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Maxl

Rimorchiatori di Automobili

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Wednesday, February 8th 2012, 11:27pm

Parkplatzmangel: In Österreich fehlen 1.600 Stellplätze




Und ewig grüßt das Murmeltier – Lkw-Fahren bedeutet jeden Abend
die Suche nach einem freien Parkplatz, auch in Vorarlberg, Österreich.

Die Uhr tickt, die Lenkzeit geht gnadenlos ihrem Ende entgegen. Doch
der erste bewirtschaftete Rastplatz an der A 14 nach dem Arlbergtunnel
in Richtung Bregenz, Hohenems, ist rappeldicht. Schweißperlen glänzen
auf Richards Stirn. Wo soll er sich jetzt hinstellen? Und vor allem:
Wann? Der nächste bewirtschaftete Übernachtungsplatz ist die Rastanlage
Illertal an der A 7 – in 108 Kilometer Entfernung. Und der Tachograf ist
unbestechlich.Das Problem ist bekannt und überschreitet die Grenzen.

FERNFAHRER hat sich in Österreich umgeschaut: Auch dort gibt es zu
wenig Parkflächen. In den letzten Jahren wurden zwar neue Raststationen
gebaut und weitere werden folgen, nur eben nicht in Vorarlberg. Seit
Juni 2011 ist die neue Raststation Brennerpass an der A 13
Brennerautobahn in Betrieb. Die ASFINAG (die österreichische Autobahnen-
und Schnellstraßen- Finanzierungsaktiengesellschaft) will die Zahl
ihrer großen Pausenplätze ausbauenund zahlreiche kleinere,
unbewirtschaftete Anlagen verschwinden lassen. Bis zum Jahr 2020 soll
sich im Nachbarland Österreich der Bestand an großen Raststationen um
sechs neue Stationen auf 94 erhöhen. Ebenso soll in diesem Zeitraum die
Zahl der mittelgroßen Rastplätze von derzeit 25 auf insgesamt 85
steigen. Die 199 kleinen Anlagen werden hingegen reduziert. Es sollen
nur noch 20 übrig bleiben.

In Österreich fehlen 1.600 Lkw-Parkplätze

Jeder Fernfahrer weiß: Die Plätze sind dringend notwendig. "Vor allem
in den Nachtstunden wird die Suche nach einem Rastplatz entlang der
Autobahnen für die Lkw- Lenker oft zur unendlichen Geschichte", sagt der
Verkehrsexperte der österreichischen Arbeiterkammer Franz Greil: Rund
1.600 Lkw-Stellplätze fehlten derzeit in Österreich. Auf Park- und
Rastplätzen zusammen gibt es dort derzeit laut ASFINAG 4.700
Stellflächen.

Die Alpenrepublik kennt, anders als in Deutschland, auf vielen
Autobahnen zudem ein Nachtfahrverbot. Von 22 bis 5 Uhr darf auf vielen
Strecken kein Lastwagen über 7,5 Tonnen unterwegs sein. Ausnahmen gibt
es nur für lärmarme Fahrzeuge mit L-Tafel. Dazu kommt, dass das
Sonntagsfahrverbot bereits am Samstag ab 15 Uhr beginnt und bis
Montagmorgen um 5 Uhr dauert, denn zum Sonntagsfahrverbot bis 22 Uhr
addiert sich das Nachtfahrverbot.

In dieser Zeit geht für Lkw-Fahrer auf vielen Routen gar nichts mehr.
Doch gerade übers Wochenende ist es entscheidend, ob man an einer
Raststätte oder irgendwo in der Prärie steht. Und: Die Strafen für eine
Überschreitung der Lenkzeit sind in Österreich sogar noch höher als in
Deutschland. Wird die zulässige Lenkzeit um mehr als eine Stunde
überschritten, ist ein Bußgeld zwischen 200 und 5.000 Euro fällig.
Falschparken ist da deutlich günstiger.

Die Parkplatzsuche wird zum Glücksspiel

Dass die Polizei speziell in Vorarlberg wenig Verständnis für die
Lkw-Fahrer aufbringt, beweist auch die Tatsache, dass aus Deutschland
kommend an der A 14 ein Parkplatz dauerhaft geschlossen und
umfunktioniert wurde – ausgerechnet als Kontrollstelle für Lkw. Aber ab
dem Arlbergtunnel wird’s auch in Richtung Deutschland schwierig, erklärt
Willi Hensler, Sprecher des Fahrerverbands UICR. "An der A 14 abends
noch einen Parkplatz zu bekommen kann zum Glücksspiel werden." In
Vorarlberg stelle in dieser Richtung die Rastanlage Hohenems an der A 14
gerade mal 48 reguläre Stellplätze zur Verfügung. Dazu kämen 50 weitere
"wilde" Parkmöglichkeiten, häufig ohne Sanitäranlagen. Hensler: "Heute
gibt es in Vorarlberg nur noch halb so viele Lkw- Parkflächen wie 1988 –
und das, obwohl der Lkw-Verkehr ständig zunimmt." Ob in Hohenems noch
ein Stellplatz frei ist, weiß der Fahrer vorher nicht.

Ein Parkleitsystem, etwa für parkende Pkw-Fahrer beim Einkaufen, kann
sich zwar jede mittelgroße Stadt leisten, auf Autobahnen ist dieser
Service bis jetzt die Ausnahme. Anzuerkennen ist allerdings, dass es
Pläne gibt, ein Verkehrsleitsystem wie im Großraum Wien nach und nach
auch in anderen Teilen Österreichs aufzubauen. Über einige der neu
installierten Parkflächen urteilt Hensler: "Nicht alle sind im Sinne der
Fahrer gebaut worden." Es sei doch selbst für Nicht-Lkw-Fahrer
nachvollziehbar, dass man den Lastzug so parken wolle, dass das
Fahrerhaus auf der vom Verkehrslärm abgewandten Seite stehe. Ebenso
müsste es gute Sanitäranlagen geben, "und zwar nicht erst in 200 Meter
Entfernung". Man kann hoffen, dass solche Fehler beim Bau der neuen
Rastanlagen nicht wiederholt werden.

Der Lkw-Verkehr wächst stetig

An den Autobahnen zwischen Flensburg und Bad Reichenhall gibt es
derzeit 430 bewirtschaftete und 1.520 unbewirtschaftete Rastanlagen.
Zusammen sollen dort insgesamt 21.000 Parkplätze für Lastkraftwagen
vorhanden sein. Die in der Vereinigung Deutscher Autohöfe
zusammengeschlossenen privaten Rastplatzbetreiber bieten nach eigenen
Angaben weitere 18.500 Parkplätze an. Laut Bundesverkehrsminister Peter
Ramsauer sollen bis 2015 insgesamt 15.500 weitere Lkw-Stellplätze gebaut
werden. Dafür wolle man 540 Millionen Euro ausgeben, so der
Bundesminister. Das hört sich besser an, als es ist. Denn bis 2025
werden Prognosen zufolge bis zu 50 Prozent mehr Lastkraftwagen in
Deutschland unterwegs sein als heute.

Auch das Bundesverkehrsministerium ist davon überzeugt, dass noch
weitere neue Stellflächen benötigt werden. Für den Zeitraum von 2015 bis
2020 geht Ramsauer von einem Bedarf von weiteren 8.000 Stellflächen
aus. Wenn keine Flächen unmittelbar an der Autobahn zur Verfügung
stünden, solle auch auf geeigneten Flächen neben der Autobahn gebaut
werden. Das Ministerium will dazu mit privaten Investoren
zusammenarbeiten. Insofern besteht also Hoffnung, dass sich langfristig
sowohl in Österreich als auch in Deutschland die Parkplatzsituation
verbessern wird.

Juristen zeigen kein Verständnis

Bis dahin werden noch viele Fahrer wie Richard mit Schweißperlen auf
der Stirn vergeblich einen freien Stellplatz suchen und dann vor der
Frage stehen, ob sie lieber falsch parken oder – bei höheren Strafen –
ihre Lenkzeit überschreiten sollen. Im Extremfall müssen sie ihren
Lastzug notgedrungen auf dem Verzögerungsstreifen oder einer anderen
nicht erlaubten Fläche abstellen. "Warum parken diese Lastwagenfahrer
immer derart gefährlich?", werden sich nach schweren Unfällen dann
Richter und Staatsanwälte fragen. Sie kennen zwar ihre Gesetze, haben
aber in aller Regel keine Vorstellung davon, wie die Arbeitsbedingungen
der Lkw-Fahrer aussehen.

Kaum ein Jurist wird jemals länger in einem Lkw gesessen, auf die Uhr
geschaut und verzweifelt einen Parkplatz gesucht haben. Kein Richter
wird anerkennen, dass es doch eine logische Überlegung ist, lieber eine
geringere Strafe wegen Falschparkens zu riskieren als eine hohe Strafe
für das Überschreiten der Lenkzeit. Außerdem wird sich vermutlich kaum
jemand im Gericht darüber Gedanken machen, dass eine Nacht im Fahrerhaus
direkt am vorbeirollenden Verkehr alles andere als gemütlich und
erholsam ist. Dabei muss jeder andere Arbeitgeber seinen Mitarbeitern
einen sinnvollen Platz bieten, an dem sie sich in ihrer Pause aufhalten
können. Erst recht hat jeder Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, dass
ihm ordentliche Sanitäranlagen zur Verfügung stehen.

Berufskraftfahrer müssen auf Ihre Rechte bestehen

Für Fernfahrer gelten offensichtlich andere Bedingungen. Ihr
Fahrerhaus ist Arbeitsplatz, Pausenraum und Nachtquartier zugleich. In
vielen Speditionen könnten zwar die Arbeitsund Lebensbedingungen
verbessert werden, etwa durch den Einbau von Standklimaanlagen. An den
äußeren Möglichkeiten für das Übernachten hingegen kann der Spediteur
nichts ändern. Da ist der Staat gefragt – also genau die Stelle, die
Fernfahrer permanent auf ihre Verantwortung für ihr Verhalten im
Straßenverkehr hinweist. Es ist lobenswert, dass sowohl in Österreich
als auch in Deutschland weitere Parkflächen für Fernfahrer entstehen
werden. Auch wird kein Fahrer grundsätzlich gegen Kontrollen sein. Denn
es wäre tatsächlich für keinen Verkehrsteilnehmer wünschenswert, dass
ein übermüdeter Fahrer mit 40 Tonnen unter sich und vollem Risiko über
die Autobahn tourt.

Folglich müssen Fahrt- und Pausenzeiten überprüft werden. Sich auf
die Vernunft der Fahrer allein zu verlassen, das funktioniert weder bei
Auto- noch bei Lastwagenfahrern. Der Schwerverkehr auf der Straße wird
weiter ansteigen. Insbesondere die, die weiteres Wirtschaftswachstum
wünschen, sollten erkennen, dass dies nicht ohne zunehmende
Transportkapazitäten funktionieren kann. Die Berufskraftfahrer sollen
und können ihren Teil dazu beitragen, dass ihr Tun nicht für andere zum
Nachteil wird. Aber neben all diesen Pflichten, an die alle immer wieder
gerne appellieren, haben Berufskraftfahrer auch Rechte. Zumal das, was
Fernfahrer für ihren Arbeitsalltag fordern, eher in die Kategorie
"Menschenrechte" anstatt "Sonderwünsche" fällt.

Quelle:www.eurotransport.de

A klaner Roman :think: aber ein nicht unwichtiges Thema ;)

geati

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Thursday, February 9th 2012, 8:23am

ich bin auch dafür dass wir jeden kleinen parkplatz mit klo und fließend wasser in eine kontrollstelle umbauen...

HUBAUER

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Thursday, February 9th 2012, 9:34am

Es wäre viel besser wenn man nicht immer Raststellen neben der Autobah baut man kann ja ein bisschen außerhalb welche bauen wäre ja auch net schlecht bei uns gäbe es einen Parkplatz der ist meistens Leer nur das Problem ist dort das man bei Wohnhäuser vorbei muss und im Winter wird der Parkplatz auch nicht geräumt
:austria:

geati

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Thursday, February 9th 2012, 10:08am

Es wäre viel besser wenn man nicht immer Raststellen neben der Autobah baut man kann ja ein bisschen außerhalb welche bauen wäre ja auch net schlecht bei uns gäbe es einen Parkplatz der ist meistens Leer nur das Problem ist dort das man bei Wohnhäuser vorbei muss und im Winter wird der Parkplatz auch nicht geräumt

es gibt ja genug gasthäuser am rande von ortschaften die kurz vor dem aus stehen, betriebserweiterung mit einem ordentlichen parkplatz und 2-4 schilder auf der autobahn, fertig

allerdings hat da sicher wieder die asfinag die hand drauf und die schilder kosten mehr als der ganze betrieb als neubau... :dash:

HUBAUER

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Thursday, February 9th 2012, 10:25am

na ja so wie es bei uns ist müsste man den Platz wieder Planieren und ein Schild aufstellen da gingen sicher eine Züge hin und im Sommer hätte man nen kurzen Fußweg zum Freibad
:austria:

Maxl

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Saturday, February 18th 2012, 7:53pm

Teil 2


Cleveres Nachbarland

Der Schweiz gelingt es, viel Transportaufkommen nach Österreich zu verlagern.

Wie reduziert man den Lkw-Verkehr im eigenen Land? Indem man ihn in die Nachbarländer verdrängt. Nach der Devise handeln die Eidgenossen. Auch die Schweiz liegt "im Herzen Europas". Sie ist vielleicht politisch unabhängig, aber wirtschaftlich keine einsame Insel. Auch die Schweiz profitiert vom Welthandel und ist daher auf Bahn und Lkw mangels Transportalternativen angewiesen. Trotz dieser Abhängigkeiten gelang es der Schweiz, den Nord-Süd-Lkw-Transit weitgehend ins Nachbarland Österreich zu verlegen.

Über den Brennerpass rollt viel mehr Schwerverkehr als durch den Gotthardtunnel. Denn dort kann genau "dosiert" werden, wie viele Lkw hindurch dürfen – sehr zum Nachteil der ausländischen Fahrer. Das ist auch so gewollt. In einer Art von nationalem Egoismus gelang es so den cleveren Schweizern, viel Transportaufkommen nach Österreich zu verlagern.

Quelle:www.eurotransport.de

geati

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Saturday, February 18th 2012, 9:03pm

ja aber da scheibenkleistern sich unsere politiker vor den damen und herren in brüssel wieder in die hosen...das geht so nicht, das ist ausländerfeindlich, willkür usw usf.

raus aus der EU/schengen und dann dürfen wir das :P