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behlo

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Saturday, April 18th 2009, 3:35pm

Verkehrsunfall auf der A2




Ich war live vor Ort
Ich fuhr am Freitag auf der A2 von Graz nach Wien, als ich einen LKW vor mir überholen wollte schaute ich in den Spiegel ob der nachfolge Verkehr dies zulies .
Als ich in den Spiegel schaute, sah ich das der Auflieger des LKW hinter mir ins schlingern kam.
Kurze Zeit drauf sah ich eine Staub Wolke und einen PKW der zuerst links gegen die Leitplanke krachte und dann wieder hinter dem LKW verschwand wo er dann gegen die Leitschiene krachte und zum stehen kam.
Für mich war klar das da ein schwerer Unfall passiert sein musste.
Also gab ich die Warnblinkanlage rein und hielt am Pannenstreifen an.
Schnappte mir die Warnweste und lief nach hinten zum LKW Fahrer der mir näher war, um nachzusehen ob ihm was passiert ist. Dieser gab mir zu verstehen, dass es Ihm gut geht. Also lief ich zum PKW nach hinten.
Als ich bei dem PKW angelangt war trat starker Rauch aus dem Fahrzeuginneren raus. Ich machte die Türe auf und sprach dem Fahrzeuglenker an, und erklärte Ihm das er das Fahrzeug so schnell wie möglich verlassen sollte, was dieser auch dann tat.
Danach sicherte ich die Unfallstelle mit dem Pannendreieck ab. Hielt noch einen PKW Fahrer an um die Polizei zu Verständigen, weil mein Handy im LKW lag. Er rief zwar die Polizei und machte sich ohne zu helfen aus dem Staub.
Ich ging weiter nach hinten um den nachfolgenden Verkehr vorzuwarnen, bis die Polizei eintraf.
Was sich als sehr schwierig erwies, da mich einige PKW Fahrer ignorierten und mit hohem Tempo weiterfuhren, was dazuführte, dass sie knapp vor der Unfallstelle stark bremsen mussten.
Als die Polizei dann endlich eintraf, ging ich dann wieder nach vor um zu fragen, ob ich denn noch benötigt werde.
Der Polizist fragte mich ob ich in diesen Unfall verwickelt war, dies verneinte ich da ich ja nur Augenzeuge war.
Er sagte, dass er meine Daten bräuchte, also holte ich meinen Führerschein und gab ihm diesen.
Dabei bekam ich mit wie der PKW Lenker zum Polizisten sagte, dass der LKW Fahrer zum Überholen angesetzt hat und ihn geschnitten hat.
Dann wurde bei beiden Lenker ein Alkohol Schnelltest durchgeführt, welcher beim PKW Lenker zu einem positiven Ergebnis führte. (1,6 Promille)
Anschließend wurde ich vom Polizisten zu dem Vorfall befragt. Ich sagte Ihm, dass der LKW keinen Überholversuch gemacht hat, da kein Fahrzeug zwischen uns war und dass ich nicht gesehen habe, wie es zu dem Unfall kam, sondern nur die Vorkommnisse, die ich im Spiegel sah und ich es für meine Pflicht hielt, anzuhalten um zu helfen
Ich war der einzige, der stehen blieb um zu Helfen. Kein anderer PKW oder LKW Fahrer (außer der PKW Fahrer der die Polizei rief) hielt es für notwendig stehen zu bleiben und zu helfen.
Ich finde so etwas schlimm, dass keiner mehr dem Anderen helfen will.
wenn Dummheit quietschen würde, würden viele mit dem Ölkännchen rumlaufen
in eine partnerin kann man nicht nur gefühle reinstecken :-)

Highwaycharly

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2

Saturday, April 18th 2009, 3:50pm

ich finde es super von dir, das du da geholfen hast, und der lkw fahrer somit auch noch einen zeugen hatte.
es ist leider so, das zwar alle schaun aber keine oder nur wenige helfen.
wie schnell kann es gehen und man braucht selber hilfe
warum nach den sternen greifen, wenn man einen fahren kann

hisco

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Saturday, April 18th 2009, 6:51pm

Das sind mir ja die Richtigen, alles auf den LKW Lenker schieben, aber die 1,6 Promille und daß du Zeuge warst, machen die Aussage des Silowagenlenker glaubhaft. Meistens wird ja die Schuld bei den Berufsfahrern gesucht, wir haben halt ein schlechtes Image, leider.

Super Strubi
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marbin

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Saturday, April 18th 2009, 8:08pm

Hut ab!

menschlich toll mitgeholfen - sollte mehr solche Leute geben, dann hätten wir weniger Arbeit!

weiter so mit gutem Beispiel voran!

behlo

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Sunday, April 19th 2009, 10:20am

ich denke das es meine pflicht ist zu helfen

sollte ich mal einen Unfall haben hoffe ich doch auch auf Hilfe
wenn Dummheit quietschen würde, würden viele mit dem Ölkännchen rumlaufen
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megatrans

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Sunday, April 19th 2009, 8:01pm

Gratulation zur vorbildlichen Leistung!

Schon vor 30 Jahren, während meiner Zeit als Rettungssanitäter in Wien, war es bei Einsätzen im öffentlichen Bereich so, dass die Menge gaffend um den Patienten stand, uns Sanitäter fast nicht durchließ (mit der Zeit bin ich dann dazu übergegangen die Holme der Tragbahre als "Rammbock" zu verwenden) und dann bei der Erste-Hilfe-Leistung noch "gute" Tipps gab, was richtigerweise eigentlich zu machen wäre ...
Stress macht man sich zu 70% selbst!

reini

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7

Sunday, April 19th 2009, 9:08pm

Hut ab und Respekt !!!!!!! :049 :049

Leider eine nicht mehr alltägliche Aktion. Keine Ahnung woran dieses "was sch..... ich mich um den andern" liegt.

Auf jeden Fall ein vorbildliches Verhalten von dir und eine gute Werbung für Berufskraftfahrer. :016 :016

behlo

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8

Sunday, April 19th 2009, 9:15pm

Was ich ehrlich sagen muss, wenn mehr passiert wäre, wäre ich sicherlich überfordert gewesen.
Da mein Erste Hilfe Kurs ja schon Jahre zurückliegt.
Ich denke ich sollte ihn mal bei Gelegenheit auffrischen
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hisco

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Sunday, April 19th 2009, 9:23pm

Du sagts es Strubi, erste Hilfe Kurs war Pflicht zum Erwerb des C,E Scheines, das liegt aber bei den meisten schon weit zurück.

Ich gebe ehrlich zu, im Falle von Verletzten wäre ich wahrscheinlich auch ich überfordert, wenn nicht sogar unfähig :017
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megatrans

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Sunday, April 19th 2009, 9:26pm

Einen ersten Schock hat jeder, wenn er zu einem Unfall kommt (bin immer froh, wenn mir so etwas nicht unterkommt, trotz entsprechender Bildung, allerdings ohne Notarztausbildung). Nicht umsonst heißt es bei jedem Erste Hilfe Kurs: das erste ist, den Eigenschock zu überwinden.
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marbin

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11

Sunday, April 19th 2009, 9:34pm

Wenn einer um sein Leben kämpft, sprich keine Atmung hat, folgich auch keinen Herzschlag - was willst du falsch machen??

Wenn niemand etwas macht stirbt er/sie - wenn du es falsch machst dann vielleicht auch, aber nichts zu versuchen ist das sichere Todesurteil.
Glaube mir, wenn du es schaffst ihn/sie zurück zu holen ist das ein sehr gutes Gefühl!

In meinem Beruf habe ich leider immer wieder mit diesen Situation zu tun, auch ich vermeide wenn möglich die Erste Hilfe, aber wenn niemand besser Ausgebildeter (Rotes Kreuz etc.) bleibt mir nichts anderes über.

Wie schon gesagt keine Angst - wie Megatrans schon erwähnt hat - den Eigenschock gibt es zu überwinden.

Mr_Krabs

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Sunday, April 19th 2009, 9:59pm

ihr müsst euch vorstellen, das hat man uns beim erste hilfe kurs erzählt, in amerika kann man ich gewissen bundesstaaten wegen falscher erster hilfe bestraft werden falls das opfer dadurch stirbt.

behlo

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13

Sunday, April 19th 2009, 10:00pm

Quoted from ""Mr_Krabs""

ihr müsst euch vorstelen, das hat man uns beim erste hilfe kurs erzählt, in amerika kann man ich gewissen bundesstaaten wegen falschen erster hilfe bestraft werden falls das opfer dadurch stirbt.


zum glück sind wir nicht dort drüben bei den barfuß indianern
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Lisi

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Monday, April 20th 2009, 10:50am

Ich selbst war im laufe der Jahre auch schon in solchen Situationen.Ich weiß wie stressig das ist wenn man helfen,absichern und andere warnen soll.Man fühlt sich von aller Welt verlassen und ist schockiert über die Teilnahmslosigkeit der Menschen.Bis auf das letzte Mal,waren es zwar immer nur Blechschäden--aber trozdem--ich verstehe die Leute nicht.

Bei dem letzten Unfall auf der A7 bei Kassel ist ein Lkw einen anderen hinten drauf.Der Fahrer war eingeklemmt und schwer verletzt.Der Unfall passierte auch direkt vor meinen Augen.Ich hab die Warnblinker rein,meinen Zug leicht quer gestell., so das auf den 3 Spuren keiner mehr vorbei konnte--den sonst wären die auch noch in die beiden Lkw`s rein.Ich bin gleich hin um zu sehen ob ich helfen kann.Es kamen noch 3 Fahrer dazu die sofort anfingen, so gut es ging, den Fahrer zu befreien.Ich bin dann wieder zu meinem Lkw zurück um ihn wegzustellen damit die Rettungskräfte vorbei konnten. Ein Polnischer Lkw stand hinter mir auf dem Pannenstreifen.Der Fahrer hatte das FZ abgeschlossen und war weg.Ich hab ihn gesucht und fand ihn dann beim Verletzten.Aber nicht um zu helfen--das Ar........... HAT FOTOGRAFIERT. In dem Moment bin ich ausgezuckt---ich hab ihm die Kamera aus der Hand geschlagen und ihn beschimft.(Ich wiederhole nicht).Er hat dann unter schimpfen seinen Zug weggestellt. Ein Busfahrer hat mir dann noch geholfen den Verkehr über den Pannenstreifen zu leiten.Es kamen dann noch zwei Fahrer dazu die noch mithalfen.Ich bin dann nochmal zu dem verletzten Fahrer um zu sehen wie es ihm geht.Er hat nur verständnislos um sich geschaut und immer gesagt:Was ist...was ist.....? Ich hab seine Hand genommen und ihn so gut es ging beruhigt.Ich hab ihn gefragt wie er heißt,ob er Kinder hat,ihm gesagt wie ich heiße ,wo ich herkomme usw.... Er ist dann ruhiger geworden und hat langsam realisiert,was passiert ist.Ich war so froh als endlich der Arzt da war.
Ich bin dann gleich weitergefahren--eigentlich hätte ich ja einen Termin gehabt ,aber das war mir in dem Moment so Wurscht.Als der Unfall passierte hab ich gar nicht nachgedacht--ich hab einfach nur geschaut was ich tun kann.Ich war weder aufgeregt noch nervös sonderen hab einfach nur was getan.Darum verstehe ich nicht das Menschen einfach vorbeifahren oder wegsehen wenn etwas passiert.Bei mir ist das eigentlich ein reflex--ich denke da gar nicht nach.

ABER---als ich dann wieder im meinen Lkw saß hat es nicht lange gedauert und ich hab angefangen zu zittern und hab Rotz und Wasser geweint.Ich hab eine ganze Zeit gebraucht bis ich mich wieder gefangen habe.Den ganzen Weg nach Hamburg hab ich an den Fahrer gedacht und gehofft das er es überlebt und wieder gesund wird.
So geht es mir immer--in dem Moment wenn was passiert erschrecke ich nicht oder bin aus dem Häuschen--aber wenn es dann vorbei ist, quasi ich nichts mehr tun kann,trifft es mich mit voller Wucht.Ich schäme mich nicht das zu sagen--ich bin ja auch nur ein Mensch.

Für mich ist das was Strubi getan hat, ganz normal und selbstverständlich,und Gott sei Dank gibt es immer wieder jemanden der nicht weggschaut oder nur neugierig ist.
Mein größter Reichtum-- sind die Menschen,die mich lieben.
Mein größter Schatz-- meine Freunde.

Karin Jung

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Sunday, April 26th 2009, 6:55pm

Ich glaube auch das ein danke fürs helfen gebürt.
Auch wenn Srubi es für selbstverständlich hält, wie man sieht ist es leider nichtso.
DAUMEN NACH OBEN!!

Katha

Held im Feld ;-)

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16

Saturday, May 2nd 2009, 5:52pm

Es gibt leider noch zu viele die nicht helfen! Hatte im November 2008 ein Erlebnis was mich sehr belastet hat. Ein Pkw mit Anhänger kam auf einer Bundesstraße bei Lemgo (Nordrhein-Westfalen, D) ins Schleudern und hatte sich auf der Gegenfahrbahn quergestellt. Einer mit einem Actros hatte keine Chance auszuweichen und ist mit vollem Speed in die Beifahrerseite des Pkw gekracht. Der Pkw fing sofort an zu brennen. Haben alles versucht, um die beiden Leute aus dem Auto zu kriegen. Aber wir haben es nicht geschafft. Sie sind vor unseren Augen verbrannt. Diese Sache hat mich noch eine ganze Zeit verfolgt. Auch wenn es - wie es bei mir war - ein vergeblicher Rettungsversuch war, sollte man es doch mindestens versuchen. Soviel Anstand sollte doch wohl jeder Pkw- oder Lkwfahrer haben.

Lisi

Lady Trucker

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17

Sunday, May 3rd 2009, 3:44pm

Das ist das schlimmste was einem passieren kann,wenn man alles versucht und doch nicht helfen kann.
Aber Du brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen,Ihr habt getan was Ihr konntet,aber den Menschen sind nun mal Grenzen gesetzt.
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Mein größter Schatz-- meine Freunde.