeld fest.


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    "Wie hat er das überhaupt geschafft?" – diese Frage kommt unweigerlich auf, wenn man sich überlegt, wie der Fahrer eines Schwerlasttransporters mit einem rund 60 Meter langen Windradflügel auf der A44 die Ausfahrt Krefeld-Fischeln nahm.

    Spezielle Genehmigungen benötigt

    Der Fahrer einer Speditionsfirma aus Belgien war am Mittwoch (15.07.2020) über die falsche Ausfahrt abgefahren und hatte danach auch noch gewendet. Zurück auf die Autobahn konnte er jedoch nicht, da die Auffahrt zu eng für seinen Schwerlasttransporter war. Und um über die Ausfahrt zurück auf die A44 fahren zu dürfen, war eine Genehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf notwendig.

    Diese lag dann am Freitagabend vor, sodass die Polizei die Autobahn zeitweise sperren konnte. Über die Ausfahrt kam der Lkw-Fahrer nach mehr als einer Woche Zwangspause dann zurück auf die A44 und konnte gegen 21.30 Uhr seine Fahrt in Richtung Aachen fortsetzen.




    quelle: https://www1.wdr.de/nachrichte…windrad-autobahn-100.html

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  • 42.000 Euro Bußgeld für Lenkzeitüberschreitung. Auch der Fahrer muss tief in die Tasche greifen.


    Letzte Woche hat der Verkehrsdienst der Polizei Hamm mehrere Lkw-Kontrollen durchgeführt. Ein Lkw fiel dabei besonders auf. Mit einem so hohen Bußgeld haben aber weder das Transportunternehmen noch der Lkw-Fahrer gerechnet.


    Beim Auslesen des EG-Kontrollgerätes vom Lkw stellten die Polizisten fest, dass der Lkw-Fahrer, der aus Hamm kommt und für einen Frachtführer aus Warendorf arbeitet, im Monat Juli fast täglich seine Tageslenkzeiten überschritten und auch die Ruhezeiten nicht eingehalten hat.


    Einer Mitteilung der Polizei zufolge wurden empfindliche Geldbußen sowohl gegenüber dem Arbeitgeber als auch dem Fahrer verhängt. Für das betroffene Transportunternehmen wird dies eine Strafe in Höhe von 31.500 Euro bedeuten. Der Fahrer wird 10.500 Euro zahlen müssen.


    Überdies ahndete die Polizei sechs weitere Verstöße gegen die Sozialvorschriften auch bei anderen kontrollierten Fahrzeugen.


    Quelle: https://trans.info/de/42-000-e…ie-tasche-greifen-194460#

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  • Falsche Lkw-Führerscheine aus dem Internet.


    Neulich hatte der belgische Autobahnpolizist Raymond Lausberg wieder so einen Fall: Ein moldawischer Lkw-Fahrer konnte bei einer Kontrolle nicht rückwärts fahren. "Da frage mich mich, welche Qualität hat so ein Führerschein", sagt Lausberg. Vielleicht hatte der Fahrer einen falschen Führerschein aus dem Internet: Rund 180 Euro kosten einfache Führerschein-Imitate, die auf frei zugänglichen Seiten angeboten werden.

    Zwei Lkw-Vermieter erkennen Fälschung nicht

    Ein polnischer Anbieter bietet "Führerschein"-Karten aus 27 Ländern an. "Ich mache das hauptberuflich", sagt er am Telefon, "die Karten kommen aus einem Drucker im Keller." "Plusminus" will ausprobieren, was mit so einer Fälschung möglich ist. Wir entscheiden uns für ein belgisches Dokument, weil das in Deutschland seltener anzutreffen ist. Auf der Karte klebt zwar ein kleiner Sticker mit dem Hinweis "Diese Karte ist kein Führerschein." Doch der lässt sich leicht abziehen. Die Lkw-Vermietungen Lex und Buchbinder erkennen bei zwei Stichproben nicht, dass der Führerschein unecht ist. "In Zweifelsfällen haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, bei einem Kollegen eine zweite Meinung einzuholen. Zudem prüfen wir, ob der Führerschein zu Kreditkarte und Personalausweis passt", sagt Klaus Spurgat, Geschäftsführer der Berliner Lkw-Vermietung Lex. "Wir planen, elektronische Prüfgeräte anzuschaffen, die Fälschungen sofort entlarven können. Die Führerschein-Thematik ist hochkomplex und erfordert viel Detailwissen, 100-prozentige Sicherheit wird es wohl nie geben."


    Bei der Buchbinder-Konzernmutter Europcar, zu der Buchbinder, Europcar, Ubeeqo sowie Robben & Wientjes gehören, heißt es, es gälten eindeutige Vermietrichtlinien: "Für die Ausleihe eines unserer Fahrzeuge muss ein gültiger Führerschein sowie Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben sich in Ihrem Fall an diese Prozesse gehalten. Wir bedauern, dass der unechte Ausweis nicht erkannt wurde und werden eventuelle Nachschulungen prüfen. Parallel gehen wir mit digitalen Führerscheinkontrollen z. B. über unsere Apps neue Wege, um die Fehlerhäufigkeit weiter zu reduzieren."

    Schlechte Qualität der Fälschung

    Für Gerd Tiesler ist dieses Ergebnis keine Überraschung: "Eine Fälschung muss immer nur so gut sein wie der Kontrolleur", sagt der Dokumentenexperte von der Bundesdruckerei. Experte Tiesler erkennt die Fälschung dagegen sofort, denn etliche Original-Merkmale fehlen. "Das ist eher mindere Qualität", sagt er.


    Kein gemeinsames europäisches Führerscheinregister

    Auch die Polizei hat oft Schwierigkeiten, Fälschungen auf den ersten Blick zu erkennen. Bei Kontrollen ist ein schneller Abgleich des Führerscheins mit einem ausländischen Fahrerlaubnisregister so gut wie unmöglich. Dabei wurde die gesetzliche Grundlage schon vor 20 Jahren geschaffen, als Deutschland dem Vertrag zum europäischen Führerscheinregister Eucaris (European Car and Driving Licence Information System) zugestimmt hatte. Doch die deutschen Bundesländer wenden Eucaris nicht an. Grund: Nur wenige EU-Staaten haben ihre nationalen Führerschein-Register auch freigegeben. Der SPD-Europaabgeordnete Isamail Ertug will das ändern – und plädiert zudem für einen QR-Code auf Führerschein-Dokumenten, mit dem die Polizei vor Ort schnell prüfen kann, ob eine gültige Fahrerlaubnis überhaupt vorliegt.


    Deutsche Speditionen kämpfen gegen Dumpingpreise

    Für Spediteur Harald Jansen aus Niederzier bei Jülich (Nordrhein-Westfalen) sind falsche Führerscheine Wettbewerbsverzerrung. "Wer sich die Kosten für die Aus- und Fortbildung seiner Fahrer spart, hat einen Vorteil", sagt der Firmenchef. Wer das alles nicht bezahlen müsse, könne in Frachtbörsen unter anderem deshalb Kilometer-Preise von 50 Cent oder weniger aufrufen. Normal sind rund 1,25 Euro. "Das ist wie Doping im Sport", sagt Jansen.


    Quelle: https://www.daserste.de/inform…e-fuehrerscheine-100.html

    Warum nach den Sternen greifen, wenn man einen fahren kann.

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich verdienen.

    Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.

  • 13-Jähriger verblüfft mit heimlichen LKW-Fahrten


    Eine Spedition stand in den vergangenen Tagen vor einem Rätsel: LKWs wurden über Nacht scheinbar von Geisterhand bewegt.


    Das Ganze ereignete sich im Bundesland Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Erste Hinweise gab es vergangene Woche, als gegen 04:30 ein Mitarbeiter der Spedition seinen Lastwagen nicht finden konnte. Zufällig bemerkte er, wie plötzlich ein Sattelzug auf das Firmengelände fuhr. Die Polizei berichtete:


    "Ein Unbekannter sprang aus der Fahrerkabine und verschwand im Dunkeln"


    Die Auswertung der GPS-Daten zeigte: Der LKW wurde mit einem Schlüssel aus dem Schlüsselkasten in Betrieb genommen und daraufhin 70 Kilometer weit gefahren, ohne konkretes Ziel. In weiterer Folge wurden auch die GPS-Daten der anderen Fahrzeuge ausgelesen. Erst dadurch kamen die Mitarbeiter drauf, dass auch mit diesen LKWs in den Nächten davor gefahren und daraufhin wieder exakt an die Stelle geparkt wurden, wo sie bei Schichtende abgestellt waren.


    Ein weiteres Mysterium: Der Fahrersitz war stets so weit nach vorne geschoben worden, dass kein Erwachsener dort Platz hätte nehmen können. Mit der Auflösung dauerte es bis Dienstag: Polizisten sahen Licht in der Halle und trafen dort auf einen 13-jährigen Jungen, in dessen Jackentasche sich der Schlüssel für einen der LKW befand. "Der junge Mann war in den Nächten zuvor mit seinem Fahrrad zur Spedition gefahren, dort eingedrungen, nicht um etwas zu klauen, sondern um LKW zu fahren."


    quelle: https://www.heute.at/s/13-jaeh…gbzEGw#Echobox=1596602227

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